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Wetter in Deutschland: Eisschelle im April „schlägt zum Teil erbarmungslos zu“ - doch Wende steht bevor

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Von: Richard Strobl

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Das April-Wetter in Deutschland ist dem Winter bislang näher als dem Sommer. Besonders hart sind die Kältelöcher, die einige Regionen hart treffen.

Update vom 27. April: Der April sorgte in Sachen Frost-Nächten für einen neuen Rekord. Und auch an diesem Dienstag ging es sehr frisch in den Tag. Doch dann setzt sich noch einmal die Sonne in den meisten Teilen Deutschlands durch. Ein etwas frischer aber eben sonniger Frühlingstag erwartet uns, bei Temperaturen zwischen zehn Grad an den Küsten und bis zu 21 Grad im Südwesten, wie wetter.de berichtet. Die Nacht auf Mittwoch ist demnach dann vorerst die letzte Nacht in der Reihe der Bodenfrost-Nächte. Allerdings verabschiedet sich auch das sonnige Frühlingswetter: Schon ab Mittwoch erwarten uns vermehrt Wolken. Ab Donnerstag übernimmt dann ein Tief die Regie, das für Schauer und Gewitter sorgt.

Wetter-Schock in Deutschland: Arge Kältelöcher - „Eisschelle schlägt zum Teil erbarmungslos zu“

Erstmeldung vom 26. April: München - Gerade in Zeiten des Corona-Lockdowns sorgten die ersten Frühlings-Tage für ein erleichtertes Aufatmen bei vielen Menschen in Deutschland. Doch der April macht seinem Namen bislang alle Ehre: Das Wetter gleicht einer Achterbahn-Fahrt. Und die rauscht tatsächlich in bedenkliche Kältelöcher, bei bis zu minus 13 Grad Celsius.

Wetter in Deutschland: Frost-Nächte im April - neuer Rekord aufgestellt

Der April 2021 hat dabei sogar schon einige Rekorde aufgestellt. Bei der Anzahl der gemeldeten Bodenfrost-Tagen oder besser -Nächten werden sogar reihenweise Rekorde vermeldet. Schon 18 Nächte mit Bodenfrost sind es im deutschlandweiten Durchschnitt, so viele wie noch nie im April, berichtet wetter.de. Wohl gemerkt handelt es sich um einen Durchschnittswert - in vielen Regionen sind demnach bereits mehr als 20 Nächte mit Bodenfrost gemeldet worden.

Und dabei handelt es sich nicht einfach nur um ein wenig Frost, „sondern die Eisschelle schlägt zum Teil erbarmungslos zu“, schreiben die Experten des Portals weiter. Besonders hart traf es in den vergangenen Nächten demnach die Orte Dessau-Rosslau in Sachsen-Anhalt mit minus 13,2 Grad, Medebach in NRW mit minus 12,3 Grad und Morgenröthe-Rautenkranz in Sachsen mit minus 12,2 Grad.

„Eisschelle“ im April: Wetter-Vorhersage für Deutschland lässt hoffen

Doch wie geht es weiter in Deutschland? Vorerst müssen wir uns wohl auch vom blauen Frühlings-Himmel verabschieden. Ein Regentief setzt sich ab Donnerstag direkt über Deutschland fest, wir Meteorologe Georg Haas bei wetter.com berichtet. Am Mittwoch ist es in den meisten Regionen noch trocken und es werden im Süden sogar noch Temperaturen bis zu 19 Grad erreicht.

Das Tief lässt die Temperaturen ab Donnerstag dann absinken auf zehn bis 15 Grad und dicke Wolken besetzen den Himmel, aus denen vielerorts Regen fällt. Bis in den Mai hinein wird sich dieses unbeständige Wetter dann festsetzen, berichtet Haas weiter. Doch einen Vorteil hat diese Wetter-Lage immerhin: In den Nächten wird es aller Voraussicht nach dann nicht mehr so kalt sein. (rjs)

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