„Der Winter sendet erste Grüße“

Wetter-Prognose verblüfft selbst Experten Jung - der lässt mit Dezember-Vorhersage aufhorchen

  • Patrick Huljina
    VonPatrick Huljina
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Die Temperaturen sind bereits jetzt nachts und morgens ziemlich kühl. Wetter-Experte Dominik Jung kündigt nun einen Wintereinbruch an – noch im Oktober.

München - Nebel, eisiger Wind, Temperaturen um den Gefrierpunkt – auf dem Weg zur Arbeit setzen viele Menschen in Deutschland bereits auf ihre Winterausstattung. Mancherorts müssen auch die Scheibenkratzer aufgrund des Wetters schon aktiviert werden. Insbesondere die Nächte und Morgen sind für die aktuelle Jahreszeit ziemlich kalt. Zur Wochenmitte soll sogar ein Wintereinbruch mit ordentlich Schnee folgen, wie Wetter-Experte Dominik Jung berichtet.

Wetter in Deutschland: „Der Winter sendet erste Grüße“

„Der Winter sendet erste Grüße“, erklärt der Diplom-Meteorologe dem Portal wetter.net. Eine Kaltfront drängt sich aktuell zwischen zwei Hochs. Dadurch wird der Weg nicht nur für wechselhaftes sondern auch sehr kühles Wetter frei gemacht. Heftige Regenfälle sind allerdings in dieser Woche nicht zu erwarten. „Insgesamt halten sich die Niederschlagsmengen bis Freitag arg in Grenzen“, so die Prognose von Jung.

Dem Wetter-Experten zufolge gibt es jedoch Ausnahmen: den Alpenrand und die Alpen selbst. „20 bis 30 Millimeter sind da drin“, so Jung. „Ein Teil fällt dabei als Schnee und daher wird es ab Dienstag auf Mittwoch in den Alpen weiß werden“, erklärt der Meteorologe weiter. Zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee seien dann in den Hochlagen möglich. Ab Donnerstag komme dann in Richtung Wochenende der „goldene Oktober“ zurück und es werde wieder schöner.

Wintereinbruch-Prognose im Oktober: „Schneeflocken bis in tiefe Lagen möglich“

Doch dabei bleibt es nicht lange, wie Jung erklärt. „Zum letzten Monatsdrittel rechnet das US-Wettermodell immer mal wieder mit einem neuen Wintereinbruch. Dann wären sogar Schneeflocken bis in tiefe Lagen möglich“, so die Prognose. Es sei eine „wirklich sehr spannende Wetterentwicklung“, sagt der Experte. Mal erscheine der Wintereinbruch in den Wettermodellen, mal nicht. Einen wichtigen Rat hat Jung jedenfalls parat: „Es ist nun höchste Zeit für die Winterreifen.“

Laut einem US-Wettermodell ist bereits im Oktober Schnee bis in tiefe Lagen möglich. (Archivbild)

Richtig kalt könnte es dann den Vorhersagen zufolge im Dezember werden. „Die Wettermodelle rechnen teilweise mit einem zu kalten ersten meteorologischen Wintermonat“, erklärt Jung. „Das könnte der kälteste Dezember seit dem Jahr 2010 werden.“ (ph)

Rubriklistenbild: © Sebastian Willnow

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