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Sturmflut in Hamburg.

Sturmflut und Schnee erwartet

Sturmtief „Axel“ wütet - Feuerwehreinsätze und Zugverspätungen

Offenbach/Rostock - Deutschland erlebt eine stürmische Nacht. Die Feuerwehren in Hamburg und Bayern hatte jede Menge zu tun. Und die weiteren Aussichten sind auch nicht gerade rosig.

Starke Sturmböen, Regen- und Schneeschauer: Tief „Axel“ ist in der Nacht zu Mittwoch über Deutschland hinweggefegt. In Hamburg kam es zu 20 Feuerwehreinsätzen. Verletzte gab es nicht, wie ein Sprecher am Mittwochmorgen sagte. Die Einsätze beschränkten sich demnach auf vollgelaufene Keller, überspülte Straßen und umgestürzte Bäume. „Es war im Vergleich zu anderen Unwettern eine ruhige Nacht“, betonte der Sprecher. Auf den Zugstrecken im Norden verursachten umgestürzte Bäume im morgendlichen Berufsverkehr Verspätungen. Betroffen waren nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn die Strecken Kiel-Hamburg und Schwerin-Hamburg.

In Bayern fuhr ein Regionalzug nahe Schwarzenbach in einen umgestürzten Baum. Niemand wurde verletzt. Die Strecke blieb für zwei Stunden gesperrt.

In den Mittelgebirgen und im Bayerischen Wald hatte es zum Teil heftig geschneit. Durch den starken Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 Stundenkilometern gebe es mancherorts gefährliche Schneeverwehungen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Auf dem Brocken im Harz und in weiteren Höhenlagen habe es auch orkanartige Böen gegeben. Im Straßen- und Bahnverkehr blieb es aber zunächst weitgehend ruhig.

An der deutschen Nordseeküste warnte das Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) vor einer Sturmflut in den frühen Morgenstunden. Das Morgen-Hochwasser werde etwa 1,50 Meter höher das mittlere Hochwasser ausfallen. Im Weser- und Elbgebiet sogar bis zu zwei Meter.

Eisige Kälte und Schnee erwartet

Wer in den kommenden Nächten einige Zeit draußen verbringt, muss sich auf Eiseskälte einstellen: Sturmtief „Axel“ bringt in den kommenden Tagen Schnee und vor allem in Höhenlagen tiefe Minusgerade. Im Bergland könnten die Temperaturen über frisch gefallenem Schnee auf minus 20 Grad sinken, erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Zwischen Erzgebirge und Alpen sind nächtliche Tiefstwerte zwischen minus 7 und minus 15 Grad möglich.

Vor allem im Osten und Süden Deutschlands kann es bei kräftigen Schnee- und Graupelschauern bis Donnerstag zu Wintergewittern kommen, sagte der Meteorologe Lars Kirchhübel. Am Freitag sei in ganz Deutschland tagsüber „gemäßigter Frost“ bis minus 7 Grad zu erwarten.

Hier finden Sie die Wettervorhersage

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