„An der oberen Grenze“

Wetter in Deutschland: Experten sprechen von akuter Gefahr - Polarluft rollt auf Hitzewelle zu

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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Meteorologen warnen vor Waldbränden, denn die Temperaturen sind für einen September ungewöhnlich - bis der Wind plötzlich dreht.

Update vom 16. September, 10.18 Uhr: Deutschland erlebt aktuell ein absolutes Hitze-Hoch. Der Sommer ist zurück und beschert uns gerade für September ungewöhnlich hohe Temperaturen von über 30 Grad. Doch diese Hitze wärt nicht mehr lange. Ein Schwall kühlerer Luft wird inklusive stärkeren Winden von Skandinavien nach Deutschland getragen, wie das Portal wetter.com berichtet.

Aus diesem Grund fallen die Temperaturen im Nordosten schon am Mittwoch deutlich auf knapp über 20 Grad. Im Süden wird heute dagegen noch einmal an der 30-Grad-Marke gekratzt. Die kühle Luft breitet sich in den kommenden Tagen allerdings weiter in Deutschland aus und bringt auch hier kühlere Temperaturen.

Update vom 15. September, 14.45 Uhr: Die September-Sonne sorgt noch einmal für eine Hitzewelle und lässt Deutschland schwitzen. Tageshöchstwerte von bis zu 34 Grad sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach für Dienstag voraus. Der Prognose der Meteorologen zufolge verzeichnet das Rheinland und der Südwesten Deutschlands die höchsten Temperaturen. Auch im Osten soll die Marke von 30 Grad geknackt werden.

Doch schon am Mittwoch werden die Temperaturen ein wenig sinken. Dann sind Höchstwerte von 24 bis 31 Grad möglich. In der Nacht zum Donnerstag kann es dann in Teilen Deutschlands gebietsweise zu dichten Wolkenfeldern mit Regenschauern kommen. Bereits am Donnerstag und am Freitag sinken die Höchsttemperaturen auf 17 bis 24 Grad ab. In wird es dann zu Tiefstwerten zwischen 12 und 4 grad kommen.

Unsere Erstmeldung vom 14. September: Deutschland-Wetter: Experten warnen vor akuter Gefahr - Polarluft rollt auf Ausnahme-Hitzewelle zu

Die Prognosen der Meteorologen für den Spätsommer in Deutschland lassen aufhorchen. So sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag (14. September): „Die Temperaturen liegen für einen September an der oberen Grenze.“ Ursache ist das Hochdruckgebiet „Leiki“. Es saugt aus dem Süden sehr warme Luft an, welche die Temperaturen am Montag verbreitet auf bis zu 32 Grad ansteigen lässt - in erster Linie in der Nähe des Rheins.

Am Dienstag könnten dem DWD zufolge örtlich sogar 34 Grad erreicht werden. Die Experten warnen unter anderem auf Twitter vor Waldbrandgefahr. An den Küsten bleibt es kühler. In den Nächten sei vor allem in der Nähe von Gewässern mit Nebel* zu rechnen. Die Nachttemperaturen sacken dann stellenweise auf einstellige Werte ab.

Wetter in Deutschland: „Außergewöhnlich späte Hitzewelle“

Das Portal wetteronline.com spricht in seiner Vorhersage von einer „außergewöhnlich späten“ Hitzewelle in Deutschland - die sich am Dienstag sogar im Nord-Teil mit bis zu 30 Grad zeigen soll: „Selbst in Hamburg und Berlin sind um 30, in Köln bis 33 Grad möglich. So heiß wird es dieses Jahr höchstwahrscheinlich nicht mehr. Dazu scheint die Sonne nach Auflösung von örtlichen Nebelfeldern von früh bis spät.“

Der Spätsommer 2020 ist in Deutschland teils ungewöhnlich heiß.

Wetter in Deutschland: Umschwung durch Polarluft - Temperaturen sacken ab

Überraschen dürfte dann viele der krasse Wetterumschwung, mit dem Meteorologen bereits ab Mittwoch rechnen: „Der Wind dreht auf Nord und frischt besonders an den Küsten lebhaft auf“, schreibt wetteronline.com. Es wird demnach ab dann bewölkter, was sich besonders im Norden und Bayern zu einzelnen Regenschauern oder Gewittern auswachsen kann. An diesem Tag sollen die Temperaturen dennoch erneut Werte zwischen 28 und 32 Grad erreichen, mit Ausnahme der Regionen an Nord- und Ostsee und in den Alpen.

Von Donnerstag an ist es dann zu Ende mit der Hitzewelle: Polarluft fließe ein und es werde „deutlich kühler“ - teils um zehn Grad, etwa im Norden mit dann nur noch 20 Grad. Trocken und sonnig soll es (abgesehen von einer ganz südlichen Kaltfront) wetteronline.com zufolge aber bleiben - und am Wochenende der Altweibersommer zurückkehren. (frs mit Material der dpa) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Rubriklistenbild: © Thomas Warnack/dpa

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