Nach Ostern wird es ungemütlich

Wetter in Deutschland: Fieser Wetterumbruch zum Fest - Ostersonntag letzter schöner Tag

  • Felix Durach
    vonFelix Durach
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Nach dem Sommer-Wetter der vergangenen Woche sinken die Temperaturen wieder deutlich ab. Schnee und Kälte stehen dann auf dem Programm.

Offenbach - In der vergangenen Woche konnten viele Bürger in weiten Teilen Deutschlands wieder aufatmen. Nach mehreren Lockdown-Monaten mit Temperaturen in der Nähe des Gefrierpunkts und ordentlich Niederschlag, zeigte sich das Wetter wieder einmal von seiner freundlichen Seite. Frühlingsgefühle konnten bei Temperaturen jenseits der 25 Grad erstmals in 2021 so richtig aufkommen und zogen viele Menschen nach draußen an die frische Luft.

Oster-Wetter in Deutschland: Temperaturen fallen deutlich unter den Gefrierpunkt

Wieder ganz anders soll das Bild jedoch in der kommenden Woche aussehen, wie aus der Vorhersage des Deutschen Wetter-Dienstes hervorgeht. Auch wenn der Ostersonntag mit bis zu 16 Grad in der Spitze noch Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien bietet, ziehen in der Nacht auf Montag Wolken über Nord- und Mitteldeutschland, die dann auch für Regen, Schnee und Graupel sorgen können.

Am Ostermontag sinkt die Schneefallgrenze in weiten Teilen auf 400 Meter. An der Nordsee und im höheren Bergland werden zum Abend hin starke Sturmböen erwartet. Dann soll sich auch im Süden Deutschlands Schneefall einstellen, der an den Alpen länger anhalten kann in der Nacht auf Dienstag können die Temperaturen dann bis auf -7 Grad absinken.

Oster-Wetter in Deutschland: Schneefall, Sturmböen und Dauerfrost am Dienstag

Dieser Wettertrend soll sich auch am Dienstag fortsetzen, wenn es verbreitet zu Schneeregen, Schnee- und Graupelschauern kommen kann. Auch dann soll es am Alpenrand zu länger andauernden Schneefällen kommen. Darüber hinaus wird auch lebhafter West- bis Nordwestwind erwartet, der gebietsweise zu starken Sturmböen führen kann. Die Temperaturen fallen vor allem in der Nacht wieder deutlich unter den Gefrierpunkt, weswegen der DWD gebietsweise auch in Niederungen mit Glätte durch Überfrierungen rechnet. Im höheren Bergland kann es zu Dauerfrost kommen. (fd)

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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