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Wetter-Chaos: Experte sagt, dass Temperaturen diese Woche explodieren

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Von: Lisa Klein

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Neben einem heftigen Sturm mit bis zu 130 km/h gibt es laut Wetter-Experten in Deutschland nächste Woche ein extremes Temperaturhoch mit bis zu 25 Grad.

Auf Deutschland kommen laut dem Diplom-Meteorologen Dominik Jung „stürmische Zeiten“ zu. Der Experte rechnet in der kommenden Woche (KW 42) mit heftigen Sturmböen „von bis zu 130 Kilometern pro Stunde“, wie er auf wetter.net erklärt. Doch das ist tatsächlich noch nicht alles: Deutschland erwartet neben dem Mega-Sturm auch ein extremes Temperaturhoch mit einem Sommertag, wie *echo24.de berichtet.

Bereits ab Montag pustet der Sturm heiße Sahara-Luft aus Nordafrika direkt nach Deutschland*, wie *heidelberg24.de berichtet. Am Dienstag (19. Oktober) sind laut dem Meteorologen Jung regional bis zu 25 Grad drin. Das wäre dann offiziell ein meteorologischer Sommertag – als dieser wird ein Tag eingestuft, sobald die 25 Grad-Marke überschritten wird. Auch der Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel spricht davon, dass der bevorstehende Sturm „noch mal richtig warme Luft“ nach Deutschland bringt. Dank der„Sahara-Luft“ springen die Temperaturen nach oben. Er erwartet die 25 Grad allerdings erst am Mittwoch (19. Oktober).

Wetter Deutschland: Sahara-Luft - Experte erwartet Temperaturexplosion

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet bislang für jenen Dienstag „nur“ bis zu 20 Grad „in tieferen Lagen West- und Südwestdeutschlands sowie im Alpenvorland“. Diese Prognose kann sich allerdings bis dahin jederzeit noch ändern. Dafür rechnet der DWD aber auch am Mittwoch (20. Oktober) und Donnerstag (21. Oktober) mit Tageshöchstwerten von bis zu 22 Grad.

Allerdings soll es zu den beinahe sommerlichen Temperaturen leider nicht überwiegend sonnig und bundesweit trocken werden. Am Mittwoch erwartet der DWD im Norden und Nordwesten etwas Regen, längere sonnige Abschnitte gibt es vor allem im Süden. Dazu wird es windig, mit kräftigen Sturmböen an der See sowie auf höheren Berggipfeln.

Wetter: Plötzlich Sommer - heftiger Temperaturanstieg wegen Sahara-Luft

Laut Wetter-Experte Jung steht dann am Donnerstag (21. Oktober) der Sturmhöhepunkt bevor: Das NOAA-Modell prognostiziert für den Norden Deutschlands Böen von bis zu 100 km/h am Donnerstagmorgen. Zum Nachmittag hin wird es „weit verbreitet sehr stürmisch“, dazu gibt es „auch mal schwere Sturmböen in tieferen Lagen.“ Auf den Gipfellagen sind „bis zu 120 oder 130 Kilometer pro Stunde“ möglich. Sobald der Sturm auf Deutschland trifft, sollen auch die Temperaturen wieder sinken.

Die hohen Temperaturen in der kommenden Woche stehen auf jeden Fall im starken Kontrast zu der aktuellen Wetterlage mit 40 Zentimeter Neuschnee in den Alpen* und den Prognosen für den bevorstehenden Winter. Denn der soll laut Experten richtig eisig werden, Grund dafür ist ein möglicher Polarwirbelsplit im Verlauf des Winters 2021/2022*. *echo24.de und *heidelberg24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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