Gewitterwolken
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Am Wochenende kommt es wieder zu Gewittern und Regenfällen.

Meteorologe gibt Ausblick

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Unwetter - „Können lokal auch mal Keller überflutet werden“

  • Marc Dimitriu
    VonMarc Dimitriu
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Nach wenigen sonnigen Tagen warnt der Deutsche Wetterdienst am Freitagabend erneut vor Unwettern. Besonders der Süden ist betroffen.

Update vom 30. Juli, 20.35 Uhr: Das Unwetter hat den Süden Deutschlands erreicht. In der Region soll es laut DWD bis in die Nacht hinein kräftige Gewitter mit Starkregen geben. Im Nordwesten des Landes kann es ebenfalls zu einzelnen Gewittern, Windböen sowie Sturmböen kommen.

Update vom 30. Juli, 18.19 Uhr: Während es im Norden stürmt, wird der Süden nass. Vereinzelt kommt es am Freitagabend erneut zu schweren Unwettern in Teilen Deutschlands. „Derzeit gehen wir davon aus, dass es kein Vergleich zu den Unwettern gibt, die noch Anfang der Woche und am letzten Wochenende in diesem Gebiet gewütet haben, aber lokal kann es doch recht kräftig werden” erklärt Christian Herold vom DWD auf Twitter.

Die Unwetter ziehen vom Südwesten in den Süden Bayerns, wo bis in die Nacht mit Gewitter, Sturm und Starkregen zu rechnen ist. „Da können lokal auch mal Keller überflutet werden, aber es wird nicht jeden treffen“, so der Meteorologe.

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Unwetter und heftigem Starkregen

Update vom 30. Juli, 17.03 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für den Südwesten das erste Unwetter am Freitagnachmittag angekündigt. Auf Twitter meldeten die Experten um 16.48 Uhr ein „ostsüdostwärts“ ziehendes Gewitter. „Dabei sind orkanartige Böen, Starkregen und Hagel möglich.“ Bis 19 Uhr kann sich die Wetterlage halten.

Die Warnungen für den betroffenen Bereich, im Süden von Baden-Württemberg an der Grenze zur Schweiz, schwanken zwischen der höchsten und der zweithöchsten Stufe. Mit 2cm großen Hagelkörnern, Sturmböen von bis zu 100km/h sowie Niederschlagsmengen bis zu 40 l/m² pro Stunde muss hier gerechnet werden. Ab dem Abend werden auch in Bayern schwere Gewitter erwartet.

Erstmeldung: München - 2021 will sich der Sommer einfach nicht durchsetzen. Das ganze Jahr ist ziemlich verregnet und es ist kaum Besserung in Sicht. In den vergangene Tagen war es aber vereinzelt sonnig und warm in Deutschland. Auch der heutige Freitag, der 30. Juli, startet meist sonnig, wie der deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet.

Wetter in Deutschland: Am Abend kommt es am Alpenrand vermutlich zu gewittern

Im Norden und Nordwesten kommt es zu teils dichten Wolken und aufkommende Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Ansonsten bleibt das Wetter zunächst noch oft sonnig oder heiter. Im Tagesverlauf kommt es aber Quellwolkenbildung und gegen Abend sollen laut DWD im Schwarzwald und am Alpenrand Schauer und Gewitter aufziehen. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad an der Nordsee und 30 Grad an Inn und Salzach. Im Norden sowie im Bergland weht teils stark böiger Wind aus West bis Südwest, an der Ostsee teils mit stürmischen Böen.

In der Nacht zum Samstag kommt es im Norden und Nordwesten zu wechselnder bis starker Bewölkung mit weiteren schauerartigen Regenfällen. An den Alpen und im Alpenvorland können teils kräftige Gewitter kommen. Der Rest Deutschlands bleibt überwiegend niederschlagsfrei. Die Temperaturen kühlen in der Nacht auf 17 bis 9 Grad ab

Wetter in Deutschland: In der Nach von Samstag auf Sonntag drohen im Süden schauerartige Regenfälle

Am Samstag gibt es im Nordwesten zeitweise Schauer und kurze Gewitter. Auch im Süden drohen gegen Abend am Alpenrand erneut Schauer und Gewitter. Sonst bleibt es heiter bis wolkig und trocken. Die Höchstwerte liegen bei 19 bis 26 Grad.

In der Nacht zum Sonntag kommt es wohl im Norden zu einzelnen Schauern, anfangs auch Gewittern. Von der Schweiz und den Alpen bis hin zur Donau und dem Bayerischen Wald drohen kräftige und teils länger anhaltende schauerartige Regenfälle. Für den letzten Tag der Woche warnt Chef -Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel vor einer „unwetterartigen Dauerregenlage“.

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