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Die Temperaturen bewegen sich zum Ende der Woche noch immer im hohen Bereich. Das bedeutet aber nicht, dass auch Sonnencreme zum Einsatz kommen muss. Foto: Marcel Kusch

DWD warnt vor Unwettern

Wetter extrem: Auf die Gewitter folgt die Mega-Hitze

Vor allem im Osten und Süden Deutschlands sind heute Unwetter möglich. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bestehe dort lokale Unwettergefahr, insbesondere am Nachmittag. Die Top-Werte liegen demnach bundesweit bei 30 Grad, etwa an der Oder.

Berlin - Am Mittwoch hatte es bereits Unwetter gegeben. In manchen Gegenden, vor allem in Niedersachsen und Hessen, fielen bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde. Es wurden Sturmböen mit rund 100 Kilometern in der Stunde gemessen. "Es gab lokal Schauer und Gewitter bis in den Unwetterbereich hinein", sagte DWD-Metereologe Robert Hausen.

In Hessen richteten Starkregen und Hagel am Mittwochabend örtlich Schäden an und behinderten den Verkehr. "Es gab einige wenige Überschwemmungen", sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Schlamm überspülte Straßen und Keller liefen voll. Ein Erdrutsch habe eine Landstraße in der nordhessischen Gemeinde Oberweser blockiert. Bäume wurden entwurzelt. Die Straße werde längerfristig voll gesperrt bleiben. Eine Brücke über die Weser sei zeitweise nicht befahrbar gewesen.

Auch in Südhessen gab es Schäden. Im Kreis Darmstadt-Dieburg hätten Äste und entwurzelte Bäume vier Autos beschädigt, hieß es. Im Kreis Bergstraße sei zeitweise eine Straße blockiert gewesen.

Richtung Wochenende ist es dem Experten zufolge im Süden schwülwarm, diese Luft kann zu Gewittern führen. Anfang kommender Woche stehen dann heiße Tage bevor. Vereinzelt könne sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden, sagte Hausen. Für eine verlässliche Vorhersage sei es aber noch zu früh.

Der Bundesrepublik steht die Sahara-Keule bevor. Ein Experte warnt in Sachen Wetter in Deutschland: Es droht „gefährlicher Extrem-Hitze“.

dpa

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