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Tief „Yukon“ bringt Regen und Gewitter über Deutschland.

Es bleibt nicht nur beim Regen

Da ist was im Anmarsch: Heftiger Wetter-Umschwung in Deutschland

Im Moment zeigt sich das Wetter in Deutschland so gar nicht, wie man es vom Wonnemonat Mai erwarten würde. Schon wieder steht ein Wetter-Umschwung bevor.

  • Die Temperaturen seit Mitte April 2019 waren frühsommerlich.
  • Der Wonnemonat Mai ist dagegen alles andere als frühlingshaft gestartet.
  • Ein markanter Wetterumschwung brachte im Süden sogar Schnee.
  • Über Deutschland hing ein Kältepfropf.
  • Ein neues Tiefdruck wird am Wochenende wieder für Frost sorgen.

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Update vom 8. Mai 2019: Tief „Yukon“ wütet weiterhin über Mitteleuropa und lässt Deutschland vom Frühling träumen. Auch in den nächsten Tagen sind laut wetter.com Dauerregen und stürmische Gewitter angesagt. Im Südwesten des Landes werden am Donnerstag sogar starke Sturmböen von bis zu 90 Kilometer pro Stunde erwartet. Im Norden könnte stattdessen ab und zu die Sonne durch die Wolken blicken.

Am Wochenende erwartet uns dann der nächste Tiefpunkt: Es wird wieder kühler mit Höchsttemperaturen um die 15 Grad. Auch der Nachtfrost kommt nach einer kurzen Pause wieder zurück.

Nächster Wetter-Wechsel steht bevor: Nach dem Kältesturz wird es milder, aber ...

Update vom 7. Mai 2019: Nachdem in den vergangenen Tagen vielerorts ein Kälteeinbruch für Unmut gesorgt hatte, zeigt sich der Wonnemonat Mai auch in den kommenden Tagen von einer eher untypischen Seite. Die gute Nachricht laut wetter.de: Der Frost kommt vorerst nicht zurück.

Am Dienstag versorgt die Sonne vor allem den Süden Deutschlands mit Frühlingsgefühlen. Weiter im Norden kommt sie noch etwas weniger durch die Wolkendecke hindurch. Dennoch sind die Temperaturen bei 13 bis 17 Grad deutlich milder.

In den kommenden Tagen bleiben die Temperaturen bei zwölf bis 15 Grad stehen. Allerdings müssen wir uns auf Regen einstellen - die Pflanzen werden es dem Wetter danken, schließlich sind die Böden aktuell viel zu trocken. Aprilwetter im sonst so schönen Mai ist also zu erwarten.

Das liegt vor allem am Atlantiktief „Yukon“, das Deutschland am Mittwoch von den Britischen Inseln aus erreicht. Dieses sorgt zwar für einen Temperaturanstieg, bringt aber auch deutlich feuchtere Luft mit. Ein Regenband zieht am Mittwoch über Deutschland und sorgt am Morgen im Norden, am Nachmittag in der Mitte Deutschlands und am Abend im Süden für Schauer.

Donnerstag und Freitag erwartet uns dann das angesprochene Aprilwetter mit einem Mix aus Sonne, Wolken und teils kräftigen Schauern. Zu den Eisheiligen wird es laut der Prognose dafür nicht zu einem erneuten Kälteeinbruch kommen. Die Temperaturen pendeln sich zwischen 11 und 15 Grad ein.

Nach Kältesturz kommen 20 Grad und viele Sternschnuppen

Update vom 6. Mai 2019: Statt milden Temperaturen und wärmenden Sonnenstrahlen zeigt sich der Wonnemonat Mai im Moment von seiner ungemütlichen Seite. Vielerorts herrschte am Wochenende eher winterliches Wetter, teils sogar mit Graupel und Schnee. Das soll sich nun aber ändern. „Zumindest temperaturtechnisch geht es im Laufe der Woche aufwärts. Langsam, aber sicher bewegen wir uns wieder auf die 20 Grad zu“, so Andreas Machalica, Meteorologe bei wetter.com. Vor allem in der Osthälfte wird es im Laufe der Woche frühlingshaft. Im Westen dagegen muss man sich weiterhin mit teils kräftigen Schauern und Wind einstellen. 

Wetter in Deutschland: Freie Sicht auf Mai-Sternschnuppen der Aquariden

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es nochmals richtig frostig. Dafür aber bietet sich ein klarer Blick auf die so genannten Mai-Aquariden. Der Meteorstrom ist ein „Überbleibsel“ des Kometen Halley, der vor mehr als 30 Jahren an der Erde vorbeizog. Den ganzen Monat Mai über rauschen die Sternschnuppen durch den Nachthimmel. Bis zum 10. Mai sind es besonders viele, die am besten in den frühen Morgenstunden beobachtet werden können, so wetter.com

"Kältepfropf Deutschland": Experte erklärt die ungewöhnlichen Wetter-Aussichten

Update vom 3. Mai 11.16 Uhr: Alle Frühlingsfans müssen jetzt ganz stark bleiben: Zapfige Temperaturen, Frost und sogar Schnee bis in tiefe Lagen steht Deutschland bevor. Während es im restlichen Europa mild zugeht, steckt über Deutschland ein Kältepfropf. Das verrät Wetter-Experte Dominik Jung gegenüber Bild: „Deutschland ist der Mai-Kältepfropf Europas. Nachts kann es Samstag auf Sonntag Frost um null bis minus drei Grad geben und das in zwei Metern Höhe. Direkt über dem Erdboden sind bis zu minus fünf oder minus sechs Grad möglich“, so der Metereologe. Ab 400 Metern müsse sogar mit einer dünnen Schneedecke gerechnet werden. „Für Anfang Mai ist das so ziemlich die kälteste, mögliche Wetterlage“, sagt Jung und erklärt auf wetter.net das Wochenende offiziell für „spätwinterlich“. Besonders für die Landwirtschaft hätte dies schwere Frostschäden zur Folge.

Video: Winter im Mai - Oberbayern friert

Wetter in Deutschland: Nach frühlingshaften Temperaturen -„Hauch von Winter“ sorgt für Kälteeinbruch

13.48 Uhr: Das war es wohl erstmal mit dem angenehm milden Frühlingswetter: Statt Sonne satt warten in den kommenden Tagen Schneeregen- und Graupelschauer, dazu sinken die Temperaturen teilweise auf nur noch einstellige Höchstwerte. Dies teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch mit. Ein aus Nordwesten kommender stark böiger und eisiger Wind bringt Kaltluft direkt aus der Arktis mit sich. Nachts droht gebietsweise Frost. DWD-Meteorologe Christian Herold spricht von einem „Hauch von Winter“: Die Temperaturen am Wochenenden sollen 6 Grad unter dem langjährigen Mittel liegen.

Am Donnerstag ist zunächst der Norden Deutschlands von Wolken geplagt. Auch im Westen soll es im Verlauf des Tages schauerartige Regenfälle geben. Die Höchsttemperaturen erreichen 15 bis 21, im Norden nur 10 bis 14 Grad. Am Freitag wird es laut DWD wechselnd bewölkt. Dazu soll es wiederholt Regen geben, der im Norden als Graupel vom Himmel kommt. Mit maximal 9 bis 15 Grad wird es im ganzen Land kühl.

Richtig ungemütlich wird es am Wochenende. Laut DWD-Vorhersage kommt teils kräftiger Regen vom Himmel, im Bergland kann es auch Schnee sein. Im Norden und Nordwesten werden dazu Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer und Gewitter erwartet. Dann steigen die Temperaturen nur noch auf 6 bis 11 Grad. „Eine Rückkehr zu beständigen, warmen und sonnigem Frühlingswetter ist derzeit erstmal nicht in Sicht“, sagte DWD-Meteorologe Herold.

Lesen Sie alle aktuellen Informationen zum Wetter in unserem aktuellen Nachrichtenticker. 

Wetter in Deutschland: Am Feiertag wird es mancherorts richtig warm - aber ...

Update vom 1. Mai, 7.30 Uhr: Gute Aussichten für den Tag der Arbeit - denn am Feiertag wird es mancherorts richtig schön. Besonders im Südwesten Deutschlands kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) recht sonnig werden. 

Den längsten Sonnenschein gibt es laut der Experten demnach zwischen Mosel und Alpen - und hier wird es auch am wärmsten: Zwischen 18 und 22 Grad können hier erreicht werden. Ansonsten prognostiziert das Portal zwischen 13 und 18 Grad, an der Nordsee sollten sich die Menschen unterdessen noch etwas wärmer anziehen. Hier werden nur rund zehn Grad erwartet.

Aber freundlich ist das Wetter am 1. Mai nicht überall. Eine amtliche Warnung besteht nämlich für den Nordosten der Bundesrepublik. In Mecklenburg-Vorpommern kann es sogar richtig stürmisch werden: Für die Küstenregion sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h vorhergesagt. 

Wetter in Deutschland: Erst Sonne, dann extremer Temperatursturz - und das ist noch nicht alles 

Update vom 30. April: Gute Aussichten für Maiausflügler: Spätestens zum Tanz in den Mai soll es vielerorts wieder trocken werden. Am Mittwoch darf sich vor allem der Süden und Westen Deutschlands auf sonniges Grill- und Wanderwetter freuen. „Pünktlich zum Feiertag zieht sich der Niederschlag zumindest im Südwesten zurück. Bis auf ein paar wenige Wolkenfelder bleibt es größtenteils trocken und frühlingshaft warm bei 18 bis 21 Grad. Damit könnte hier der 1. Mai der schönste Tag der Woche werden“, sagt Andreas Machalica, Meteorologe bei wetter.com. „Im Osten wird es allerdings ein bisschen kühler mit etwas Regen hier und da.“

Sonne im April, Regen im Mai? Zumindest der Start des Wonnemonats ist äußerst kühl und nass. Auch ein Polarluft-Vorstoß und sogar Schnee zum Ende der Woche ist möglich. „Aktuellen Berechnungen zufolge fällt das nächste Wochenende mit großer Wahrscheinlichkeit ins Wasser. Besonders im Nordosten kann es am Freitag und Samstag richtig schmuddelig mit Dauerregen und Temperaturen um maximal 10 Grad werden. Am Sonntag geht es in der Südwesthälfte Deutschlands wieder etwas bergauf und die Sonne kehrt zurück“, so Machalica mit Blick auf die weiteren Aussichten.

Wetter in Deutschland: Erst Frühlingsgefühle, dann kommt die Kälte-Keule

Update vom 29. April: Nach dem gewaltigen Temperatursturz, der vor allem in Bayern den April eisig kalt ausklingen lässt, haben die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch erfreulichere Aussichten zu vermelden. Pünktlich zum Feiertag am 1. Mai klettern die Temperaturen wieder in die Höhe. Die Tageshöchstwerte sollen dann 13 bis 19, am Oberrhein bei Sonne sogar bis 21 Grad erreichen. Zwar muss sich die Sonne gegen vereinzelt dicke Wolkenfelder mit einzelnen Schauern kämpfen, aber auch am Donnerstag bleibt es überwiegend mild bei bis zu 17 Grad.

Ab Freitag ist dann aber schon wieder Schluss mit dem frühlingshaften Intermezzo. Dann sinkt das Thermometer wieder, und im ganzen Land ist es stark bewölkt oder regnerisch. Meteorologen warnen vor Frostschäden: „Wer kälteempfindliche Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon hat, sollte Vorkehrungen treffen.“

Wetter in Deutschland: Temperatursturz schlimmer als erwartet

Wetter in Deutschland, Update vom Montag, 29. April: Der Temperatursturz fällt deutlich schlimmer aus als erwartet. Zum Start des „Wonnemonats“ Mai rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Neuschnee in Bayern (Merkur.de*).

Wetter in Deutschland: Die Wetter-Meldungen vom Sonntag, 28. April 2019

14.26 Uhr: Plötzliche Glätte und Hagel sorgen auf der A 71 für große Probleme: Bei einer Massenkarambolage zwischen Suhl und Meiningen sind am Sonntag mehrere Menschen verletzt worden. Etwa zehn bis zwölf Autos seien aufeinander aufgefahren, teilte ein Sprecher der Autobahnpolizei mit. Wie viele Verletzte es gab, war zunächst unklar. Fünf Menschen seien zwischenzeitlich bereits aus ihren Autos geborgen worden, mehrere weitere waren zunächst noch eingeklemmt.

Rettungskräfte und Polizei waren mit einem Großaufgebot und zwei Hubschraubern im Einsatz. Die A71 war am Nachmittag zwischen den Anschlussstellen Meiningen-Nord und dem Dreieck Suhl zunächst in beide Richtungen voll gesperrt.

Video: Das sollte in keinem Picknick-Korb fehlen

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Weil sie zum Christentum konvertierten droht einer 42-jährigen Iranerin und ihrem Sohn (17) nun der Tod durch Erhängen. Jetzt wurden die beiden festgenommen - allerdings nicht im Iran.

Wetter in Deutschland: Seltenes Wetterphänomen gesichtet - Beobachter reagieren verängstigt

8 Uhr: Ein seltenes Wetterphänomen sorgte in Bayern für Beunruhigung. Eine riesige Wolkenwalze rollte am Samstagabend über Teile von Franken. Auf den Bildern zeigt sich immer das gleiche, bedrohlich wirkende Motiv: Eine dunkle, tief hängende, massive Wolkenwalze rollt über die Landschaft. Vor ihr ist der Abendhimmel noch blau und hell. Hinter ihr wartet nur Dunkelheit.

So angsteinflößend das Phänomen wirkt, so ungefährlich ist es allerdings auch. Eine Shelf Cloud, so der Fachbegriff, entsteht, wenn vor der Wolke Luft vom Boden in Richtung Atmosphäre angesogen wird und hinter der Wolke wieder abfällt. Im Deutschen spricht man deshalb auch von einer Böenwalze. Sie erweckt den Eindruck, als würde sie jeden Moment auf den Betrachter hinunterstürzen, wie eine Lawine. 

Der Abendhimmel mit einer tief stehenden Sonne, die die Wolke von der Seite beleuchtet und so noch dunkler macht, verstärkt diesen Eindruck. Was ein Grund dafür mag, wieso diese Böenwalze in Nordbayern am Samstagabend so viel Aufmerksamkeit bekam.

Ein bisschen Gefahr steckt dann doch hinter dem bedrohlichen Anblick. Eine Shelf Cloud rollt gerne vor einem Unwetter hinweg oder danach. In Nürnberg hat es laut Nordbayern.de zum Beispiel dicke Körner gehagelt.

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Update vom 28. April, 5.55 Uhr: Der Temperatursturz hat es in sich. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Glätte in weiten Teilen des Schwarzwalds sowie am Alpenrand im südlichen Bayern.

Wetter in Deutschland: Die Wetter-Meldungen vom Samstag, 27. April 2019

19.47 Uhr: Das Wetter in den letzten Apriltagen ist äußerst wechselhaft. Auch am Samstag ist von Sonnenschein bis zum Hagelschauer alles dabei gewesen. In Berg, im Landkreis Hof, im Norden Bayerns etwa, ging ein kräftiger Hagelschauer nieder. Zusätzlich warnt der Deutsche Wetterdienst in weiten Teilen Deutschlands vor Windböen. Auch am Sonntag werden einige örtliche Regenschauer und Gewitter erwartet.

Wetter in Deutschland am Wochenende ungemütlich

14.43 Uhr: Der April verabschiedet sich mit unbeständigem Wetter. Am Sonntag ist es in Teilen Deutschlands bewölkt, vor allem im Südwesten regnet es, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mitteilte. Auch im äußersten Norden ist demnach mit Regen zu rechnen. In Richtung Nordosten dürften sich die Niederschläge abschwächen. In weiten Teilen des Landes liegen die Höchsttemperaturen nur noch zwischen 10 und 16 Grad. „Dort, wo es länger regnet, wie beispielsweise am Alpenrand, wird es die Höchsttemperatur dagegen nicht einmal in den zweistelligen Bereich schaffen“, hieß es vom DWD.

Update vom 27. April: Das Wetter am Wochenende wird ungemütlich. Am Samstag zieht von Westen her schauerartiger Regen auf, der im Tagesverlauf den Nordosten erreicht. Örtlich sind auch kurze Gewitter dabei. Die Temperaturen liegen meist um 15 Grad. In den Bergen ist sogar noch einmal Schnee in Sicht. 

Wetter in Deutschland: Blutregen am Freitag wird zum Problem für Autofahrer

Update, 21.27 Uhr: Freitagabend kann es in der Osthälfte Deutschlands, wie beispielsweise im ostbayerischen Mittelgebirgsraum bis Vorpommern, zu kräftigen Gewittern, Starkregen und Sturmböen kommen. 

Die Kaltfront hat bereits weite Teile Deutschlands überquert. Einzig im Osten und Nordosten halten sich noch warme Luftmassen. Abgesehen davon setzt sich größtenteils die kühle Meeresluft durch, die auch am Wochenende für wechselhaftes Wetter sorgt. Dann kann es auch im Westen zu starken Windböen und vereinzelten Gewittern kommen, wie der DWD ankündigt. 

Update vom 26. April, 9.15 Uhr: Wüstenluft heizte Deutschland in den vergangenen Tagen ein. Es war außergewöhnlich warm. Mit der starken Südströmung bekam Bayern jede Menge Wüstenstaub ab, wie der Bayerische Rundfunk berichtete. Demnach kamen allein am Mittwoch 140.000 Tonnen Saharastaub nach Bayern.

Ein Blutregen wird deswegen wohl Freitag erwartet. Der angekündigte Niederschlag wäscht dann den Wüstenstaub aus der Luft. Der Blutregen kann Spuren auf den Autos hinterlassen. Denn der Wüstenstaub färbt die Regentropfen braun-rötlich oder gelblich-braun. Es ist also am Samstag mit langen Schlangen vor den Autowaschanlagen zu rechnen. Laut BR ist der Blutregen unter anderem in Bayern zu erwartet, nachdem er für Mittwoch eher für die Mitte Deutschlands prognostiziert wurde.

Update vom 26. April, 8.15 Uhr: Die befürchtete Kaltfront greift von Westen her in den Frühstunden auf die Mitte Deutschlands über, erreicht aber erst heute Abend auch die Osthälfte. Ihr folgt ein Schwall deutlich kühlerer Meeresluft, teilt der Deutsche Wetterdienst aktuell mit. 

Mit zum Teil kräftigen Gewittern ist demnach vom ostbayerischen Mittelgebirgsraum bis nach Vorpommern zu rechnen. Die einzelnen Gewitter können lokal mit Starkregen, Sturmböen und Hagel recht ungemütlich sein. In den Alpen bricht der Föhn allmählich zusammen.

Wetter in Deutschland: Temperatursturz und Umschwung - Mediziner warnt vor gesundheitlichen Problemen

Update vom 25. April, 20.38 Uhr: Eine Kaltfront bringt bis zum Wochenende kühlere Temperaturen nach Deutschland, doch der dringend benötigte ausgiebige Regen ist nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht in Sicht. „Es wird zwar feuchter, doch die erwarteten Mengen zwischen fünf und zehn Liter pro Quadratmeter reichen nicht aus, um die Trockenheit wett zu machen“, sagte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn am Donnerstag in Offenbach. Eine nachhaltige Besserung erwarte sie nicht, nach den bisherigen Vorhersagemodellen auch nicht für kommende Woche. Dies gelte voraussichtlich auch für die Waldbrandgefahr.

An diesem Freitag zieht ein Wolkenband zwischen Nordsee und Hochrhein allmählich Richtung Osten - und bringt Schauer und Gewitter mit, die auch heftig ausfallen können mit Sturmböen und Starkregen. Dazu wird es laut Prognose höchstens noch 14 bis 18 Grad warm, bei Sonnenschein im Osten sind es zuvor noch 22 bis 27 Grad. Im Südwesten rechnet der DWD bei längerem Regen nur noch mit 9 bis 14 Grad. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze auf 1200 Meter.

Video: Umfrage zum Sommer-Wetter

Am Wochenende ist das Wetter laut DWD wechselhaft. Immer wieder gehen Schauer nieder, vor allem in der Mitte und im Westen, dort kann es zudem blitzen und donnern. Die Höchstwerte bei den Temperaturen liegen am Samstag zwischen 12 und 19 Grad. Im Westen und in der Mitte muss mit stürmischen Böen gerechnet werden. Ein ähnliches Bild zeigt der Sonntag, nur im Norden kann es länger aufklaren. Mit 11 bis 17 Grad wird es nochmals etwas kühler. Nachts sinken die Temperaturen auf bis zu drei Grad ab, bei klarem Himmel kann es sogar noch kälter werden.

Wetter in Deutschland: Temperatursturz und Umschwung - Mediziner warnt vor gesundheitlichen Problemen

Update vom 25. April, 10.30 Uhr: Wegen des heftigen Unwetters am Mittwochabend in NRW musste ein Pflichtspiel des BVB abgesagt werden - und das nach nur zwölf Minuten. 

Update vom 25. April, 8.30 Uhr: Das wechselhafte Wetter in Deutschland geht auch am Donnerstag weiter. Während sich der Großteil der Bundesrepublik noch über warme Temperaturen und Sonne freuen darf, braut sich im Westen was zusammen. Dort gilt sogar eine amtliche Warnung vor Sturmböen. Betroffen sind die Regionen um Aachen, Düren und Euskirchen, die Warnung gilt zunächst bis Donnerstag, 18 Uhr. Und auch beinahe das restliche Nordrhein-Westfalen, sowie der nordwestliche Teil Niedersachsens muss sich auf kräftigen Wind einstellen. Windig und sogar teilweise stürmisch kann es außerdem am Alpenrand werden.

Das Ende der Woche bringt außerdem einen Temperatursturz mit sich. Rund 15 Grad kälter wird es im Süden, im Osten dagegen bleibt es milder bei um die 20 Grad. Welches fiese Wetterphänomen in Deutschland droht, lesen Sie weiter unten im Text.

Wetter in Deutschland: Wetterumschwung sorgt für gesundheitliche Probleme

Der Wetterumschwung bedeutet vor allem für „wetterempfindliche“ Menschen keine angenehme Zeit. Bei ihnen kommt es durch den rasanten Wechsel oft zu gesundheitlichen Problemen wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel oder Schlafstörungen. Auch Rheuma oder Bluthochdruck können sich verschlimmern. Experten raten zu Wechselduschen und regelmäßiger körperlicher Aktivität. 

Doch hängt die Verschlechterung des gesundheitlichen Zustands wirklich mit dem Wetter zusammen? Human-Biometeorologe Professor Dr. Andreas Matzarakis erklärt bei wetter.com: „Grundsätzlich gilt, dass das Wetter nicht die Ursache der Symptome ist.“ Es verstärke lediglich bestehende Beschwerden. Besonders Menschen, die an Schlafmangel leiden oder unter Stress stehen, seien häufiger betroffen. Auch bei Menschen mit hohem Blutdruck treten bei einer Kaltfront häufig Beschwerden auf.

Video: Blutregen - was ist das eigentlich?

Heftige Unwetterwarnung für Deutschland: In manchen Teilen fällt sogar Blutregen

Update vom 24. April: Nach dem schönen Osterwetter warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) jetzt vor schweren Gewittern, die auf Deutschland zukommen, teilweise auch vor Starkregen. Einigen Teilen droht sogar ein Phänomen, das extrem selten vorkommt: Blutregen. Der entsteht, wenn Winde roten Saharastaub nach Mitteleuropa transportieren. Der Himmel sieht dann dunstig und gelblich verfärbt aus. Die feinen Sandkörner gehen zusammen mit dem Regen nieder, weshalb die Regentropfen dann rötlich aussehen, ganz so wie Blut. 

Doch nicht überall ist das bizarre Wetter-Spektakel zu erwarten. Besonders die Mitte Deutschlands wird möglicherweise vom Blutregen betroffen sein, und auch im Rheinland besteht die Chance auf die blutroten Tropfen.

Der DWD postete dazu ein Satelliten-Bild, wie das unheilvolle Gewitter aus Frankreich auf Deutschland zurast - Sturmböen um 90 km/h drohen. 

Währenddessen schneit es in Bayern nach einem Wetter-Temperaturhoch von 29 Grad (Merkur.de*).

Fieses Wetter-Phänomen droht uns jetzt - und Meteorologen warnen auch noch vor diesem Sommer

Update vom 24. April: Nicht nur ein fieses Wetterphänomen droht Deutschland in diesen Tagen. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steuern wir auch auf einen weiteren Dürresommer zu. „Sollte die trockene Witterung in den kommenden Monaten anhalten, könnte sich die Dürre des Jahres 2018 wiederholen oder sogar übertroffen werden“, sagt der Leiter der DWD-Agrarmeteorologie, Udo Busch, in Offenbach. Zum Beginn der Vegetationsperiode seien die Böden in vielen Regionen deutlich trockener als im vieljährigen Durchschnitt - und sogar trockener als im April des vergangenen Jahres. Dies ruft auch die Rettungskräfte auf den Plan: Aufgrund der sehr großen Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands hat der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) mehr große Löschhubschrauber gefordert.

Damals konnten Pflanzen und Bäume mit langen Wurzeln noch die Feuchtigkeit aus tiefen Bodenschichten ziehen und kamen so gut über die Trockenheit hinweg. Diese Wasserspeicher seien in diesem Jahr jedoch „weit weniger gut gefüllt“. Ein Dürresommer würde daher nicht nur die Landwirtschaft erneut hart treffen, sondern dieses Mal auch die Forstwirtschaft, schätzt der DWD. Besonders betroffen sind die östlichen Bundesländer - vor allem Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Wettermeldung vom 22. April: Das Wetter in Deutschland hat uns über Ostern richtig verwöhnt. Viel Sonne und Temperaturen bis 25 Grad. Der Mini-Sommer ist allerdings bald Geschichte. Denn, nach dem 22. April - also ab Dienstag - oder spätestens ab dem 25. April soll es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem krassen Temperaturabfall kommen.

Wetter in Deutschland: Droht nun ein Wetterphänomen? 

Eine Wetterprognose, die Wetterexperten als „Singularität“ bezeichnen. Der Begriff klingt sperrig. Doch schon in den vierziger Jahren wurden diese Wetterverläufe vom deutschen Meteorologen und Klimatologen Hermann Flohn beschrieben.

Der 1997 verstorbene Bonner Klimaforscher definierte, laut faz.net eine Witterungsregel vergleichsweise streng als Ereignis, das an dem betreffenden Tag mindestens in zwei von drei Jahren auftritt. 

Wetter in Deutschland: Wettervorhersage nach einem bestimmten Wettermodell verspricht nichts Gutes.

Wetter in Deutschland: Was bedeutet der Sommer im April?

Das Wetter in Deutschland scheint regelmäßig einem typischen Muster zu folgen. So beobachtete Herrmann Fohn im Frühjahr trotz der allgemeinen Erwärmung Kälteeinbrüche, wie in einem Aufsatz aus dem Jahr 1949 zu lesen ist. Demnach würden sich Kälterückfälle an bestimmten Terminen häufen, wenn zuvor bestimmte Wetter-Konstellationen herrschen wie beispielsweise eine überwiegende trockene und sonnige Großwetterlage.

Ein markanter Wetterumschwung nach dieser „Singularität“ müsste dieses Jahr ab dem 25. April (Donnerstag) eintreten. Ob diese Vorhersage wirklich eintrifft, wird sich zeigen.

Lesen Sie auch: Wetter-Experten schlagen Alarm: 2019 droht Extrem-Sommer mit Rekord-Temperaturen

Das Hoch „Katharina" sorgte in Deutschland für das prachtvolle Wetter, doch es verlagert sich weiter nach Osteuropa. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist aktuell mit einem Temperaturanstieg in der Westhälfte bis 24 Grad und in der Osthälfte bis 27 Grad zu rechnen. Allerdings ändert sich die Großwetterlage nach Prognosen der Wetterexperten ab Freitag. Mit Temperaturen über 20 Grad ist es dann wohl vorbei. Tief „Sander“ sorgt ab Mittwoch schon für unbeständiges Wetter. 

Video: Der Aprilsommer geht weiter und bringt uns Waldbrände

Wetter in Deutschland: Wann sind eigentlich die „Eisheiligen“? 

Mit einem Kälteeinbruch rechnen Gärtner und Landwirte noch etwas länger: „Vor Nachtfrost bist Du nie sicher, bis Sophie vorüber ist“ lautet eine alte Bauernregel, die im Süden Deutschlands gilt. Mit „Sophie“ ist der letzte Tag der sogenannten „Eisheiligen“, deren Namenstag auf den 15. Mai fällt.

In Australien sorgte unterdessen ein unheimliches Wetter-Phänomen für Aufsehen - beziehungsweise sah man plötzlich nichts mehr.

ml

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Kommentare

Thomas K
(1)(0)

Schon wieder ein Wetterumschwung und schon wieder ein Klimawandel .

cashmerewolleAntwort
(3)(0)

o.k., liebe Fibs, das soll natürlich nicht passieren; dann soll der Sommer südlich des Weißwurst-Äquators gerne kommen. Nördlich davon sieht es hingegen ganz schlimm aus; fast jeder zweite Nadelbaum und jede zweite Nadelbaum-Hecke um die Gärten ist heuer braun, weil 2018 vertrocknet und den Rest besorgt jetzt der Borkenkäfer. Und vom Regen ist hier im Harz und den Mittelgebirgen östlich von NRW weiterhin kaum etwas zu merken.

FibsAntwort
(3)(0)

Och nö, Cash. Der Sommer soll nicht ausfallen. Da weint die Fibs.