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Sahara-Luft trifft Deutschland: Nächste Hitzewelle steht an - doch Warnungen folgen

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Heiße Saharaluft für weite Teile Europas: Ein Sturm bringt die Windverhältnisse durcheinander und beschert uns Sommer-Tage. Doch Gewitter folgen.

München - Heftige Hitzewelle in Deutschland! Saharaluft strömt aus dem Süden zu uns und beschert uns hohe Temperaturen. In Südeuropa gibt es 40 Grad - bei uns ab Dienstag 30 Grad.

Die Windverhältnisse in Europa ändern sich nach dem Wochenende, und heiße Luft macht sich auf den Weg zu uns nach Norden. In Westeuropa liegt der Grund dafür auf der Hand: Dort ist laut Weather Channel ein kräftiger Sturm für die veränderte Lage verantwortlich. Im Süden Englands und im Norden Frankreichs peitschen Sturmböen mit bis zu 100 km/h durchs Land, an den Küsten und am Meer können gar Orkanböen mit bis zu 120 km/h auftreten. In Deutschland bekommt den Sturm am Montag vor allem der Westen zu spüren - dort wird es windig.

Wetter: Luftmassengrenze in Deutschland erwartet - dort kommt es zu Gewittern

Die Warmluft aus dem Süden wird auf der Vorderseite des Sturms weit nach Norden gepumpt - von Tunesien über Italien und Kroatien bis nach Polen und in die baltischen Länder. Deutschland bekommt nicht einmal die wärmste Luft ab, und dennoch werden beispielsweise am Donnerstag in der Lausitz 35 Grad erwartet. Der Osten erhitzt sich am stärksten, und dort wird auch der meiste Saharastaub zu sehen sein. Im Westen liegt noch die Atlantikluft vom Wochenende. An der Luftmassengrenze kommt es dann höchstwahrscheinlich zu Gewittern.

Im Laufe des Donnerstags wird die Hitzewelle mit vielen Gewittern enden. Ganz im Osten kann sie sich auch noch bis Freitag halten. Wer das schöne Wetter ausnutzen will, sollte sich am besten auf den Dienstag oder Mittwoch konzentrieren. 4,6 Grad war der vergangene Monat übrigens wärmer als der Durschnitt. Dabei handelt es sich um eine extreme Abweichung der Norm*, wie 24hamburg.de berichtet. (cg) *merkur.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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