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Jens Scherer, amtierender Weltmeister im Schnell-Rutschen

Deutsche wollen Weltrekord im Wasserrutschen knacken

Münster/Ibbenbüren - Den Weltrekord im Wasserrutschen haben am Samstag tausende Badegäste in 24 deutschen Schwimmbädern knacken wollen.

Um es ins Guinness-Buch zu schaffen, mussten alle Teilnehmer an einem Tag zusammengerechnet mehr als 5782 Kilometer auf den Rutschbahnen hinabgleiten. Jeder durfte dabei mehrmals in die Röhre.

Die Ersten gingen bereits um Mitternacht auf Rutschpartie und Rekordjagd - enden sollte der Versuch um 24 Uhr. Die Veranstalter vom Deutschen Rutschverband (DRV) zeigten sich optimistisch, die bisherige Bestmarke aus den USA zu überbieten.

“Wir haben jetzt schon rund 3000 gerutschte Kilometer“ sagte Rolf Allerdissen vom DRV nach zwölf Stunden Dauerrutschen. “Der Rekord ist uns damit so gut wie sicher.“ Um den Weltrekord einzustellen, mussten laut DRV ungefähr 30 000 Rutschgänge zusammenkommen.

Die meisten Meter pro Rutschgang wurden in Erding bei München gutgemacht: Mit 360 Metern Länge besitzt die Therme nach eigenen Angaben die längste Röhrenrutsche Europas. Ab 18.00 Uhr sollten dort Ausdauersportler bis Mitternacht die Rutsche runtersausen, um einige Extra-Kilometer zu machen.

Etwas gemütlicher ging es im Aaseebad im westfälischen Ibbenbüren zu. Bis 15 Uhr waren dort etwa 150 Rutsch-Fans die Rutsche hinabgeflitzt. Im Karlsruher Europabad schlitterten vor allem viele Kinder die 170 Meter lange Reifenrutsche hinunter. Unterstützt wurden sie vom amtierenden Weltmeister im Schnell-Rutschen, Jens Scherer (31), der stundenlang mitrutschte. Bis zum Mittag zählten die Veranstalter in Karlsruhe über 250 Rutschrunden - immerhin mehr als 42 Kilometer.

dpa

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