Bayern-Wetter

Wetter in Deutschland: Wintertief „Hermine“ bringt bis zu 15 Zentimeter Neuschnee - Warnung für ganz Bayern

  • Marion Neumann
    vonMarion Neumann
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Nach den Weihnachtsfeiertagen kommt der Winter so richtig an: Schnee und Minusgrade bleiben. Vor Glatteis und orkanartigen Böen warnt der Wetterdienst auch zum Start in die Woche.

  • Nach dem milden und ruhigen Wetter über die Weihnachtsfeiertage wendet sich das Wetter in Bayern.
  • Ein „Schneemonster“ aus den USA kommt auf die Bundesrepublik zu. Es kommt zu Frost und Glätte.
  • Vor Sturm mit orkanartigen Böen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter. Lokal kann es richtig glatt werden.

Update vom 28. Dezember, 22.05 Uhr: Der Winter hat in Bayern nun tatsächlich Einzug gehalten - auch in flacheren Regionen, etwa rund um München, fiel am Montagabend Schnee. Doch umgehend droht im Freistaat auch Ungemach durch das Wetter. Einerseits in Sachen Corona: Angesichts eines Ausflügler-Ansturms gab es sogar bereits einen Hilferuf an Ministerpräsident Markus Söder, wie Merkur.de berichtete. Andererseits durch die weiße Pracht selbst.

So hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Nacht auf Dienstag für ganz Bayern eine amtliche Warnung vor Glätte herausgegeben. Zugleich steigt mancherorts bereits das Lawinenrisiko. Oberhalb der Waldgrenze herrsche in den Allgäuer und Werdenfelser Alpen eine „erhebliche Lawinengefahr“ der Warnstufe 3, teilte die Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt mit. Am Alpenrand und in den Bergen muss zudem laut DWD bis in den Dienstagnachmittag hinein mit Sturmböen gerechnet werden - jedenfalls oberhalb von 1.500 Metern.

Wetter in Bayern: Wintertief „Hermine“ bringt bis zu 15 Zentimeter Neuschnee

Update vom 28. Dezember, 13.39 Uhr: Erst Sturm, dann Schnee? Der Winter dreht zum Jahresendspurt auf. Das Wintertief „Hermine“ über den Britischen Inseln lässt es im Schwarzwald weiter ordentlich schneien. In Staulagen sind schon bis zu 20 Zentimeter gefallen und da kommt nach Prognose des Deutschen Wetterdienst (DWD) noch einiges drauf, und zwar bis zu 15 Zentimeter Schnee! In der Nacht zum Dienstag kann es bis Ost- und Norddeutschland selbst in tiefen Lagen Schnee oder Schneeregen geben. Bei Frost um -1 Grad ist fast in ganz Deutschland mit Glätte - stellenweise auch durch überfrierende Nässe zu rechnen.

Der Wind flaut zwar ab, ist aber immer noch präsent. Einzelne Sturmböen (75 km/h) und auf den Schwarzwaldgipfeln orkanartige Böen (105 km/h) sind zu erwarten. In Bayern bricht in den Alpen der Föhn zusammen, lebt allerdings in der Nacht wieder auf. Leichter Schneefall und verbreitet Glätte gehören auch dazu. Die Schneefallgrenze liegt am Dienstag laut den DWD-Wetterexperten bei 400 bis 600 Meter.

Wetter in Deutschland: Sturmtief bringt Neuschnee

Update vom 28. Dezember, 9.04 Uhr: Sturmtief „Hermine“ brachte in den westlichen Mittelgebirgen Neuschnee, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) via Twitter mit. In Winterberg (NRW) liegen 25 Zentimeter Schnee! Im Thüringer Wald, Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb sind es laut DWD bis zu 15 Zentimeter. Am Montag zieht das Tief mit Kern über der irischen See nach Frankreich ab und legt sich bis Dienstag dann über den Norden Deutschlands.

Alarmstufe Rot! Eine amtliche Unwetterwarnung hat der DWD für Bayern herausgegeben. In den Alpen lässt der Föhn zwar etwas nach, doch ab 1500 Metern ist noch orkanartige Böen bis 110 km/h aus Süd zurechnen. Auch auf dem Brocken (Sachsen-Anhalt) weht es stürmisch (Bft 10).

Im Schwarzwald und in Teilen Bayern sowie in Thüringen sind die Straßen durch Schneematsch oder gefrierende Nässe gefährlich glatt, warnt der DWD (Alarmstufe Orange).

Wetter in Deutschland: Es drohen orkanartige Böen - KATWARN löst aus

Update vom 28. Dezember, 7.31 Uhr: Die Woche startet in Bayern mit Glatteis, Frost und Sturmböen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beginnt der Montag zunächst bewölkt und regnerisch. Im Norden Bayerns warnt der DWD vor Glatteis, leichtem Schneefall und Frost, im Süden vor orkanartigen Böen und schweren Sturmböen. Die Höchstwerte liegen bei minus 1 Grad in der Oberpfalz und 6 Grad bei Aschaffenburg.

Am Dienstag erwarten die Wetterexperten einen Mix aus Sonne und Wolken, zwischendurch Regen- und Schneeschauer. Die Höchstwerte liegen bei 1 bis 6 Grad.

Wetter in Bayern: DWD warnt vor Sturmtief

Update vom 27. Dezember, 8.54 Uhr: Es drohen entwurzelte Bäume, beschädigte Dächer und herabstürzende Gegenstände – der Deutsche Wetterdienst warnt in Deutschland vor einem umfangreichen Sturmtief. Vor allem im Norden und Westen des Landes kommt es zu Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen ruhig. Einzig an den Alpen gibt es ab dem späten Nachmittag oder Abend aufkommenden Föhn mit Sturm- bzw. schweren Sturmböen aus Süd.

In exponierten Lagen wie an den Küsten im Norden treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten um 110 km/h auf. Dort gilt es Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden. Auch in Gebirgslagen gilt es sich vor den starken Windböen in Acht zu nehmen.

Unwetter in Bayern: Rote Warnstufe am Alpenrand! Dann kommt der Schnee

Am Alpenrand hat der Deutsche Wetterdienst sogar eine Warnung der roten Stufe vor Orkanböen herausgegeben. Danach droht in Bayern Neunschnee mit Glätte bei deutlichen Minusgrade. Ab dem Abend in Unterfranken, in der Nacht zum Montag auch in den übrigen Regionen Frankens gebietsweise Glätte durch Schnee. Oberhalb 600 bis 800 m in den nördlichen Mittelgebirgen bis Montagmorgen 1 bis 5 cm Neuschnee, in Staulagen auch etwas mehr. Am Montag schneit es dann in ganz Bayern.

Nach weißer Weihnacht in Bayern: DWD-Warnung vor Frost und Glätte

Update vom 26. Dezember, 07.05 Uhr: Aktuell liegt eine Warnung für ganz Bayern vom Deutschen Wetterdienst vor. Es wird vor Glätte durch überfrierende Nässe und Frost im gesamten Freistaat gewarnt. Auch die meisten anderen Teile von Deutschland sind betroffen. In Bayern wurde es am ersten Weihnachtsfeiertag weiß - und blieb liegen. Der Schnee wird uns wohl auch erhalten bleiben, da auch am Samstag (26. Dezember) die Temperaturen deutlich unter null liegen.

Update vom 25. Dezember, 14.19 Uhr: Die besinnliche und teils sogar weiße Weihnacht ist zumindest aus meteorologischer Sicht ziemlich bald wieder vorbei. Denn das seichte und verhältnismäßig milde Wetter wird bald von einem Sturmtief abgelöst, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag berichtet. Schon am zweiten Weihnachtsfeiertag ist es nachmittags soweit und Tiefdruckgebiet „Hermine“ bringt nicht nur mildere Luft, sondern auch Sturmböen und verstärkte Niederschläge. Bis zum Sonntagnachmittag dringe das Tief dann auch bis in den Südwesten Deutschlands vor. Etwas außen vor bleibe nur der Südosten des Landes.

Die Metereologen sagen verbeitet Sturmböen, an den Küsten und im Bergland sogar schwere Sturmböen voraus. Besonders windig wird es auf den Gipfeln der Alpen und der Mittelgebirge. Dort drohen Orkanböen. „Nach kurzer Beruhigung am Montag frischt der Wind in der Nacht zum Dienstag erneut auf, erreicht aber voraussichtlich nur noch in den Berglagen Sturmstärke“, führt der DWD aus.

Dennoch sei es ratsam, sich auf die neue Wetterlage vorzubereiten. Lose Gegenstände auf Grundstücken oder Balkonen sollten befestigt werden. Im Westen und Südwesten sollte Laub aus Abflüssen entfernt werden, damit Regenwasser abfließen könne. In den Regionen, wo weiterhin Schnee falle, könne es außerdem zu gefährlichen Straßenverhältnissen kommen.

Weiße Weihnacht zumindest über die Feiertage - nicht nur in Bayern über 10 Zentimeter

Update vom 25. Dezember, 8.59 Uhr: Mit leichter Verspätung können sich doch noch mehr Menschen in Deutschland über die Weihnachtsfeiertage über eine weiße Weihnacht freuen. Denn die Schneefallgrenze sinkt weiter ab. Dabei kann es in der Mitte Deutschlands ab 400 Metern bis zu 5 Zentimeter Neuschnee geben, im Voralpenland kommen bis zu 10 Zentimeter und im Oberallgäu sogar bis zu 20 Zentimeter Schnee vom Himmel. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Das kalte Weiß führt aber auch zu Frost und Glätte. Der DWD hat deshalb für den Süden Deutschlands eine amtliche Warnung ausgesprochen. In den Alpen und im direkten Vorland wird sogar die Warnstufe 2 verhängt. Der Schneefall könne oberhalb von 800 Metern bis zu 30 Zentimeter Neuschnee schaffen, es sei verbreitet glatt.

Außerdem sind bei den anstehenden Temperaturen Mütze und Schal wohl ein Muss. Liegen die Temperaturhöchstwerte tagsüber noch zwischen 1 und 6 Grad, wird es zur Nacht hin frostig. Bis zu -5 Grad soll es kalt werden. Im Mittelgebirge und Gipfellagen kann die Temperatur auf -7 bis -10 Grad absinken.

Wetter in Deutschland: Weiße Weihnacht in Deutschland? In Bayern bis zu 20 Zentimeter Neuschnee

Update vom 24. Dezember, 13.15 Uhr: Können sich die Menschen in Deutschland doch noch über weiße Weihnachten freuen? In einigen Regionen Bayerns könnte es tatsächlich an Weihnachten schneien. An Heiligabend bleibt der Himmel zwar wolkenverhangen und es regnet. Doch bis zum Abend sinkt die Schneefallgrenze in den nördlichen Mittelgebirgen aber auf 500 bis 700 Meter, in den Alpen auf 1000 bis 1200 Meter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 7 und 12 Grad. Schon in der Nacht zum Freitag kühlt es dann auf bis zu minus 2 Grad ab.

Dann kann es laut Wetterdienst auch bis in die Niederungen schneien. In den Mittelgebirgen rechnen die DWD-Meteorologen mit bis zu fünf Zentimetern Neuschnee, in den Alpen mit bis zu zehn Zentimetern. Im Allgäu seien auch mehr als 20 Zentimeter möglich. Der Wetterdienst warnt gebietsweise auch vor glatten Straßen durch Schnee oder überfrierende Nässe. 

Am ersten Weihnachtsfeiertag bleibt es bewölkt. Bei bis 4 Grad kann auch etwas Schnee fallen. Am Nachmittag lockere es aber auf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag soll es dann trocken bleiben. 

„Schneemonster“ mit Kurs auf Deutschland: Kalte Polarluft macht weiße Weihnacht möglich

Update vom 23. Dezember, 16:29 Uhr: Die ersten Wochen zeigte sich der Dezember von seiner frostigen Seite, die letzte Woche fühlte sich dann vielerorts eher mild und nach Spät-Herbst an. Doch echte Winter-Fans können sich auf die Weihnachtsfeiertage freuen: „Der Schneefall kommt zu Weihnachten“, kündigt Meteorologe Jan Schenk jetzt an. Zu Beginn des Heiligen Abends sei die Wetterlage zwar noch ziemlich nass, doch „schon ab Mittag kippt die Strömung und polare Kaltluft aus Norden erreicht Deutschland“, so Schenk weiter. So sei mit einem Temperatursturz um gut zehn Grad zu rechnen.

In der Nacht soll dann der Regen vor allem im Süden Deutschlands in Schnee übergehen. „Wenn man die Augen am Morgen des ersten Feiertages aufmacht, hat man gute Chancen auf weiße Weihnachten“, meint Schenk, „zumindest kurzfristig“. Denn da wo nur wenig Schnee fällt und der Boden noch recht warm ist, schmelze alles auch wieder schnell weg. Für den zweiten Weihnachtsfeiertag meldet der Meteorologe Schneeschauer in ganz Deutschland, wobei es in manchen Regionen auch mal kräftiger schneien und somit mehrere Zentimeter Neuschnee geben könnte.

An den Alpen, der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald, im Erzgebirge und im Harz gibt es am meisten Schnee. Kurz nach Weihnachten kündigt sich noch einmal Föhn an, doch danach sollen die Tage zwischen den Jahren kalt und winterlich werden, sodass laut Weather Channel „ein bisschen Weihnachtsfeeling“ aufkommt. Viele Deutsche werden die Feiertage zwar zu Hause verbringen, doch wer auf den Straßen unterwegs ist, sollte - auch im Norden - besonders nachts mit Glatteis rechnen.

Ursprüngliche Nachricht vom 22. Dezember:

München - Aufgrund der Corona-Krise wünschen sich viele Menschen wohl zu Weihnachten vor allem eines - Gesundheit. Bald daraufhin dürfte bei vielen allerdings als zweiter, immaterieller Wunsch direkt „weiße Weihnachten“ kommen. Doch wie wahrscheinlich ist es, in Deutschland mit Schnee an Heiligabend und den Feiertagen rechnen zu können?

In vielen Regionen der Bundesrepublik dürfte die Hoffnung auf Schnee aktuell getrübt sein. Statt winterlicher Werte liegen die Temperaturen laut dem Deutschen Wetterdienst am Montag (21. Dezember) zwischen neun Grad im Norden bei Hamburg und drei Grad im Süden bei München. Dass es doch noch spannend werden könnte, sagt nun jedoch der Meteorologe Björn Alexander voraus.

Wetter an Weihnachten: Fällt in Deutschland an den Feiertagen Schnee? Temperatur-Änderung in Sicht

„In diesem Jahr ist das Rennen um Schnee zum Fest so spannend wie seit zehn Jahren nicht mehr“, äußert er sich auf ntv. „In diesem Jahr sind die Chancen, dass wir Schnee an den Weihnachtstagen sehen, auf jeden Fall vorhanden.“ Exakte Vorhersagen seien aktuell noch schwierig. Ein Wetterumschwung von „Vorfrühling“ zu „nasskalt bis winterlich“ sei dennoch bereits ziemlich sicher.

Auf diese bevorstehende „Wetter-Achterbahn“ angesprochen, verweist der Meteorologe auf die Lage in den USA. „Nimmt man die aktuellen Berechnungen der Großrechner mal zur Hand, dann sieht man, dass unser Winterbringer-Tiefdruckgebiet schon da ist“, erklärt er. Besagtes Tiefdruckgebiet ziehe gerade „als Schneemonster mit dicken Schneefällen und blizzardartigen Verhältnissen über die US-Ostküste und New York hinweg“.

Wetter-Überraschung in Deutschland: Gibt es noch Hoffnung auf „weiße Weihnachten“? (Archivbild)

Weiße Weihnachten in Deutschland: Aus „Schneemonster“ soll „Weihnachtstief“ werden

Dieses „Schneemonster“ könnte schließlich als „Weihnachtstief“ kalte Luft nach Deutschland bringen - und das genau an Heiligabend. Ob und in welchen Region des Landes dann allerdings tatsächlich Schnee fällt, könne der Wetterexperte allerdings noch nicht mit Gewissheit sagen. „Wie welche Niederschläge dann treffen und wo genau die Schneefallgrenze liegt, das ist ziemlich unsicher“, sagt er gegenüber ntv.

Gehe man laut Alexander nach dem „Europäischen Wettermodell“, liegt die Schneefallgrenze in Deutschland an Heiligabend bei 250 bis 800 Metern und sinkt in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag auf rund 200 bis 600 Meter. Im Süden liegt die Grenze zudem höher als im Norden der Bundesrepublik.

Auch einen weiteren Ausblick gibt der Meteorologe mit auf den Weg. „In der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag geht es nochmals weiter runter gegen 0 Meter. Soll heißen: Im Prinzip ist damit überall Schneefall möglich“, erklärt er. (nema, mlu mit dpa)

Rubriklistenbild: © Matthias Bein/dpa

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