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Wetter in Deutschland: Schnee und Eis - Schwerverletzte bei Glätte-Unfällen

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  • Patrick Mayer
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Schnee und Eis - pünktlich zum Winteranfang: Bei gefährlicher Glätte haben sich teils schwere Unfälle mit Schwerverletzten ereignet. Einige Autobahnen waren vorübergehend komplett gesperrt.

Update vom 1. Dezember, 8.05 Uhr: Schnee und eisige Temperaturen - der Winterstart hat auf den Straßen in Deutschland für Unfälle mit teils Schwerverletzten gesorgt. In Hessen und Rheinland-Pfalz meldeten die Innenministerien in der Nacht zum Dienstag teils starke Schneefälle. Insbesondere in Hessen kam es dabei zu mehreren Dutzend Unfällen mit mehreren Schwerverletzten auf den Straßen.

Das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel meldete bis zum frühen Dienstagmorgen 13 witterungsbedingte Unfälle mit insgesamt neun Schwerverletzten. Rund 25 Unfälle gab es im Zuständigkeitsgebiet des Präsidiums Südhessen rund um Darmstadt. Auf der B47 bei Bensheim geriet ein Sattelzug ins Schleudern, der Anhänger wurde abgerissen.

Auch in Baden-Württemberg sorgte das Wetter für Probleme auf den Straßen. Rund um Pforzheim etwa zählte die Polizei bis zum frühen Dienstagmorgen acht Unfälle wegen Glätte.

Wetter in Deutschland: Glatteis auf der A7

Im südlichen Niedersachsen verunglückten mehrere Fahrzeuge wegen Glatteis auf der Autobahn 7: Auf einer abschüssigen Strecke zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der Anschlussstelle Lutterberg krachte es in der Nacht mindestens drei Mal, wie ein Polizeisprecher am frühen Dienstagmorgen sagte. Die Fahrbahn Richtung Norden war vorübergehend komplett gesperrt, die Gegenspur war nur einspurig befahrbar. Verletzte gab es nach Polizeiangaben nicht.

Auch in höheren Lagen in Thüringen fielen in der Nacht die ersten Flocken. Der Wintersportort Oberhof im Thüringer Wald ist in glitzerndes Weiß gehüllt.

Wetter in Deutschland: Amtliche Warnung vor Schneefall - zudem drohen Sturmböen

Update vom 30. November, 22.17 Uhr: Deutschland steht vor einer eisigen Nacht. Im Norden, Osten und Nord-Westen bleiben die Temperaturen mit drei Grad in Bremen oder zwei in Berlin zwar knapp über dem Gefrierpunkt, anders sieht es allerdings in der Mitte und dem Süden aus. Es droht Frost. In Saarbrücken etwa herrschen in der Nacht minus zwei, in Nürnberg minus drei und in München sogar minus vier Grad. Dementsprechend warnt der Deutsche Wetterdienst vor „Schneefall in der Mitte und im Süden Deutschlands.“

Darüber hinaus spricht der DWD auch für den Rest der Bundesrepublik Warnungen aus - wenn auch nicht vor Schnee. Im Westen, Thüringen und Sachsen müsse mit Glätte gerechnet werden. An der Nordseeküste sorgen Windböen für eine ungemütliche Nacht. Im Harz, dem Erzgebirge sowie im Schwarzwald können auch Sturmböen auftreten.

Update vom 30. November, 15.30 Uhr: Nicht nur, dass es in ganz Deutschland morgens frostig und glatt auf den Straßen ist.

Das Wetter für Bayern* ist noch winterlicher. So kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Nacht von Montag auf Dienstag für große Teile des südöstlichen Bundeslandes Niederschläge an, meistens in Form von Schnee.

Wetter in Deutschland: Frost und glatte Straßen von Süd nach Nord

Update vom 30. November, 9.50 Uhr: Die ganze Deutschland-Karte ist gelb! Nein, leider geht es nicht um eine Entwarnung auf der sogenannten Corona-Ampel. Das Wetter steht im Fokus, und ganz besonders ein Phänomen, das am Montagvormittag in der ganzen Republik zu beobachten ist: Glätte.

So warnt der Deutsche Wetterdienste (DWD) mit der Farbe Gelb deutschlandweit vor besagter Glätte. Es müsse mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe gerechnet werden, heißt es in der Warnung konkret, die sich damit insbesondere an Auto- und Radfahrer richtet.

Zum Beispiel durch gebietsweisen Nebel unter 150 Metern. Stellenweise gab es aber auch am Morgen Frost mit Temperaturen zwischen -2 und -5 Grad. Den gesamten Montag soll es von Süd nach Nord, von Ost nach West kalt bleiben im Land.

Dichter Nebel: Blick vom Taunus auf Frankfurt am Main.

Wetter in Deutschland: Es soll richtig kalt werden in den Nächten

Update vom 28. November, 16.49 Uhr: Es soll richtig kalt werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Sogar der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor den Temperaturen.

Zwar spricht der DWD bei dem erwarteten „leichten bis mäßigen Frost“ nur die erste Warnstufe aus, dafür ist aber fast ganz Deutschland betroffen. Besonders kalt wird es im Alpenvorland und im Bayerischen Wald: Dort werden bis zu - 8 Grad erwartet. Zudem erschwert Nebel die Sicht. Autofahrer sollten also aufmerksam bleiben.

Auch in der Nacht von Freitag auf Samstag war es „bibberkalt“, wie der DWD am Samstagmorgen twitterte. Der niedrigste Wert wurde im oberbayerischen Reit im Winkel gemessen: - 6,9 Grad. Ob die Prognosen des DWD stimmen und in dieser Nacht die Werte auf - 8 Grad und damit noch tiefer fallen, wird sich zeigen.

Wetter in Deutschland: Experte kündigt „spannende Lage“ an - und das nicht nur wegen Schnee

Update vom 27. November, 11.20 Uhr: Aktuell tut sich beim Wetter in Deutschland wenig Neues. Der November ist bisher zu warm, zu trocken und zu sonnig gewesen. In den vergangenen beiden Wochen ist beim Wetter kaum noch etwas passiert. Doch bereits ab der kommenden Woche könnte wieder ein wenig Bewegung in das Wettergeschehen kommen.

„Die Wetterlage wird nächste Woche auf jeden Fall sehr spannend werden“, teilt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met mit. Ab Dienstag zieht ein Tief heran, das dem Norden Regen bringt und im Süden teilweise bis in tiefe Lagen für Schnee sorgen kann. In den Tälern sind es meist nur nasse Schneeflocken. Ab 400 bis 500 Metern kann es dagegen auch mal weiß werden. Bayern droht ein Winter-Einbruch, auch in München darf mit Schnee gerechnet werden.  

Ab Mittwoch zieht dann ein Höhentief über Deutschland umher. Aktuell ist allerdings noch unklar, wie es genau ziehen wird. Davon hängt einerseits ab, ob Niederschlag in Deutschland fällt und andererseits, ob dieser als Schnee oder Regen fallen wird. „Da gibt es je nach Wettermodell noch Unterschiede in der genauen Prognose. Bei einem Höhentief ist das nichts Ungewöhnliches, denn die sind von Haus aus immer sehr unberechenbar, ziehen langsam, bleiben manchmal auch längere Zeit stationär und können für Überraschungen sorgen“, erklärt Jung.

Wetter in Deutschland: Frost und Nebel-Alarm am Morgen

Update vom 26. November, 10.09 Uhr: Es scheint wie verhext. Beim Wetter in Deutschland tut sich aktuell wenig Neues, aber am Morgen ist es oft knackig kalt: Frost- und Nebel-Alarm! Den Osten und Süden warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern und Glätte. Feuchtkalte Luft hält sich in den Niederungen, dabei ist es in höheren Lagen häufig trocken und mild. Die einen sitzen im Dauergrau, die anderen haben Hoffnung auf ein bisschen Sonne.

Der Blick der Meteorologen richtete sich deswegen auf die nächste Woche. Kommt der Winter oder nicht? Die Wettermodelle des US-Wetterdienstes NOAA und des europäische Wetterdienstes ECMWF sind sich diesbezüglich uneins, teilt Meterologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met mit:

  • Das US-Wettermodell sieht demnach nur ein paar nasse Schneeflocken vor.
  • Im europäischen Wettermodell gibt es am Mittwoch und Donnerstag Schneefall bis weit herunter und zwar ab 300 Metern.

Allerdings seien die Unsicherheiten sehr groß, räumt Wetterexperte Jung ein. Die Zugbahn des Höhentiefs (siehe Update vom 25. November) lasse sich einfach schwer vorhersagen. „Es ist ein echtes Kälte-Ei und steckt in rund 5.500 Metern Höhe. Dort ist es auf der Höhenwetterkarte zu sehen, nicht aber auf der Bodenwetterkarte. Daher heißt es ja auch Höhentief“, erklärt Jung. Doch genau dieses Höhentief kann Winterwetter nach Deutschland bringen. Ob der erste Schnee* kommt? Dafür müssten die Prognosen die nächsten Tage weiter beobachtet werden.

Wetter in Deutschland: 15 Grad und dann Schnee?

Update vom 25. November, 11.52 Uhr: Hoch „Valentin“ sorgt in aktuell für ruhiges Herbstwetter in Deutschland. Wo sich die dicken Nebelfelder auflösen scheint auch mal die Sonne. Am Alpenrand bei leichtem Föhn sind sogar 15 Grad möglich, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Sonst liegen die Werte zwischen 6 und 11 Grad. Im Dauernebel bleibt es kühl bei 1 bis 5 Grad. Weitgehend ist es trocken, stellenweise kann es Nieselregen geben.

Wetter in Deutschland: Kaltfront aus Osteuropa

Mit der Hochdruckwetterlage inklusive Nebel und Nachtfrösten ist es jedoch bald vorbei. Zum Beginn der kommenden Woche herrscht eine „sehr unsichere Wetterentwicklung“, schreibt der DWD. Am Sonntag wird es schon etwas kühler. Im Norden und Osten sei im Bergland mit leichtem Niederschlag teils als Schnee am Montag und Dienstag zu rechnen. Für eine weitere Dezember-Prognose legen sich die DWD-Wetterexperten zunächst nicht fest.

„Sehr unsichere Wetterentwicklung“

Deutscher Wetterdienst

In einigen Wettermodellen deutet sich nämlich nach dem 1. Advent etwas an. Ein „Höhentief über Osteuropa könnte auf uns zu kommen“, teilt auch Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met mit. Schneeflocken im Osten und im Norden Deutschlands wären dann möglich (siehe auch Erstmeldung vom 24. November). „Die genaue Entwicklung müssen wir natürlich weiterhin verfolgen“, erklärt Jung.

Italien-Wetter in Deutschland: Doch Dezember bringt Temperaturwende - und gewaltige Kältepeitsche

Erstmeldung vom 24. November 2020

München/Offenbach - Zuletzt sorgte Ex-Hurrikan* „Eta“ in Deutschland für frostiges und windiges Wetter. Auch Nebel und Glätte waren im November keine Seltenheit. Zwischendurch lies sich auch die Sonne über weite Strecken blicken und lockte die Menschen während der Corona*-Pandemie an die frische Luft. Der Herbst zeigte sich im November von seiner wechselhaften Seite. Auch Schnee war in höheren Lagen bereits möglich. Doch schon bald sollen die Temperaturen in den Keller rauschen. Auch der erste Dauerfrost wird erwartet.

Wetter: In Deutschland wird es sonnig

Weitgehend milde Temperaturen sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die kommenden Tage voraus. Im Südwesten können sich einige Menschen am Dienstag über fiel Sonnenschein freuen, während es für andere herbstlich nebelig bleibt.

Besonders in den höheren Berglagen werde es am Mittwoch sonnig, teilte der DWD mit. In trüben Gebieten bleibt es mit Höchstwerten von einem Grad entsprechend kalt, in sonnigen Bereichen werden bis zu acht Grad erwartet. Für Mittwoch erwarten die Meteorologen Höchsttemperaturen zwischen drei und elf Grad, am Donnerstag Werte zwischen zwei und zehn Grad.

Meteorologe über Deutschland-Wetter: „So warm wie normalerweise in Mailand“

„Es wird erstmal wieder herbstlich mild werden“, sagte auch Jan Schenk von The Weather Channel voraus. Verantwortlich dafür sei Warmluft, die in Deutschland ankomme. „Mit ungefähr 7,7 Grad ist es in ganz Deutschland im Mittel ungefähr so warm wie normalerweise in Mailand zu dieser Jahreszeit“, stellte der Wetterexperte einen Vergleich an.

Deutschland-Wetter: Ab 1. Dezember wird es „deutlich kühler“ - Meteorologe prognostiziert Dauerfrost

Doch dabei soll es seiner Prognose zufolge nach nicht bleiben. „Kaltluft kommt nach Osteuropa und wahrscheinlich auch nach Deutschland“, wagte er eine Vorhersage. Demnach soll es bis zum 1. Dezember „deutlich kühler“ werden. „Am Montag sehen wir dann noch Höchstwerte zwischen einem und maximal vier Grad. Außerhalb der Städte kann es auch Dauerfrost geben.“

Gleichzeitig betonte Schenk, dass das „erstmal nur ein Trend“ sei. „Der Dezember startet wohl auf jeden Fall kühl“, blickte der Experte voraus. Indes gab es auch eine Prognose hinsichtlich des 24. Dezembers. Wird dieses Jahr an Weihnachten Schnee fallen? *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks (dpa/mbr)

Rubriklistenbild: © Felix Kästle/dpa

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