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„Tödlichstes Tier der Welt” breitet sich in Deutschland aus: So schützen Sie sich

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Von: Lukas Einkammerer

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Die Asiatische Tigermücke, die gefährliche Krankheitserreger übertragen kann, verbreitet sich hierzulande. Wie Sie sich am besten gegen das Insekt schützen können, erfahren Sie hier.

München – Nachdem sich das anfänglich sehr chaotische Aprilwetter wieder beruhigt hat, stehen endlich sonnige Tage vor der Tür – genau rechtzeitig zum Osterwochenende. Die Ankunft der warmen Jahreszeit bringt aber leider auch einen unerwünschten Störenfried mit sich: Mücken. Die kleinen, summenden Insekten machen regelmäßig Gartenpartys und Waldspaziergängen einen Strich durch die Rechnung und sorgen für lästige und juckende Stiche. Während die einheimischen Spezien zwar nervig, an sich aber relativ harmlos sind, breitet sich hierzulande mit der Asiatischen Tigermücke aber seit Jahren auch ein weitaus gefährlicherer Gast aus – mit dem nicht zu spaßen ist.

Asiatische Tigermücke: Mücke kann gefährliche Krankheiten übertragen

Ihren furchteinflößenden Titel als „tödlichstes Tier der Welt” hat die Asiatische Tigermücke nicht etwa einem Team an Wissenschaftlern zu verdanken, sondern Microsoft-Gründer Bill Gates. Den ominösen Beinamen trägt sie aus gutem Grund. Denn das unscheinbare kleine Insekt, das 2007 erstmals in Deutschland nachgewiesen wurde, gilt als Überträger einiger gefährlicher Krankheitserreger, wie die Dengue-, Chikungunya- und Zikaviren, die schwere gesundheitliche Folgen haben können.

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) informiert, kann es bei einer Erkrankung mit dem Denguefieber zu Symptomen wie Bauchschmerzen, Bluterbrechen, schneller Atmung und schlimmstenfalls sogar Schockzuständen kommen – es ist also höchste Vorsicht geboten.

Eine Asiatische Tigermücke sitzt auf Haut
Die Asiatische Tigermücke gilt als weltweit invasivste Mückenart - und kann gefährliche Krankheiten übertragen. © IMAGO / blickwinkel

Asiatische Tigermücke: So schützen Sie sich gegen die invasive Mückenart

Wie auch bei anderen Mückenarten gibt es ein paar treffsichere Tipps, um sich vor der Asiatischen Tigermücke zu schützen. Am besten helfen altbewährte Methoden wie das Tragen einer langen Hose und langen Ärmeln sowie das Versprühen eines Mückenschutzes. Auch im Haushalt gibt es aber einige Möglichkeiten, um eine Mückenplage zu vermeiden. Wie geo.de informiert, helfen Gewürzpflanzen wie Minze, Thymian, Rosmarin und Lavendel ungemein, da Mücken von solchen Kräutern meist fernbleiben. Egal ob im Topf auf der Terrasse, oder auch im Essen – mit dem Duft von Gewürzen lässt sich einer Mückenattacke der Riegel vorschieben. Besonders wichtig ist auch, Wasserbehälter wie Gießkannen und Regentonnen regelmäßig auszuleeren, da diese eine hervorragende Brustelle für Mückeneier bieten.

Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, um das Gartenparadies vor den Stechmücken zu verteidigen, am Ende gilt eins: Sommeridylle rein, nervige Insekten raus. (le)

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