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Deutschland-Wetter: Bringt der Polarwirbel-Split den „harten Wintereinbruch“? Schnee bis in Madrid erwartet

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Von: Christina Denk

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Der Winter zeigte sich bislang eher von einer regnerischen, kalten Seite. Doch Mitte Januar und Februar könnte sich das ändern. Kommt der Winter-Einbruch?

München - Noch zwei Monate bleiben uns im Winter dieses Jahr. Der Dezember war verhältnismäßig schmuddelig. Wenig Schneefall* und nasskaltes Wetter. Auch die weißen Weihnachten ließen vielerorts auf sich warten. Doch wie sieht es im Januar und Februar aus? Wetter-Experten machen Hoffnung auf einen Wetter-Umschwung. Dabei könnte es richtig ungemütlich werden*.

Wetter in Deutschland: Vom Schmuddelwetter zum Wintereinbruch? - Meteorologe macht Hoffnung

Aktuell geht es auch nach Neujahr mit dem Schmuddelwetter weiter. Der deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage nasskaltes Wetter voraus. „Mäßig kalte und feuchte Luft“ bestimmen die Tage. „Schneeregen“ oder „Regenschauer“ heißt es. Dabei kann es vor allem in Bergregionen glatt werden. Die Temperaturen liegen bei milden unteren Plusgraden bis vier Grad.

Doch manche Wetter-Prognosen lassen hoffen. Laut weather.com könnte schon bald ein Wintereinbruch folgen. Der Polarwirbel, ein großflächiges Höhentief über der Arktis, soll dieses Jahr sehr instabil sein. So liegt das Zentrum des Polarwirbels nicht mehr über der Arktis, sondern verschiebt sich nach Süden. „Im Januar wird der Polarwirbel auch nicht mehr kreisrund sein, sondern wir sehen zwei Wirbel“, so der Meteorologe Jan Schenk. „Es gibt einen sogenannten Polarwirbel-Split.“

Wetter in Deutschland: Polarwirbel-Split könnte kalte Tage nach Deutschland bringen - Experte spricht von eingeschneitem Deutschland

Polarwirbel-Split: Diese Teilung der Kaltfront könnte Auswirkungen auf Deutschland haben. „Immer wenn das passiert erwarten wir ein paar Wochen danach einen harten Wintereinbruch auf der Nordhalbkugel“, so der Wetterexperte. Doch ob die Kaltfront bis nach Europa oder gar Deutschland gelangt, ist nicht garantiert. Es könnte zu einem Wintereinbruch im Februar oder März kommen, ebenso wie zu einem länger andauernden Winter.

Paul Heger, Wetter-Experte bei wetter.com, spricht sogar vom eingeschneiten Deutschland aufgrund der kühlen Luft aus Russland. Betont aber auch: „Gut, glauben wir dem mal noch nicht so viel.“ Prognosen bis in den Februar sind aktuell noch sehr wage. Es deutet sich aber wohl zusammenfassend eine kalte Winterlage an.

Währenddessen erlebt Westeuropa gerade einen relativ harten Winter. Ein Tief, das von den Azoren auf die kalte Luft in Spanien trifft, könnte für heftigen Schneefall sorgen, so weather.com. 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee - sogar in Madrid - werden erwartet Manchmal macht auch der Hundertjährige Kalender* interessante Prognosen zum Wetter möglich. (chd) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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