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Keine Sorge: Wenn Ihr Auto den TÜV nicht gleich im ersten Anlauf besteht, haben Sie vier Wochen Zeit, um die Mängel zu beseitigen.

Wenn das Auto zum TÜV muss

Ein kurzes Hupen, ein aufheulender Motor, Blinker links und Blinker rechts: Wer mit dem Auto beim TÜV vorfährt, kennt das bange Warten. Erst wenn die Plakette auf dem Nummernschild klebt, wird erleichtert aufgeatmet. Was es bei der Hauptuntersuchung zu beachten gibt, lesen Sie hier.

Das passiert beim Auto-TÜV

Alle zwei Jahre ist bei Ihrem Auto der TÜV fällig. Der Technische Überwachungsverein (TÜV) oder eine andere Prüfstelle kontrolliert dann, ob Ihr Fahrzeug verkehrssicher ist oder gravierende Mängel aufweist. Dabei geht es vor allem um solche Defekte, die die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen. So haben die Gutachter zwar nichts gegen ein kaputtes Schiebedach einzuwenden, sehr wohl aber gegen abgefahrene Bremsen.

In diesem Fall erteilt der TÜV keine Plakette, sondern bittet zur Nachuntersuchung. Sie erhalten vom Prüfer eine detaillierte Mängelliste, mit der Sie am besten unverzüglich in die nächste Werkstatt gehen. Insgesamt haben Sie vier Wochen Zeit, um die Mängel beheben zu lassen. Fahren sie innerhalb der genannten Frist mit dem Auto beim TÜV vor, müssen Sie nur eine geringe Gebühr für die Nachprüfung zahlen. Vergehen mehr als vier Wochen, wird noch einmal der Gesamtbetrag fällig.

Die Abgasuntersuchung

Zusammen mit der Hauptuntersuchung steht alle zwei Jahre die Abgasuntersuchung an. Dabei kontrollieren die Prüfer zunächst die abgasrelevanten Teile wie Auspuff und Luftfilter auf sichtbare Schäden. Danach messen sie die Abgaswerte und den Schadstoffausstoß. Sind die Werte zu hoch, kann das an einer defekten Abgasanlage liegen. An einem Werkstattbesuch kommen Sie dann nicht vorbei: Eine Auswahl an Werkstätten in München finden Sie hier.

Wichtige Details zum Auto-TÜV auf einen Blick

  • Alle zwei Jahre wird Ihr Auto beim TÜV überprüft, notieren Sie sich den Termin am besten gleich im Kalender.
  • Ob ihr Auto noch TÜV hat, sehen Sie an der Plakette auf dem Kennzeichen. Die Zahl, die auf der Zwölfuhrposition oben steht, bezeichnet den Monat. Das Jahr finden Sie im Kreis in der Mitte.
  • Ist an Ihrem Auto der TÜV abgelaufen und Sie werden von der Polizei erwischt, droht Ihnen eine Geldstrafe. Bei einem Unfall kann es sein, dass Ihre Haftpflichtversicherung nicht für den Schaden aufkommt.
  • Ist der TÜV mehr als zwei Monate abgelaufen, wird eine sogenannte Ergänzungsuntersuchung fällig. Dabei schaut der Überwachungsverein noch genauer hin und Sie zahlen 20 Prozent mehr auf die eigentliche Prüfgebühr.
  • Wenn Sie mit Ihrem Auto beim TÜV vorfahren, denken Sie an den Fahrzeugschein. Haben Sie an Ihrem Wagen zum Beispiel andere Felgen montiert oder die Scheiben mit Folie abgedunkelt, benötigen Sie den Nachweis einer Änderungserlaubnis oder eine allgemeine Betriebserlaubnis.
  • Kontrollieren Sie Ihr Fahrzeug schon vor dem Prüftermin anhand einer Checkliste. So können Sie zum Beispiel ein kaputtes Bremslicht rechtzeitig tauschen und sparen sich den Termin für die Nachuntersuchung.
  • Bewahren Sie de Untersuchungsbericht bis zur nächsten Hauptuntersuchung auf.

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