Schuld ist Hoch Margarethe

Kälte, Schnee und Glätte: Winter-Wetter kommt jetzt mit voller Wucht zurück - Tiefstwerte im Süden

  • Felicitas Bogner
    vonFelicitas Bogner
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Polare Luft aus dem Norden kündigt einen erneuten Wintereinbruch in Deutschland an. Straßenglätte, Schneefällen und eisige Kälte beherrschen die kommenden Märztage.

Vorbei mit den Frühlingstemperaturen, ein Wetterwechsel* hat Deutschland getroffen. In der Bundesrepublik heißt es noch einmal dicke Jacken und Winterstiefel aus dem Schrank holen. Schuld daran ist laut wetter.de das Hoch Margarethe, das sich vor der Atlantikküste gebildet hat. Gemeinsam mit den Sturmtiefs Luis und Klaus über Skandinavien sowie dem Tief Marius über dem Balkan, bewirkt Hoch Margarethe eine Nordanstörmung für die Bundesrepublik. Das bedeutet: Winterwetter.

Winter-Wetter in Deutschland: Extremer Wintereinbruch in den Alpen - Bis zu einem Meter Neuschnee

In höheren Lagen in den Alpen kommt es laut den Prognosen von weather.com zu viel Schneefall* und geschlossenen bis zu einem Meter hohen Neuschneedecken. Auch in tiefer gelegenen Alpenregionen und dem Schwarzwald rechnet man mit bis zu einem halben Meter Neuschnee bis zum Donnerstag (18. März). In tieferen Lagen kündigt sich ebenfalls Schneefall an, jedoch sorgen die Plusgrade von eins bis neun Grad Celsius für schnelles Abschmelzen.

Wetter in Deutschland: Vorsicht, Straßenglätte! Temperaturen um den Gefrierpunkt

Nachts jedoch klettert das Thermometer die kommenden Tage überall auf Werte um etwa null Grad. In Kombination mit Nässe ist daher Vorsicht im Straßenverkehr geboten, da es zu Glätte auf den Straßen kommen kann. Im Süden Deutschlands wird es am Samstag (20. März) zu den tiefsten Temperaturen zwischen null und vier Grad kommen, wie weather.com ankündigt.

Wintereinbruch im März in Deutschland nicht von kurzer Dauer - kältester Tag: Samstag (20. März)

Der erneute Wintereinbruch ist aber nicht von langer Dauer. Bereits am Samstag (20. März) wechselt die Kälteströmung Richtung Norden. Am Sonntag (21. März) werden bereits um die drei Grad höhere Temperaturen erwartet. Der Trend setzt sich dann in der folgenden Woche laut weather.com fort. (feb) Merkur.de und tz.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

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