Deutsche wegen IS-Zugehörigkeit zum Tode verurteilt

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Weltrekordversuch: Medizinkurs im Stadion

Berlin - Einen sensationellen Weltrekordversuch haben 250 Intensivmediziner am kommenden Samstag im Berliner Olympiastadion geplant. Worum es in der Aktion geht und was der Sinn dahinter ist:

Kurz vor Beginn der Bundesligapartie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln wollen die Mediziner im Olympiastadion den größten Wiederbelebungskurs der Welt abhalten. Mindestens 7910 Teilnehmer müssen mitmachen, um den bisherigen Rekord zu brechen. Hintergrund der 30-minütigen Aktion, bei der auch 500 Eintrittskarten für das Spiel verlost werden: Im Ernstfall ergreifen immer noch viel zu selten Laien die lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

Fast 60 000 Menschen sterben in Deutschland jährlich nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand - trotz Wiederbelebungsmaßnahmen. Mit einer verbesserten Therapie, vor allem aber mit mehr Laien-Helfern, die schon vor dem Eintreffen des Notarztes mit der Reanimation beginnen, könnten rund 20 000 dieser Patienten überleben, rechnen die Intensivmediziner vor. “Vor allem die schnelle Wiederbelebung ist entscheidend. Denn das menschliche Gehirn ist bereits nach fünf Minuten ohne Herzdruckmassage unwiderruflich geschädigt“, mahnt die Europäische Gesellschaft für Intensivmedizin, die von Samstag bis Mittwoch in Berlin tagt.

Weltrekorde in der Leichtathletik

Weltrekorde in der Leichtathletik

Wer nicht im Stadion ist, kann vom 1. bis 3. Oktober in der mobilen Wiederbelebungsstation, dem “Wheel of Life“-Truck, am Brandenburger Tor einen kostenlosen Reanimationskurs absolvieren. Berlin ist die erste Station einer europaweiten “Wheels of Life“-Tour, mit der auf die Wichtigkeit der spontanen Hilfe hingewiesen und die Zahl der Lebensretter erhöht werden soll.

dpa

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