DWD-Prognose

Winter in Deutschland: Sauwetter zum Wochenstart - Autofahrer aufgepasst!

  • Martina Lippl
    vonMartina Lippl
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  • Luisa Billmayer
    Luisa Billmayer
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Dauerfrost und Kälte bestimmen das Wetter in Deutschland. Der Januar 2021 startet mit trüben Aussichten. Dann heißt es Schneeschaufel raus! Hier finden Sie die aktuelle Wetter-Prognose.

  • Schneefall, Kälte, Frost und Glätte bleiben uns zum Start ins neue Jahr 2021 erhalten.
  • Beim Wetter in Deutschland ist keine Trendwende in Sicht, die Zeiten im Januar 2021 bleiben frostig.
  • Dieser Wetter-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 9. Januar finden Sie hier.

Update vom 4. Januar, 10.13 Uhr: Zurzeit prägt vielerorts sogenanntes Schmuddelwetter das Bild. Unterhalb 300 Meter ist es nasskalt und gefallener Schnee taut oft wieder ab. Erst ab 300 bis 400 Meter bleibt der Schnee länger liegen. Im Laufe des Montags kann es laut DWD in der Mitte und im Norden gebietsweise wieder schneien, in den Niederungen mitunter auch regnen. Im Süden soll es eher trocken bleiben. In der Nacht zum Dienstag besteht Glättegefahr, deshalb Vorsicht!

Update vom 3. Januar, 13.09 Uhr: Mit traumhaften Winterwetter ist zum Start in die neue Woche in Deutschland nicht zu rechnen. Zwar beschert uns Tief „Lisa“ nach Prognosen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Sonntag noch etwas winterliche Verhältnisse mit Schnee und Regen, doch es bleibt überwiegend trüb. In der Mitte des Landes kann es schneien, im Norden regnen, im Süden bleibt es meist trocken. Die Sonne zeigt sich kaum. Die Höchstwerte liegen laut DWD zwischen minus 1 und plus 4 Grad.

In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen auf 0 bis minus 5 Grad. Es bleibt nass und wechselhaft. Laut Vorhersage kann es im Tiefland regnen, oberhalb von 200 Metern soll es schneien. Die Temperaturen steigen im Tagesverlauf nicht über 4 Grad.

Das nasskalte Wetter setzt sich auch am Mittwoch fort. Bei Höchstwerten zwischen 0 und 4 Grad kann es je nach Region schneien oder regnen.

Wetter in Deutschland: Flachlandwetter extrem? „Schneeladung kommt auf uns zu“

Update vom 1. Januar: „Bald kommt eine größere Schneeladung auf uns zu“, verspricht Meteorologin Anna Gröbel von wetter.com. Am Sonntag geht es los. Im Osten schneit es dann kräftig und auch in Berlin. Im Süden - an den Alpen - bleibt es dagegen eher trocken.

Wetter in Deutschland: Bringt Genua-Tief „Lisa“ Schnee?

Mittelmeertief „Lisa“ schaufelt von der Adria feuchte Luft zu uns, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Von Sachsen und Brandenburg über die Mitte bis zum Saarland ist, laut den DWD-Wetterexperten, mit „ausgreifenden Niederschlägen - meist als Schnee“ zu rechnen (siehe auch Update vom 30. Dezember, 10.40 Uhr). Ob es dann für eine Schneedecke bis ins Flachland reicht, wird sich zeigen. Die Polarluft sorgt in höheren Lagen (ab 400 Metern) für echtes Winterfeeling. Dauerfrost und Glätte gehören jedoch weiter dazu.

Update vom 31. Dezember, 11.07 Uhr: Vor allem im Westen Deutschlands soll es in der Silvesternacht Schnee geben. Wolken aus westlicher Richtung bringen Niederschlag, sodass es im Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und im südlichen Nordrhein-Westfalen schneien soll. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat unter diesen Voraussagen sogar Warnungen ausgesprochen.

In Rheinland-Pfalz warnt der DWD mit Stufe 2 vor Schneefall. Vor allem in Lagen über 400 Metern sagt der Wetterdienst Flocken voraus. Zudem wird es glatt auf den Straßen. Ab Mittag soll sich die Situation entspannen und bis zum Neujahrsmorgen nur noch leicht schneien. Es werden Neuschneemengen bis zu zehn Zentimetern erwartet.

Ähnlich sieht es im Südwesten Baden-Württembergs aus. Auch hier warnt der DWD mit Stufe 2. Hier soll es zwar erst ab einer Höhe von 800 Metern richtig schneien, dafür fällt dort aber mehr Weiß vom Himmel. Der DWD erwartet bis zu 20 Zentimeter Neuschnee. Die Temperaturen unter null sorgen südlich von Stuttgart zudem zu Frost und daher glatten Straßen.

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für die Silvesternacht Schneefall voraus und warnt sogar davor.

Wetter in Deutschland: Kleines Schneetief an Silvester - Hier wird es zum Jahreswechsel weiß

Update vom 30. Dezember, 10.40 Uhr: Richtig gute Laune macht das Wetter in Deutschland kaum allen. Überwiegend ist es nass und grau. Zu Silvester bringt jedoch ein kleines Tief über Belgien kräftige Niederschläge - und da ist auch Schnee dabei, erklärt Lars Dahlstrom vom Wetterportal kachelmannwetter.com.

In Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem südlichen Nordrhein-Westfalen (NRW) ist schon in der Früh selbst in tieferen Lagen mit Schnee zu rechnen. Am Tag liegt dann die Schneegrenze so bei 200 bis 400 Meter. In den Mittelgebirgen sind ein paar Zentimeter Neuschnee möglich, teilt auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. In Staulagen von Eifel und Hunsrück sind es sogar bis zu 10 Zentimeter Neuschnee.

Sonne gibt es demnach am letzten Tag des Jahres im Osten und Südosten. Die Höchstwerte liegen bei 1 bis 6 Grad. Im höheren Bergland herrscht leichter Dauerfrost.

So wird das Wetter in der Silvesternacht

In der Silvesternacht zeigen sich laut den DWD-Wetterexperten nur selten größere Wolkenlücken. Gebietsweise fällt Regen-, Schneeregen und Schnee, der am Neujahrsmorgen auch den Osten erreicht. Nur im Südosten bleibt es niederschlagsfrei bei Temperaturen um bis zu minus 8 Grad. Sonst liegen die Tiefstwerte zwischen 2 und minus 4 Grad.

An Silvester soll es Deutschland mancherorts Schnee geben. (Symbolbild)

Wetter in Deutschland - Weiteres Schneetief im Anmarsch

Frau Holle schüttelt dann wieder am ersten Sonntag im neuen Jahr ihre Betten kräftig aus. „Am kommenden Sonntag zieht ein Schneetief über Deutschland hinweg. Dabei soll es bis ganz runter Schnee geben“, teilt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met mit. Da seien sich die Wettermodelle einig.

Diesmal zieht aus dem Süden ein Schneetief heran, erklärt Jung. Es zieht von Nord nach Süd über Deutschland hinweg. Die Temperaturen sinken um bis zu 2 Grad und das könnte dann auch Schneefälle im Norden bringen. Allerdings bleibt es im Norden mit 3 bis 4 Grad noch recht mild, räumt der Wetterfrosch ein. Dann könnte es dort nur Schneeregen oder Regen geben. „Im Rest des Landes sind Schneeflocken bis ganz runter drin und ab 200 Metern sind auch weiße Landschaften nicht ausgeschlossen“, so der Meteorologe.

Wetter zum Jahresende: Glätte und Schnee überziehen Deutschland - „Vermeiden Sie alle Autofahrten“

Erstmeldung vom 29. Dezember 2020

München/Offenbach - Den Wunsch, Weihnachten im Schnee zu feiern, ging wohl nicht für viele in Erfüllung. Nur vereinzelt lag in Deutschland während der Feiertage Schnee. Doch zwischen Weihnachten und Silvester wird es jetzt vielerorts richtig kalt. Schneien soll es auch - und das kann ziemlich ungemütlich werden.

Wetter zum Jahresende: Glätte und Schneefall im Norden

In den Nächten warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in ganz Deutschland mit Warnstufe 1 vor Frost und Glätte. Im Norden kann in den Regionen zwischen Hamburg, Kiel und Schwerin auch Schnee fallen. Es handelt sich zwar nur um leichten Schneefall - für glatte Straßen reicht die Menge aber dennoch.

Stärkerer Schneefall wird im Schwarzwald in Baden-Württemberg erwartet. Teilweise sollen hier schon ab einer Höhe von 400 Metern Flocken fallen. In höheren Lagen warnt der DWD vor Schneeverwehungen mit Warnstufe 2. „Es treten bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge und der lockeren Schneedecke oberhalb 800 m Schneeverwehungen auf“, so der DWD auf seiner Website. Straßen und Schienen könnten teilweise nicht befahrbar sein. „Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!“, heißt es weiter. Die Warnung gilt für die südwestlichen Landkreise Baden-Württembergs.

„Vermeiden Sie alle Autofahrten! Fahren Sie nur mit Winterausrüstung!“, warnt der DWD für Regionen im Schwarzwald.

Wetter zum Jahresende: Sturmböen in Baden-Württemberg und am bayerischen Alpenrand

Südlich von Stuttgart soll es zwar nicht schneien, dafür aber starke Winde geben. Der DWD warnt mit Stufe 2 vor Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde. Ähnliche Verhältnisse prognostiziert der Wetterdienst für den bayerischen Alpenrand. Ab Höhen von 1.500 m werden ebenfalls Sturmböen dieser Kategorie erwartet. In höheren Lagen können die Winde sogar Geschwindigkeiten von 100 km/h erreichen.

Schnee und Glätte hat bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag Bayerns Straßenverhältnisse erschwert. Es ereigneten sich zahlreichen Unfälle. Unternehmungslustige freuten sich über verschneite Landschaften im Alpenvorland. Sehr zum Leidwesen der Verantwortlichen vor Ort. Der Miesbacher Landrat wendete sich sogar Ministerpräsident an Markus Söder, um den Tagestourismus während der Corona-Pandemie einzuschränken. (lb)

Rubriklistenbild: © Paul Zinken/dpa

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