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Tausende Rotschulterstärlinge lagen in Beebe nach der Silvesternacht tot auf den Straßen.

Weitere tote Vögel in USA entdeckt

Washington - Nach dem mysteriösen Vogelsterben in dem US-Städtchen Beebe in der Silvesternacht, sind nun weitere 500 tote Tiere entdeckt worden. Die Ursache gibt weiter Rätsel auf.

Man habe die verendeten Tiere bei der Ortschaft Pointe Coupee im Bundesstaat Louisiana gefunden, berichteten lokale Medien am Dienstag. Die Kadaver hätten am Montag auf einer Landstraße gelegen. Die Todesursache sei unklar, hieß es. Rund 500 Kilometer nördlich von Pointe Coupee hatte nach der Silvesternacht ein erstes mysteriöses Vogelsterben im Bundesstaat Arkansas weltweite Schlagzeilen gemacht.

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Nach wie vor ist allerdings unklar, warum in der Silvesternacht fast 5000 Vögel über dem Städtchen Beebe vom Himmel stürzten. Tiermediziner der staatlichen Veterinärkommission schlossen in ihrem vorläufigen Bericht aus, dass Krankheiten oder Viren für den massenhaften Tod der Rotschulterstärlinge (Agelaius phoeniceus) verantwortlich sind. Alle wichtigen Organe seien gesund gewesen, heißt es.

Vielmehr erhärte sich der Verdacht, dass die Vögel durch Silvesterböller aufgeschreckt wurden. Sie seien in der Nacht umhergeflogen, was sie sonst nicht tun, da sie im Dunkeln schlecht sehen könnten.

dpa

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