Temperaturen überraschen

Deutschland-Wetter: Meteorologen warnen vor Schnee-Hammer - „Nicht ohne Winterausrüstung“

Die Nacht von Freitag auf Samstag war teilweise frostig. Doch tagsüber wird Sonnenschein erwartet. In der kommenden Woche wird es dann aber herbstlich. Sogar mit dem ersten Schnee?

  • Das Wetter in Deutschland sorgte bislang für viel Sonnenschein und Trockenheit im September.
  • Auch die Temperaturen sind für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch und sorgten sogar nochmal für eine tropische Nacht.
  • Doch in der letzten Septemberwoche hält der Herbst langsam Einzug - es soll vereinzelt sogar schneien.

Update vom 21. September, 8.18 Uhr: Der Start in die Woche ist in weiten Teilen ziemlich neblig mit Sichtweiten unter 150 Meter. In den Bergtälern und in den Mittelgebirgen war es in der Nacht auf Montag schon recht frisch und frostig. Von Minus 1 Grad, berichtet das Wetterportal wetteronline.de in Quickborn (Schleswig-Holstein) in der Nähe von Hamburg. Doch sonst gibt es in ganz Deutschland jede Menge Sonnenschein. Hoch „Manfred“ sorgt beim Wetter in Deutschland für warme Luft und wenig Wolken. Ausnahme: Im Süden und am Alpenrand (Bayern und Baden-Württemberg) warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) schon am Montag vor einzelne Schauer oder Gewitter mit Starkregen. Höchstwerte liegen laut den DWD-Wetterexperten zwischen 22 und 27 Grad.

Zum astronomischen Herbstanfang am Dienstag (15.31 Uhr) wendet sich langsam das Blatt. Zwar wird es dann vielerorts spätsommerlich warm bei gebietsweise über 25 Grad. Ab der Wochen Mitte setzt sich dann die kalte Luft immer mehr durch. Mit den Temperaturen geht es weiter abwärts. Meteorologen sprechen sogar schon von Schnee (siehe Update vom 20. September, 11.30 Uhr).

Wetter in Deutschland: Meteorologen warnen vor Schnee-Hammer - „Nicht ohne Winterausrüstung“

Update vom 20. September, 11.30 Uhr: Was die Meteorologen von wetteronline.de in ihrer aktuellen 14-Tage-Prognose unter „Jetzt kommt der Herbst“ ankündigen, enthält ein absolutes Reizwort: Schnee*. Diesen soll es demnach in diesem Zeitraum in den Höhenlagen von Schwarzwald und Bayerischem Wald vorübergehend geben: „Ohne Winterausrüstung sollte man dort nicht unterwegs sein", warnen die Experten.

Der deutsche Altweibersommer (siehe Update vom 19. September, 15.40 Uhr) ist laut wetteronline.de spätestens am kommenden Mittwoch vorbei, wenn Tiefdruckgebiete kühle Luft nach Deutschland bringen und erste Schauer und Gewitter* den Umschwung ankündigen. Bis zum Wochenende setze sich vom Westen kommend „frischere Atlantikluft" durch, die Temperaturen sinken demnach bundesweit auf weniger als 20 Grad.

Über das letze Septemberwochenende hinaus soll es unbeständig weitergehen, und „zumindest regional dürften ordentliche Regenmengen zusammenkommen“. Und: „In den Bergen gibt es sogar schon einen Vorgeschmack auf den Winter“, denn dort „rieseln oberhalb von 1000 bis 1200 Meter Höhe die ersten Schneeflocken des Herbstes“, so wetteronline.de.

Gegen Monatsende empfiehlt sich laut „wetteronline.de“ in bestimmten Regionen eine Winterausrüstung (Symbolbild).

Deutschland-Wetter: Frost und Spätsommer - DWD hat neue erstaunliche Prognose im Zickzack-September

Update vom 19. September, 15:40 Uhr: Bereits der Samstag brachte noch einmal traumhaftes Sommerwetter in das gesamte Bundesgebiet. Und der Spätsommer scheint noch nicht vorbei zu sein. Auch am Sonntag soll es trotz vereinzelter Regenschauer, so der Deutsche Wetterdienst, noch einmal richtig schön werden. In ganz Deutschland werden Temperaturen bis zu 24 Grad erreicht, so wetter.com. So bleibt es wohl bis Dienstag. Doch pünktlich zum kalendarischen Herbstbeginn wird sich das Wetter umzustellen.

Wie wetteronline berichtet, zieht von Mittwoch an frischere Atlantikluft von Westen über Deutschland hinweg. Die Temperaturen sinken unter 20 Grad und auch Regen ist zeitweise zu erwarten. Der Herbst kommt. Dabei ist zum letzten Septemberwochenende in hohen Lagen sogar erster Schnee nicht ausgeschlossen. In den höchsten Lagen des Schwarzwalds sowie in den Alpen sind bis unter 1500 Meter erste Schneeflocken möglich. Der Sommer neigt sich somit langsam aber sicher dem Ende zu.

Deutschland-Wetter: Frost und Traum-Spätsommer - DWD hat neue erstaunliche Prognose im Zickzack-September

Update vom 19. September, 08.52 Uhr: Kalt war es in der Nacht von Freitag auf Samstag. Fast in ganz Deutschland wurden Minimaltemperaturen im einstelligen Bereich gemessen, wie eine Karte auf Kachelmannwetter.de zeigt. Stellenweise fiel das Thermometer sogar in den Minusbereich.

Laut der Prognose des Deutschen Wetterdienst (DWD) soll es im Laufe des Tages aber wieder schön warm werden, sodass einem angenehmen Samstagnachmittag nichts im Wege steht. In ganz Deutschland werden voraussichtlich um die 20 Grad erreicht. Im Westen soll es besonders warm werden. Um Frankfurt und Köln erwartet der DWD Temperaturen bis zu 27 Grad.

Update vom 18. September 2020, 18:35 Uhr: Während das Wochenende bis auf ein paar wenige Schauer verspricht noch einmal warm und sonnig zu werden (Update 18. September, 9.35 Uhr), gilt es in den Nächten bereits die warmen Decken auszupacken, denn es kann kühl werden. Bei einstelligen Temperaturen von zwei bis neun Grad und Bodenfrost kühlen die Nächte ordentlich ab berichten wetter.com und der Deutsche Wetterdienst. Nur der Südwesten bleibt mit 12 Grad vor den einstelligen Temperaturen etwas verschont. Die klare Luft ermöglicht in lichtärmeren Gegenden jedoch auch einen guten Blick auf die Sterne.

Update vom 18. September 2020, 9.35 Uhr: Nach den hohen Temperaturen in den vergangene Tagen wird es wieder etwas kühler in Deutschland. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sorgt ein Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über der Nordsee und Norddeutschland für ruhiges Wetter. Am Freitag, dem 18. September, ist noch mit viel Sonne und trockenem Wetter zu rechnen. Es bleibt vergleichsweise warm, aber in der Nacht kommt es gebietsweise zu Frost in Bodennähe und stellenweise Nebel.

Die Höchsttemperaturen liegen bei 17 bis 24 Grad, in den Niederungen der südwestdeutschen Flüsse sogar bei 24 bis 28 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus Osten. In der Nacht zum Samstag ist es nur gering bewölkt oder klar. Es bleibt trocken.

Am Samstag bleibt es heiter bis sonnig mit Temperaturen von 19 bis 24 Grad, im Südwesten 24 bis 28 Grad. In der Nacht zum Sonntag breiten sich von Südwesten Wolken aus, im äußersten Südwesten sind vereinzelte Schauer möglich.

Wetter in Deutschland: Nach Extrem-Hitze wird es endlich kühler - doch Prognosen deuten den nächsten Hammer an

Erstmeldung vom 16. September:

Wiesbaden - Die Hochs Kevin und Leiki bescherten Deutschland in den vergangenen Tagen ungewöhnlich hohe Temperaturen und viel Sonnenschein - vor Unwettern musste sich im gesamten Bundesgebiet kaum einer fürchten. Nur lokal herrschte Gewittergefahr. An vielen Orten hatten die Wetterstationen sogar Allzeit-Rekordwerte für den Monat September gemessen. Die Temperaturen stiegen am Dienstag häufig auf über 30, mancherorts sogar auf über 35 Grad.

In Geilenkirchen (NRW) schwitzte die Bevölkerung bei Temperaturen von zwischenzeitlich 36,2 Grad. „Die Nacht zum Mittwoch brachte nach der Hitze dann auch noch eine tropische Nacht“, erklärte Meteorologe Dominik Jung gegenüber dem Wetterportal wetter.net. Vielerorts sanken die Temperaturen nicht unter 20 Grad. Kurz vor Sonnenaufgang maß die Wetterstation in Bad Marienberg (Rheinland-Pfalz) etwa immer noch 22,6 Grad.

Wetter in Deutschland: Nach Hitzewelle sinken die Temperaturen am Donnerstag - doch der Sommer bleibt

Das langanhaltende sommerliche Wetter hat jedoch auch seine negativen Seiten: Niedrige Luftfeuchtigkeit und extreme Trockenheit belasten Natur und Umwelt. Doch auch in den kommenden Tagen bringt das Wetter in Deutschland keine Besserung in Form von Niederschlag. Es bleibt sommerlich und zumeist trocken.

Ein verspäteter Urlaub ans Mittelmeer sollte nicht nur aufgrund steigender Coronavirus-Infektionszahlen überdacht werden, sondern auch weil dort schlechtes Wetter droht. Viele Tiefs haben sich nämlich im mediterranen Raum festgesetzt. In Griechenland wird heute sogar noch ein sogenannter Medicane erwartet - also ein heftiges Sturmtief, das in seiner Stärke einem Hurricane ähnelt. „Das wird rund um Griechenland Unwetter durch Sturm und Starkregen bringen“, so Dominik Jung, und weiter: „Bei uns dagegen geht das Sommerwetter mit viel Sonnenschein weiter“.

Nach der Hitzewelle kühlt es in Deutschland endlich ab. Doch der Sommer bleibt.

Dennoch kühlt es in Deutschland in den kommenden Tagen ab - zumindest ein bisschen. Während das Wetter im Westen auch am Mittwoch noch Temperaturen von bis zu 33 Grad brachte, erwartet das gesamte Bundesgebiet ab Donnerstag deutlich kühlere Polarluft aus dem Norden. Bei täglichem Sonnenschein und Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad können die Menschen in Nord- und Ost-Deutschland jedoch auch in der nächsten Woche noch die lauen September-Tage genießen. Im Westen und Süden messen die Thermometer sogar um die 25 oder sogar mehr Grad. Nur lokal können Unwetter auftreten. Deutschland kann sich also auf einen richtigen sommerlichen September mit Hammer-Temperaturen freuen.

Nach rekordverdächtigen Temperaturen: Wetter in Deutschland kühlt ab - doch es bleibt sommerlich

Die Zeichen stehen derzeit gut, dass die Bevölkerung von Deutschland, sich auch in diesem Jahr auf einen Altweibersommer freuen kann. Dabei handelt es sich um eine jährliche Schönwetterperiode zwischen Ende September und Anfang Oktober. Die ersten Prognosen für das Wetter im Herbst gibt es ebenfalls bereits. Meteorologen gehen davon aus, dass nach dem September-Sommer Ungewöhnliches folgt.

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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