Bis zu 37 Grad

Hitzewelle noch lange nicht vorbei: Doch der große Knall ist schon in Sicht

  • VonJulia Schöneseiffen
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Der Deutsche Wetterdienst spricht eine Hitzewarnung für Donnerstag und Freitag aus. Doch auch Gewitter und Unwetter sind im Anmarsch.

München - Die erste Hitzewelle in diesem Jahr hält Deutschland weiterhin fest im Griff. Bis zu 37 Grad erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am heutigen Donnerstag (17. Juni) und warnt vor einer starken Wärmebelastung. Schon der Mittwoch brachte Jahres-Höchstwerte, am wärmsten war es laut DWD in der Nähe von Speyer mit 33,9 Grad. Doch die Hitzewelle ist noch lange nicht vorbei: Bis Freitag soll es immer heißer werden. Das Sommer-Wetter bleibt Deutschland also erstmal erhalten.

Die Warnung vor starker Wärmebelastung wird dann herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32 Grad oder darüber liegt, dieser Wert kann leicht variieren. Die Warnung betrifft fast ganz Deutschland und auch in der Nacht sollen die Temperaturen mild bleiben.

Wetter in Deutschland: Hitzewelle bringt erste Tropennächte des Jahres

Teile Deutschlands konnten vergangene Nacht die erste Tropennacht des Jahres miterleben. Von einer Tropennacht ist die Rede, wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad fallen. Die höchste nächtliche Tiefsttemperatur gab es laut DWD in Bad Lippspringe in Nordrhein-Westfalen. Dort wurde auch in der Nacht geschwitzt, denn es wurde nicht kühler als 22 Grad. Tropische Nächte hatte es vor allem im Ruhrgebiet, aber auch an der Saar und in der Region Köln/Bonn, so der DWD gegenüber der dpa. Und auch die Nacht zu Freitag soll wieder tropisch warm werden.

Nicht nur Hitze: Gewitter und Unwetter im Anmarsch

Der Deutsche Wetterdienst warnt neben der starken Wärmebelastung vor Gewitter, teils Unwetter, insbesondere im Westen Deutschlands. Ab den Nachmittagsstunden bis in die Nacht zum Freitag kann es zu einzelnen, teils heftigen Gewittern kommen, so die Meteorologen. Zudem warnt der DWD vor lokalen Unwettern mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen bis 100 km/h und größerem Hagel (um 3 cm).

Hitzewelle in Deutschland: Waldbrandgefahr nimmt zu

Durch die Hitzewelle steigt laut dpa derzeit auch die Waldbrandgefahr in Deutschland. So setzen etwa Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auf den Einsatz von zwei kleinen Flugzeugen, um Brände früh erkennen zu können. So erklärt Thomas Friedhoff, Referent des Feuerwehrflugdienstes Niedersachsen der dpa, dass die Cessnas mit einem Piloten, einem Beobachter und einem Förster bemannt werden. Ab Donnerstag sollen sie dann in einigen Gebieten der Bundesländer ihre Routen abfliegen und nach Rauchbildung Ausschau halten. (jsch)

Rubriklistenbild: © Heinz Gebhardt/imago

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