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Winterwetter in Deutschland sorgt für Chaos: Zig Unfälle – 19-Jähriger stirbt bei dramatischem Crash

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Von: Marc Dimitriu

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Brandenburg, Merzdorf: Einsatzkräfte arbeiten an einem verunglückten Feuerwehrfahrzeug.
Brandenburg, Merzdorf: Einsatzkräfte arbeiten an einem verunglückten Feuerwehrfahrzeug. © Julian Stähle/TNN/dpa

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereigneten sich wegen schwieriger Wetter-Verhältnisse zahlreiche Unfälle auf Deutschlands Straßen. Ein 19-Jähriger verlor sogar sein Leben.

Berlin - Das winterliche Wetter hat für schwierige Verhältnisse auf Deutschlands Straßen gesorgt. Zahlreiche Unfälle ereigneten sich. Die Autobahn 73 wurde am Donnerstag nach mehreren Glätteunfällen zwischen Eisfeld-Süd und Coburg rund zwei Stunden voll gesperrt. Kurz hintereinander hätten sich hier drei Unfälle ereignet, in deren Folge die Fahrbahn wegen der Unfallfahrzeuge, Trümmer und Schotter nicht mehr gefahrlos befahren werden konnte, teilte die Polizei am Abend mit.

Winterwetter: Polizei rechnet mit noch mehr Unfällen - Ereignisreiche Nacht auf Deutschen Straßen

Mit dem Berufsverkehr rechnete die Polizei noch mit mehr Unfällen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte auch für den Vormittag noch vor Glätte. Im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming verunglückten am Abend zwei Lastwagen. Das zur Hilfe gerufene Feuerwehrfahrzeug geriet ins Schleudern und überschlug sich. Nach ersten Angaben wurden dabei drei Insassen verletzt.

Ein Lastwagen-Unfall auf der A11 Berlin-Stettin hat in Vorpommern stundenlang in beide Fahrtrichtungen Verzögerungen und rund 120.000 Euro Schaden verursacht. Wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte, war der Sattelschlepper am Donnerstagabend auf der vereisten Fahrbahn ins Schleudern geraten und hatte die Mittelleitplanke durchbrochen. Der Fahrer blieb unverletzt, allerdings wurde der Tank aufgerissen und Treibstoff floss aus. Die Autobahn wurde zwischen Schmölln und Penkun über Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt, um das Unglücksfahrzeug zu bergen.

92 Unfälle alleine in Thüringen: Ein 19-Jähriger stirbt

An der Mecklenburgischen Seenplatte kam es am Donnerstagnachmittag und Abend insgesamt zu 15 Unfällen mit zwei Schwerverletzten. Zu den Unfällen kam es nach Angaben der Polizei meistens durch „nicht angepasste, zu hohe Geschwindigkeit bei winterglatten Fahrbahnen“.

Die Polizei in Thüringen meldete allein für die späten Nachmittagsstunden insgesamt 92 Verkehrsunfälle mit elf Verletzten. Bei Paderborn starb ein 19-jähriger Autofahrer, als sein Auto wegen Glätte auf die Gegenfahrbahn rutschte und mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte. Ein zweijähriges Mädchen auf dem Rücksitz des anderen Unfallwagens erlitt laut Polizei „schwerste Verletzungen“.

Gestern sorgte auch ein kurioser Fall auf einer Landstraße für Verwunderung. Ausgebüxte Hühner auf der Landstraße machten selbst die Polizei stutzig. (dpa, afp)

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