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Wetter in Deutschland: Gewitter teils mit Unwetter sind im Osten und Nordosten Deutschlands zu erwarten.

Wetter in Deutschland

Gewitter rollen an:  Alarmstufe Rot im Osten

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Das Wetter in Deutschland spielt gerade verrückt. In der Wetterküche brodelt es weiter - vor allem im Osten. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Unwettern. Alle Infos im Wetter-Ticker.

  • Das Wetter im Mai 2019 war ziemlich durchwachsen, nun startete der Sommer Anfang Juni mit Rekordtemperaturen richtig durch.
  • Der Deutsche Wetterdienst warnt zum Wochenstart vor heftigen Gewittern, Hagel und Starkregen in Teilen Deutschlands. Ein Experte staunte über eine „Superzelle“.
  • Die Wetterlage bleibt bis Samstag explosiv.

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Update vom 6. Juni, 21.26 Uhr: Nach einer Gewitternacht mit Starkregen im Westen Deutschlands ist das nasse Wetter weiter in Richtung Osten gezogen. Dort gab es am Donnerstag Gewitter, der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartete Starkregen und Hagel.

Auch im Gebiet des Waldbrandes bei Jüterbog in Brandenburg regnete es. Zuvor hatte sich das Feuer auf rund 800 Hektar ausgebreitet. Der Landkreis Teltow-Fläming stufte es am Donnerstag als Großschadenslage ein. Es ist der größte Waldbrand in Brandenburg seit Jahrzehnten. Kreisbrandmeister Tino Gausche sprach von einer „einmaligen Dimension“ des Brandes auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Ob der Regen half, den Band einzudämmen, konnte eine Sprecherin der Stadt Jüterbog auf Anfrage zunächst nicht einschätzen. Bei Hitze und Trockenheit waren in den vergangenen Tagen mehrere Waldbrände in Brandenburg ausgebrochen. In der Nacht hatte die Feuerwehr im Kampf gegen die Flammen einen Erfolg erzielt und einen bis zu 60 Hektar großen Waldbrand bei Hennickendorf gelöscht. Nach den Regenfällen wird sich laut DWD am Wochenende die Waldbrandgefahr wieder erhöhen.

Alle aktuellen News zum Wetter in Deutschland finden Sie ab sofort in unserem neuen Nachrichten-Ticker. 

Wetter in Deutschland: So wird das Wochenende

Von Freitag an erwartete der DWD in Deutschland insgesamt eine gewisse Wetterberuhigung. Zwar seien einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen - „die Intensität ist aber deutlich geringer als zuletzt“, hieß es. Insgesamt sei ein Mix aus Sonne und Wolken bei Höchstwerten zwischen 23 und 28 Grad zu erwarten. Ausgesprochen windig könnte es am Samstag auch im Westen und Nordwesten Deutschlands werden. Die Meteorologen erwarteten dort steife bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 70 Kilometern pro Stunde, an der Nordseeküste und im Bergland seien auch Sturmböen möglich. Die Temperaturen betragen voraussichtlich nur noch 18 bis 24 Grad.

Der Pfingstsonntag zeige sich dann wieder freundlich mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken und etwas wärmeren Temperaturen. Die Höchstwerte dürften zwischen 20 Grad in der Eifel und 28 Grad in der Lausitz liegen. Nur an der Nordsee bleibt es frischer - die Maximaltemperaturen liegen dort bei 17 bis 20 Grad.

Wetter in Deutschland: Alarmstufe rot in Dresden und Berlin

Update vom 6. Juni, 14.08 Uhr: Alarmstufe rot -  der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung unteranderem für Berlin, Dresden und Güstrow herausgegeben. Örtlich können örtlich heftige Gewitter auftreten. Die Wetterexperten warnen ausdrücklich vor Blitzschlag. Keller und Straßen können überflutet werden.

Wetter in Deutschland: Es brodelt gewaltig in der Wetterküche

Update vom 6. Juni, 12.11 Uhr: Zwischen Ostsee und Erzgebirge warnt der Deutsche Wetterdienst weiter vor schweren Gewittern, Starkregen und Hagel. Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter können in kurzer Zeit fallen, beim Hagel können die Körner eine Größe von bis zu zwei Zentimetern haben. 

Update vom 6. Juni, 9.23 Uhr: In einigen Teilen Deutschlands haben sich die Temperaturen nach Schauern und Gewitter abgekühlt. Doch bis die Gewitterfront nach Polen zieht, braut sich wettermäßig, laut dem Deutschen Wetterdienst, noch einiges zusammen. Vor schweren Gewittern und heftigen Windböen warnt der DWD aktuell.  

Besonders kritisch: Eine Kaltfront zieht von Westen heran und verdrängt die subtropischen Luftmassen - das kann das zu heftigen Unwettern führen. In Berlin und Brandenburg ist ab heute Mittag mit heftigem Starkregen, Sturmböen und Hagel zu rechnen.

Auch in Niedersachsen und Bremen ist die Unwettergefahr hoch.  

Wetter in Deutschland: Deutscher Wetterdienst warnt erneut vor Tornados

Update vom 5. Juni, 13.07 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell erneut vor schweren Gewittern, Hagel und heftigen Stürmböen sowie vereinzelten Orkanböen bis 115 km/h. Besonders heftig könnte es laut den DWD-Meteorlogen im Westen Deutschlands werden: Tornados schließen die Wetterexperten in NRW nicht aus. Auch im Südwesten spitzt sich die Unwetterlage am Abend und in der Nacht auf Donnerstag zu. Eine Gewitterfront zieht erneut von Frankreich auf.  

Die erste Hitzewelle des Jahres erreicht ihren Höhepunkt: Rekordwerte von 36 Grad werden im Osten und am Oberrheingraben erwartet. In Brandenburg ist die Waldbrandgefahr extrem hoch. In Jüterborg kämpft die Feuerwehr seit Mittwoch gegen einen Brand auf einem ehemaligen Trupenübungsplatz. 500 Hektar stehen dort in Flammen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. 

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz liegt Munition. Die Einsatzkräfte können deshalb nur von speziell geschaffenen Wegen aus, die dauernd bewässert werden, den Brand löschen. 

Video: Orkan, Tornado & Co. - was ist das?

Wetter in Deutschland: Tornado fegte über Bocholt (NRW)

Update vom 5. Juni, 9.41 Uhr: Noch ist unklar, ob ein Tornado in Bochelt gewütete hat. „Windhose in Bochelt“ schreibt die Stadt Bocholt über das Unwetter auf ihrer Webseite. Und weiter: „Am 4.6.2019 fegte um 23:13 Uhr eine Windhose im Bereich der Heroldstraße/Herzogstraße/Markgrafenstraße über Bocholt.“

Tornado sorgt für Verwüstungen im Münsterland - Anwohner aus dem Schlaf gerissen

Der Schaden in der Stadt in Münsterland ist nach eigenen Angaben heftig: Sechs Häuser wurden schwer und drei Häuser wurden in Bocholt leicht beschädigt. Vier Autos und ein Wohnwagen sind zerstört worden. Auch msl24.de* berichtet über die Tragödie.  

Tornado in Bocholt: Auto fliegt durch die Luft

Update vom 5. Juni, 8.20 Uhr: Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter - so lautet das Wetter-Motto diese Woche. Die Unwetter in der Nacht auf Mittwoch waren insgesamt weniger heftig als befürchtet, trotzdem richteten Böen bis 90 Stundenkilometer Schaden an.

Ein Unwetter hat in der Stadt Bocholt gewütet. Noch ist unklar, ob es sich um einen Tornado handelt.

  

Im Raum Bocholt (NRW) hat allerdings ein Tornado gewütet und heftige Schäden angerichtet. Der Deutsche Wetterdienst DWD berichtet über umgekippte Bäume und ein umgestürztes Auto. „Das könnte ein Tornado gewesen sein“, sagte der DWD-Meteorologe gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Durch den Wirbelsturm wurden Dächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und Autos durch die Luft geschleudert. Wie Medien berichten, landete ein Fahrzeug auf dem Dach. Menschen wurden offenbar nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit 14 Fahrzeugen und 90 Mann im Einsatz. In den sozialen Medien sind Fotos von den Schäden, die der Wirbelsturm angerichtet hat, zu finden.

Um 23.13 Uhr gingen die Sirenen los. Die Feuerwehr Bocholt war mit 14 Fahrzeugen und 90 Mann im Einsatz.

Wetter in Deutschland: Tornado-Alarm - Tief „Gebhard“ sorgt für Unwetter und Hitze 

Update vom 4. Juni, 12.35 Uhr: Ab Dienstagnachmittag werden schwere Gewitter mit Orkanböen erwartet, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Tornados sind laut DWD-Wetter-Experten möglich. Besonders kritisch ist demnach die Wetterlage in Nordrhein-Westfalen (NRW): Eine Gewitterlinie überquert den Nordwesten. Mit Okanböen bis 110 km/h, großem Hagel und Starkregen ist zu rechnen. Auch für Bremen wurde schon eine Unwetterwarnung herausgegeben.

In der Nacht auf Mittwoch könnten schwere Gewitter aus Benelux und Frankreich heranziehen. Fünf Zentimeter große Hagelkörner, Sturmböen und Starkregen sind dann dabei. 

Die explosive Wetterlage setzt sich fort: Tief „Gebhard“ führt warme und heiße Luftmassen nach Deutschland. Für östliche Landteile gibt es eine Hitzewarnung.

Bilder vom WDR zeigen abgedeckte Dächer und zerstörte Autos: 

Wetter in Deutschland: Tornados drohen

Update vom 4. Juni, 9.25 Uhr: Es ist eine brenzlige Wetterlage. Warme und tropische Luft prallen aufeinander, dazu noch ein kalte Luft aus dem Atlantik, warnen Wetterexperten von weather.com. Diese ungewöhnliche Konstellation könnten sogar Tornados hervorbringen. Gefährdet sei vor allem der Westen Deutschland - an der Grenze zu Frankreich.

Auch der Deutsche Wetterdienst warnt vor Tornados. Besonders kritisch sei demnach die Lage am Mittwochabend. Teils kräftige Gewitter mit hohem Unwetter Potential greifen von Benelux auf den Nordwesten Deutschlands über. 

Dabei droht neben Starkregen um 25 Liter pro Quadratmeter und größerem Hagel vor allem Gefahr von Sturm- und Orkanböen (80 bis 110 km/h). „Auftreten einzelner Tornados nicht ausgeschlossen. Achtung, genaue Entwicklung noch unsicher!“ auf der DWD-Webseite zu lesen.

Auf heftige Gewitter schon im Laufe des Tages bereitet sich die Bahn derweil in Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern vor. Pendler sollten aufgrund der Unwetterwarnungen mit Problemen im Bahnverkehr rechnen, teilte das Unternehmen via Twitter mit.

Wetter in Deutschland: Temparatur Rekord geknackt

Update vom 4. Juni, 7.12 Uhr: Der erste Juni Montag hat einen Temperatur-Rekord gebrochen: Eine Messstation im brandenburgischen Niedergörsdorf habe am Montag 35,1 Grad angezeigt, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Nacht zu Dienstag.

Das Wetter am Dienstag beruhigt sich am Vormittag. In vielen Teilen in Deutschland ist es recht neblig. Doch im Tagesverlauf rechnen die Meteorlogen des Deutschen Wetterdienst (DWD) im Nordwesten wieder mit heftigen Gewittern und Starkregen. 

Vor allem in den östlichen Mittelgebirgen ist zum Teil mit kräftigen Gewitter mit Unwettergefahr durch heftigen Starkregen mit 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit. Im Laufe des Nachmittags von den östlichen Mittelgebirgen nordwärts auf Teile von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg übergreifend.

Wetter in Deutschland: Turbulenter Montag

Update vom 3. Juni, 20.13 Uhr: Für den morgigen Dienstag gibt es erstmal weitgehend Entwarnung. 

Update vom 3. Juni. 17.09 Uhr: Nach mehreren Blitzeinschlägen im Raum Hannover musste die Feuerwehr auch einen Dachstuhlbrand löschen, wie die Hannoversche Allgemeine berichtet. Umgestürzte Bäume und Äste blockierten Straßen. 

Update vom 3. Juni, 16.42 Uhr: In Brandenburg ist ein Waldbrand in der Nähe der Autobahn ausgebrochen. Die A10 zwischen Falkensee und Dreieck Havelland ist derzeit voll gesperrt, teilt die Polizei Brandenburg via Twitter mit. Autofahrer werden gebeten den Bereich weiträumig zu um fahren und an die Rettungsgasse zu denken. Für Brandenburg waren am Montag 35 Grad Hitze angekündigt.

In Berlin-Grunewald brannten laut Feuerwehr etwa vier Hektar Waldboden und Unterholz.

Update vom 3. Juni 16.18 Uhr: Heftige Gewitter haben den Frankfurter Flughafen am Main getroffen. Es kommt zu Flugausfällen und Verzögerungen, teilte der Flughafen Frankfurt via Twitter mit. Fluggäste werden gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden. Darüber hinaus wird empfohlen, den Flugstatus vorab auf den Internetseiten der Fluggesellschaften zu prüfen. Zahlreiche Abflüge wurden anulliert. Die Zahl der ingesamt anullierten und verspäten Flüge ist noch unklar.

Update vom 3. Juni, 16.09 Uhr: Die höchste Warnstuffe violett gilt nun nicht mehr in Hessen. Das bedeutet aber noch lange keine Entwarnung in Deutschland. Die zweithöchste Stufe 3 (“Unwetterwarnung“) gilt in einigen Landkreisen, dazu zieht sich eine Vorabwarnung vor schwerem Gewitter von Gießen bis Stralsund - und in weiten Teilen Ostdeutschlands eine Hitzewarnung.

So sah die DWD-Warnkarte in Deutschland gegen 16.05 Uhr aus.

Wetter in Deutschland: „Ein Biest!“ - Experte staunt über Phänomen - Flughafen stellt Betrieb ein 

Update vom 3. Juni, 15.30 Uhr: Höchste Unwetterwarnstufe ist derzeit in einer eng umrissenen Region in Hessen ausgerufen: Stufe 4, violett! Das gilt rund um Darmstadt, Groß-Gerau und Dietzenbach sowie nördlich von Heppenheim. „Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit EXTREM HEFTIGEM STARKREGEN und HAGEL“, ist bei dwd.de für die Region Darmstadt zu lesen, gültig zunächst bis 16 Uhr. „Von Süden ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 45 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 4 cm“, heißt es bei dwd.de (dort finden Sie auch die Warnkarte).

Bis 14 Uhr galt die Alarmstufe noch in anderen Regionen, etwa im Bereich Kassel. Die Zelle brachte einen Experten zum Staunen. „"Das ist ein Biest. So eine starke Superzelle sieht man selten", wurde Jan Schenk, Experte von The Weather Channel, bei focus.de zitiert. "Die Superzelle wütet gerade bei Kassel und bewegt sich in Richtung Hildesheim und Braunschweig. Der riesige Gewitterkomplex bringt nicht nur extremen Starkregen, sondern es heftigen Hagel mit Korngrößen von bis zu 4 Zentimetern. Im Radarbild bildet sich gerade ein Bogen aus. Das ist ein Hinweis auf einen Tornado."

Laut op-online.de* warne Katwarn für den Landkreis Darmstadt-Dieburg vor heftigen Gewittern mit Niederschlagsmengen von bis zu 30 Liter auf dem Quadratmeter pro Stunde.

So hieß es am frühen Nachmittag. Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden, wie sich das Wetter entwickelt. In Kassel informiert Sie hna.de*

*hna.de und op-online.de sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionswerks.

Video: Hochwasser in Hessen: Luisen-Center Darmstadt überflutet

Wetter in Deutschland: Drohen Sommer-Tornados?

Update vom 3. Juli 2019, 14.11 Uhr: Baden-Württemberg bis zur Ostsee sind teils kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen im Anmarsch, warnt der Deutsche Wetterdienst. In einigen Teilen Deutschlands herrscht Alarmstufe rot.

„Auch die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Tornados ist heute erhöht“ teilt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net mit. Allerdings räumt der Wetterexperte ein, dass sich Tornados nicht vorhersagen lassen. 

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor Hitze und heftigen Gewittern zum Wochenstart

Update vom 3. Juni 2019, 12.11 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiter vor heftigen Gewittern in Teilen Deutschlands. Die Gewitterfront zieht im Laufe des Montags weiter nach Osten. Wo Unwetter erwarten sind, lasse sich noch nicht genau vorhersagen, teilte die Nachrichtenagentur dpa mit. 

In Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) warnt der DWD aktuell vor heftigen Gewittern mit Blitzschlag. Wie owl24.de berichtet hat die Gewitterfront Bielefeld erreicht. 

Update vom 3. Juni 2019, 9.17 Uhr: Ein Blitzeinschlag hat den Bahnverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet behindert. Der Blitz war am Montagmorgen in ein Stellwerk in Mülheim eingeschlagen. Durch die Störung seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sagte ein Sprecher. Die Züge führen teils mit deutlich verminderter Geschwindigkeit. 

Von Westen her ziehen im Laufe des Tages weiter heftige Gewitter auf, warnen Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Örtlich ist mit starken - unwetterartigen Gewittern, Starkregen, Hagel mit bis zu drei Zentimeter Korngröße und Sturmböen zu rechnen. In kurzer Zeit können bis zu 25 Liter Regen fallen. 

Für den Osten und Südosten Deutschlands haben die DWD-Wetterexperten eine amtliche Warnung vor Hitze für Montag und Dienstag herausgegeben. Bis zu 35 Grad erwartete der DWD für Teile Brandenburgs. Sonst herrschen in Deutschland Höchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad.

Die Wetterlage in Deutschland ist brenzlig. Denn zwischen einem Tief nördlich der Britischen Inseln und einem Hoch über Osteuropa fließt mit einer südlichen Strömung sehr warme bis heiße und zu Gewittern neigende Luft ein.

Die Warn-Karte des DWD finden Sie hier.

Wetter in Deutschland: Bisher heißester Tag des Jahres

Update vom 2. Juni 2019: Der Sonntag wird in nahezu ganz Deutschland heiß und sonnig. Bestes Wetter, um einen Tag am See, im Freibad oder Biergarten zu genießen.

Am Montag von Westen rasche Bewölkungsverdichtung und nachfolgend teils kräftige Schauer und Gewitter. Lokal Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Im Osten wahrscheinlich bis zum Abend trocken. Höchstwerte im Westen um 25 Grad, im Süden und Osten zwischen 25 und 30 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus West, in Gewitternähe lokal stürmisch auffrischend.

Update vom 1. Juni 2019: Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang spielt das Wetter am Samstag mit und läutet ein warmes und sonniges Sommer-Wochenende in Deutschland ein. Es bleibt trocken, „viel Sonne“, so der DWD. Die Höchstwerte liegen demnach zwischen 24 und 29 Grad. Im Umfeld der küsten sind 17 bis 22 Grad möglich. 

In der Nacht zum Sonntag ist es kaum bewölt und vielerorts klar. Die Tiefstwerte sinken in der Nacht auf 14 bis 9 Grad. Richtig heiß könnte es dann am Sonntg werden (siehe Update vom 31. Mai).

Wetter in Deutschland: Jetzt kommt die Hitzewelle - am Sonntag wird es extrem heiß

Update vom 31. Mai 2019: Nachdem der Mai nach 13 Jahren in Folge zum ersten Mal wieder zu kühl war und sich so gar nicht nach „Wonnemonat“ anfühlte, kann Deutschland nun endlich auf ein paar sommerliche Tage hoffen. Vor allem am Wochenende wird es pünklich zum metereologischen Sommerbeginn hochsommerlich warm - am Sonntag sogar bis zu 32 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt. 

„In der neuen Woche könnte die Hitze aber etwas unangenehmer werden, die Luft wird feuchter, es erwarten uns die ersten Tropennächte und kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial sind auch mit von der Partie“, sagt Meteorologin Corinna Borau auf wetter.com.

Derweil müssen viele Hüttenwirte in den Alpen wegen der Schneemassen ihren Saisonstart verschieben. Der Alpenverein warnt ausdrücklich vor Touren im Hochgebirge, berichtet Merkur.de*.

Wetter in Deutschland: Hoteliers auf Mallorca fürchten sich vor Hitzesommer

Update vom 30. Mai 2019: Ein Update aus dem „17 Bundesland“ Deutschlands: Hoteliers auf Mallorca fürchten sich vor einer Wiederholung des sogenannten Supersommers 2018 in Mittel- und Nordeuropa. Hitzemonate wie im Vorjahr wirkten sich negativ auf das Geschäft der Urlaubssaison 2019 aus, zitierten die Zeitung Diario de Mallorca und andere Medien am Mittwoch die stellvertretende Vorsitzende des Hoteliersverbandes der spanischen Urlaubsinsel (FEHM), María José Aguiló.

Hoteliers auf Mallorca fürchten sich vor einer Wiederholung des sogenannten Supersommers 2018 in Mittel- und Nordeuropa. Hitzemonate wie im Vorjahr wirkten sich negativ auf das Geschäft der Urlaubssaison 2019 aus, zitierten die Zeitung „Diario de Mallorca“ und anderen Medien am Mittwoch die stellvertretende Vorsitzende des Hoteliersverbandes der spanischen Urlaubsinsel (FEHM), María José Aguiló.

Wetter in Deutschland: Jetzt wird die 30-Grad-Marke geknackt - so wird der Feiertag

Update vom 29. Mai 2019, 12.51 Uhr: Es dauert noch ein wenig, aber dann heißt es: „Auf Wiedersehen, kalter Mai!“ Denn: Zum Wochenende und Wochenbeginn wird es sommerlich warm, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Und „sommerlich“ heißt auch wirklich sommerlich.

Schon am Freitag verzieht sich das trübe Wetter. Im Norden ist es zwar noch wolkig oder stark bewölkt und es kann zeitweise regnen, doch bereits in der Nacht auf Samstag lockert es in weiten Teilen Deutschlands auf und es bleibt trocken. 

„In Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und im Rhein-Main-Gebiet kann am Sonntag voraussichtlich das erste Mal die 30-Grad-Marke fallen“, so Paul Heger, Meteorologe bei wetter.com.

Mit den knackigen Temperaturen steigt allerdings auch das Gewitterrisiko laut DWD, jedoch anfangs nur im süddeutschen Bergland.  

Der Sommer 2018 war außergewöhnlich heiß. Es könnte aber 2019 noch heftiger werden, meinen Wetter-Experten - uns steht womöglich ein extremer Sommer bevor.

Wetter in Deutschland: Schlechte Nachrichten für Vatertag – aber dann ...

Update vom 29. Mai 2019, 9.57 Uhr: Am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt - wer einen Ausflug am Vatertag plant, hofft natürlich auf trockenes Wetter. Doch ein sonniger Feiertag steht wohl nur dem Südosten Deutschlands bevor, zumindest ein Wechsel aus Sonne und Wolken. Zwischen Erzgebirge und Uckermark sagten die Dom-Wetterexperten längeren Sonnenschein voraus. 

Spätestens am Wochenende startet der Sommer dann aber richtig durch. Zum meteorologischen Sommeranfang am Samstag (1. Juni) geht‘s los. Am Sonntag werden bereits Spitzenwerte bis 29 Grad erwartet

Update vom 29. Mai 2019, 7.58 Uhr: Im Süden und Südosten Deutschlands warnen die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch weiter vor Dauerregen, der bis Donnerstagfrüh anhalten soll. Von den Alpen bis nach Niederbayern kann es bis zu 80 Liter pro Quadratmeter Niederschlag geben. In den Staulagen der Alpen sogar um 100 Liter pro Quadratmeter. Unwetteralarm.

Ein heftiges Gewitter mit starkem Regen und Hagelschlag hat in Dortmund am Dienstag Straßen unter Wasser gesetzt. Die Polizei in Bochum twitterte nach einem heftigen Hagelschauer. 

„Was ist denn jetzt los? Unser Blick aus dem Fenster der Pressestelle im Polizeipräsidium.... Unglaublich!“, schreibt die Bochumer Polizei via Twitter und postete ein Foto von einer mit Hagel bedeckten Straße. 

Deutschland-Wetter: Hochwasser-Alarm und Unwetterwarnung: In diesen Regionen soll es Dauerregen geben

Update vom 28. Mai 2019: Die am Montag vom Deutschen Wetterdienst herausgegebene Unwetterwarnung bleibt auch am Dienstag weiter bestehen. Vor allem im Süden ist mit Dauerregen und Unwettern zu rechnen. Die aktuelle Warnung vor Dauerregen gilt für 12 Landkreise (rot markiert), in 27 weiteren Regionen (orange markiert) gilt eine amtliche Warnung vor Starkregen. 

Viele Regionen müssen sich auf Dauerregen einstellen. 

Doch auch der Westen Deutschlands bleibt heute und voraussichtlich morgen nicht trocken, in der Mitte Deutschlands ist sogar mit Unwettern zu rechnen. Der Feiertag am Donnerstag dürfte dann jedoch in weiten Teilen wieder trocken sein, bundesweit kann mit Temperaturen bis zu 21 Grad gerechnet werden.  

Wetter in Deutschland: Unwetterwarnung und Hochwasser-Alarm: „Schließen Sie alle Fenster und Türen“

Update vom 27. Mai 2019: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Montagmorgen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Im Süden Bayerns werde ab Montag, 15 Uhr, ergiebiger Dauerregen erwartet, der bis Donnerstagmorgen andauern soll. Dazu wurde eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 herausgegeben, da mit Niederschlagsmengen um 80 l/m² zu rechnen ist. In Staulagen werden sogar Mengen um 100 l/m² erreicht.

Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten, so der DWD. „Schließen Sie alle Fenster und Türen“, so die Anweisung auf der Homepage. Weitere Informationen zu den Hochwasser-Gefahren unter www.hochwasserzentralen.de.

Wetter in Deutschland: Neuer Hochwasser-Alarm - „Mit Überschwemmungen zu rechnen“

Update vom 26. Mai 2019: Wechselhaft und eher kühl soll es in den kommenden Tagen in Deutschland werden. Am Alpenrand droht ab Wochenbeginn wieder Dauerregen, der bis Mittwoch anhalten könnte, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mit. Zwar werde von Niederbayern bis an die Alpen ein ganzes Stück weniger Regen fallen als vor etwa einer Woche, sagte DWD-Meteorologe Markus Übel. Da die Böden aber noch gesättigt und die Pegel einiger Flüsse erhöht seien, „ist mit neuerlichen Überschwemmungen zu rechnen“.

Am Montag setzt der Dauerregen am Alpenrand und im äußersten Südosten des Landes im Verlauf des Tages ein. Laut Vorhersage bleibt es im Norden und Nordwesten locker, sonst etwas dichter bewölkt. Die Tageshöchstwerte erreichen 16 Grad in Nordfriesland und 23 Grad im Südwesten sowie in der Lausitz.

Auch am Dienstag soll es dem DWD zufolge an den Alpen weiter regnen. Im Rest des Landes bleibt es wechselnd bis stark bewölkt. Im Westen und Nordwesten kann es teilweise auch Gewitter mit Starkregen geben. Es werden maximal 15 bis 20 Grad erreicht. Am Mittwoch regnet es an den Alpen weiter, sonst erwartet der DWD kaum noch Schauer bei wechselnder bis starker Bewölkung. Es soll mit 11 bis 17 Grad recht kühl bleiben.

Allerdings sehen die Aussichten laut dem DWD-Meteorologen Übel nicht ganz so schlecht aus: „Zum Beginn des ersten Sommermonats Juni bestehen Chancen auf sommerlicheres Wetter.“

An diesem Tag kommt der Sommer! Heißes Wetter zum Juni-Start

Der nasse Mai ist bald vorüber. Das erste Juni-Wochenende in Deutschland wird richtig heiß und sonnig, so der Deutsche Wetterdienst. Alles sieht nach einem perfekten Start in den Sommer aus. Am 1. Juni ist meteorologischer Sommeranfang!

Wetter in Deutschland: Experten warnen vor Starkregen und Hochwasser - dann kommt der Extrem-Sommer

Unser Artikel vom 25. Mai 2019:

Hoch „Ophelia“ brachte in Deutschland nur kurz freundliches Wetter. Bereits zum Wochenende lasse es sich von atlantischen Tiefausläufern nach Südosten abdrängen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mit: „Auf beständiges und sehr warmes Sommerwetter muss weiter gewartet werden“, sagte DWD-Meteorologe Adrian Leyser.

Am Freitag zogen wegen des Einflusses von Tief „Bernhard“ bereits einige aus Westen kommende Schauer und Gewitter über das Land. Während sich weite Teile der Bundesrepublik lediglich auf kurze Regenfälle einstellen müssen, sorgt in Süddeutschland gebietsweise heftiger Starkregen für einige Einschränkungen, denn Meteorologen warnen vor kurzzeitigem Hochwasser - vor allem die Alpenregion sowie Teile Ostbayerns seien davon betroffen. 

Wetter in Deutschland: Bayern von Hochwasser wieder betroffen

Die Donau samt ihrer Zuflüsse führt derzeit enorm viel Wasser, sodass insbesondere an Flüssen gelegene Orte wie Landshut, Passau oder Regensburg von Einschränkungen betroffen sind. Mehrere Straßen und Fußwege mussten aufgrund erhöhter Pegelstände bereits gesperrt werden. Die Flutwelle auf der Donau erreichte am Freitagmorgen den Landkreis Passau. Dort rechnen die Experten mit einem kurzzeitigen Anstieg der Pegel. Danach bewegen sich die Wassermassen aber weiter Richtung Österreich, der Wasserstand der Donau in Bayern werde sinken.

Der Rest Deutschlands sei zwar nicht von Überflutungen betroffen, bleibt von der Kältewelle aber nicht verschont. Auch in der kommenden Woche bleiben sommerliche Temperaturen zunächst aus: „Eine Kaltfront überquert Deutschland am Montag mit Regen, Schauern und einzelnen Gewittern südostwärts“, erklärte Leyser. Im Norden wird es zudem windig - inklusive starker, teils auch stürmischer Böen. In den kommenden Monaten wird es dann allerdings so richtig heiß - Experten zufolge droht Deutschland ein absoluter Extrem-Sommer samt einiger Hitzerekorde. 

Wetter in Deutschland: Erst Starkregen und Unwetter, dann Extrem-Sommer und Hitzerekorde - Wetterexperten warnen

Laut US-Experten des Wetterdienstes AccuWeather Inc. wird der Sommer 2019 noch heißer und trockener als im vergangenen Jahr, als extreme Hitzewellen dem Deutschem Wetterdienst zufolge, für das bislang heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen sorgten. Die US-Experten sagen für viele europäische Länder eine Dürre mit heftigen Waldbränden von Spanien bis Deutschland voraus. Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net äußert sich wie folgt zu den Prognosen: „In ganz Europa soll es immer wieder zu strammen Hitzewellen kommen, deutlich mehr als 2018.“

Als Indikator des drohenden Hitzesommers in Mitteleuropa lässt sich die derzeitige Hitzewelle auf Zypern und in Israel heranziehen. In beiden Ländern ist es für die Jahreszeit ungewöhnlich heiß, Temperaturen über 40 Grad Celsius sorgten für teils verheerende Waldbrände. Drohen uns ähnliche Zustände im Sommer? Die US-Wetterforscher haben ihre düsteren Prognosen nach dem milden Mai immerhin etwas korrigiert. Dennoch scheint ein Extrem-Sommer allemal möglich.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

as/dpa

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