Sturmböen im Bergland

Deutschland-Wetter: DWD warnt vor unangenehmer Herbst-Wende - RTL-Experte vor „ersten Flocken“

  • Kathrin Reikowski
    VonKathrin Reikowski
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Altweibersommer, etwas Regen - und dann die richtige Wende für das Wetter in Deutschland: Zum Ende der Woche könnte es ungemütlich werden. Dann drohen Stürme.

München - Mit Nebel startet der Sonntag. Doch nach Auflösung der Nebelfelder bringt er einen immer wieder sonnigen Tag, vor allem zum Westen hin. Bei Temperaturen zwischen 16 Grad an der Küste und 20 Grad im Süden bleibt es überwiegend trocken. Lediglich die Ostsee kann Regen oder Sprühregen treffen - und den Süden und Südwesten Deutschlands schauerartige Regenfälle im Laufe des Tages, laut wetter.com.

Die neue Woche startet mit ganz ähnlichen Temperaturen und in weiten Teilen Deutschlands bleibt das Wetter auch sonnig. Lediglich der Südwesten und die Ostsee haben wieder mit Regenfällen zu rechnen. Die 20-Grad-Marke erreicht dann auch nur noch der äußerste Westen Deutschlands.

Wetter in Deutschland: Ende des kalendarischen Sommers am 22. September - mehr Bodenfrost erwartet

Am 22. September endet der kalendarische Sommer. Bis dahin stehen milde Tage ins Haus - mit immer wieder sonnigen Abschnitten. Am Dienstag steht dann ein längeres Hoch an, das allerdings kühle Luft mit sich bringt. Dennoch: Diese Tage bringen noch einen schönen Altweibersommer mit sich.

Doch laut wetter.com werden die Nächte bereits zunehmend kühler. Nur noch acht bis sechs Grad sind es dann streckenweise. Besonders die Nacht zum Mittwoch wird richtig kalt - bis zu zwei Grad erwarten einige Regionen nur noch. Besonders morgens, wenn man das Haus verlässt, ist es dann auch noch eisig-frisch. Und mit den kühler werdenden Nächten wird auch Bodenfrost wahrscheinlicher.

Wetter in Deutschland: Das Ende der Woche kann Sturmböen mit sich bringen - und erste Flocken?

Der Deutsche Wetterdienst will sich noch nicht festlegen, aber schon das Ende der Woche könnte eine unangenehme Wetterwende mit sich bringen. „Gering wahrscheinlich“ sind laut DWD am Donnerstag stürmische Böen vor allem im Nordseeumfeld und einzelne Sturmböen aus Südwest bis West. Der Freitag könne der Nordsee wieder Sturmböen bringen, und dem Bergland stürmische Böen.

Ruppigeres Wetter im Rest Europas könne für Deutschland Sturmböen bringen - auch RTL-Meteorologe Björn Alexander sieht diese Gefahr. Und ergänzt sogar die erste, vorsichtige Schneeprognose: „Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dann wäre auf der Rückseite des Sturmfeldes auch kühlere und feuchtere Luft mit ersten Flocken der Saison auf den höheren Mittelgebirgen denkbar.” (kat)

Rubriklistenbild: © Ingo Wagner dpa - Bildfunk

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