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Eine Weltkriegsbombe hat die Potsdamer Innenstadt lahm gelegt.

Entschärfung am Nachmittag

Weltkriegsbombe legt Potsdamer Innenstadt lahm

Potsdam - Aufregung in Potsdam: Eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg das Leben in der Potsdamer Innenstadt lahm gelegt.

Der Fund eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Donnerstag für umfangreiche Behinderungen in Potsdam gesorgt. Unter anderem musste der Brandenburger Landtag seine Plenarsitzung unterbrechen. Auch die Ministerien der Landesregierung und die Staatskanzlei waren von der weiträumigen Evakuierung betroffen. Die Fliegerbombe wurde nach Angaben der Staatskanzlei bei Schachtarbeiten für ein neues Gebäude der landeseigenen Investitionsbank ILB in der Innenstadt entdeckt.

Die 250 Kilogramm schwere Bombe sollte am Nachmittag vor Ort entschärft werden. Dafür wurde eine Unterbrechung des Bahnverkehrs in Potsdam vorbereitet, auch Straßenbahnen und Busse sollten während der Entschärfung nicht mehr fahren. Knapp 10.000 Potsdamer mussten zeitweilig ihre Häuser verlassen.

In der Nacht vom 14. zum 15. April 1945 hatte ein Luftangriff der britischen Royal Air Force große Teile der Potsdamer Innenstadt zerstört. Hauptangriffsziel war der Stadtbahnhof, in dessen unmittelbarer Nähe Landtag, Landesregierung und auch das neue ILB-Gebäude liegen.

dpa

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