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Passagiere liegen auf dem Flughafen in Frankfurt am Main auf Sitzen. Das Winterwetter sorgt auch am Dienstag noch für Verspätungen an Deutschlands größtem Flughafen.

Unfälle und verspätete Flüge

Eis und Schnee sorgen weiter für Chaos

Frankfurt - Eis und Schnee sorgen auch am Dienstag für Verspätungen am Frankfurter Flughafen. Auf den Straßen ist die Lage ebenfalls angespannt. Erste Unfälle behindern vielerorts den Berufsverkehr.

Der Frankfurter Flughafen leidet auch am Dienstag noch unter den Folgen des eisigen Wochenauftakts, aber die Lage entspannt sich. Bis zum Mittag wurden auf Deutschlands größtem Airport 54 von 1200 geplanten Flügen annuliert, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. 35 Verbindungen nach und 19 ab Frankfurt wurden wetterbedingt gestrichen.

Passagiere mussten weiterhin mit Verspätungen rechnen. Das derzeitige Wetter lasse zwar einen normalen Betrieb zu, dieser müsse sich jedoch erst wieder einpendeln, erklärte ein Sprecher. Da die Minustemperaturen anhalten, müssen die Flugzeuge weiter enteist werden, was ebenfalls zu Verzögerungen führt.

Wenige Dutzend Passagiere, die den Transitbereich mangels Visums nicht hatten verlassen dürfen, mussten die Nacht dort auf Feldbetten verbringen. „Der Großteil der Leute ist aber in Hotels untergebracht worden“, sagte der Sprecher. Nach Eisregen und starkem Schneefall waren am Montag 543 von 1190 Flügen ausgefallen.

Nach Eisregen und starkem Schneefall waren am Montag 543 von 1190 Flügen an Deutschlands größtem Airport ausgefallen.

Passagiere stranden am Frankfurter Flughafen

Passagiere stranden am Frankfurter Flughafen

Auf der Autobahn 1 zwischen Münster und Osnabrück kam am späten Montagabend ein Lastwagen auf spiegelglatter Straße ins Schleudern, ein weiterer Lastwagen prallte gegen das querstehende Fahrzeug. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf 250.000 Euro - verletzt wurde niemand. Auch in Sachen-Anhalt und Niedersachsen stellten sich Lastwagen quer, mehrere Autobahnen mussten deshalb zeitweise gesperrt werden.

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Am Montag hatte es wegen des Winterwetters in weiten Teilen Deutschlands Staus und Unfälle gegeben. Bis zu 70 Kilometer lang war zeitweise ein Megastau auf der A4 in Thüringen an der Grenze zu Hessen. Lastwagen waren am frühen Morgen ins Schleudern geraten und konnten nicht mehr anfahren. Erst am Abend floss der Verkehr dort wieder.

dpa/dapd

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