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Ein Kammerjäger bei der Arbeit. (Symbolbild)

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Wetter in Deutschland: Hitzewelle könnte unhygienische Konsequenzen haben

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Wie wird das Wetter in Deutschland? Noch ein paar sonnige und heiße Tage sind angesagt - doch dann kommt ein Temperatursturz. Auch wenn die Hitzewelle vorbei ist, könnte es ein neues Problem geben. 

  • Der heiße Sommer ist wieder in vollem Gange.
  • Viele Regionen bekommen keinen Regen ab.
  • Die Dürreperiode könnte laut Experten bis September gehen. 
  • Freitag kommt der Temperatursturz, sogar der erste Schnee in den Bergen könnte fallen.
  • Hier finden Sie nun in unserem neusten Wetter-Ticker alle Informationen zu den herannahenden Unwettern

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Wetter in Deutschland, Update vom 23. August 2018:

Update Donnerstag, 23. August, 09.14 Uhr

Der Donnerstag in Frankfurt und anderen Teilen Hessens wird extrem: Der DWD warnt heute vor Gewittern, Starkregen, Sturmböen und Hitze. Besonders im Bergland könnte es im Tagesverlauf heftige Gewitter geben, so der Deutsche Wetterdienst in Offenbach. Alles zur Unwetterwarnung in Hessen lesen Sie bei extratipp.com*.

Update Donnerstag, 23. August, 07.14 Uhr

Nach der Hitzewelle ist vor der Rattenplage? Der heiße Sommer könnte den Deutschen mehr bescheren als Sommersprossen und Badewetter. Denn wie die Bild warnt, droht dem Land eine Rattenplage. Im ersten Halbjahr 2018 rechnen Städte wie beispielsweise Hamburg mit rund acht Millionen Tieren. Deutschlandweit sollen Kammerjäger völlig überlastet sein. Die der Hitze entsprechend ausgetrocknete Kanalisation sorge zusätzlich für ideale Bedingungen für Ratten.  

„Die Zahl der Rattenmeldungen nimmt seit vier bis fünf Jahren zu“, sagt Sylvia Kostner vom Landesamt für Gesundheit und Soziales gegenüber Bild. Der Grund dafür: Es stehe mehr Fressen zur Verfügung. Mehr Menschen gehen bei dem guten Wetter nach draußen, Grillen am See oder Fluss und hinterlassen Nahrungsmittelreste. Ein gefundenes Fressen für die Nager, von denen ein nicht unerhebliches Infektionsrisiko für Menschen ausgeht. 

Video: Kältewelle und Unwetter sind im Anmarsch

Wetter in Deutschland: Ist der Sommer ab Freitag vorbei?

Update Mittwoch, 22 August, 15.28 Uhr 

Die Unwetterfront weitet sich aus, vor allem in Baden-Württemberg. Zwischen Freudenstadt und Balingen kann es auch bis 16 Uhr starke Gewitter mit Hagel geben. Auch in Bayern werden die Unwettergebiete größer: Bei Garmisch-Partenkrichen und im Berchtesgadener Land drohen starke Unwetter mit Hagel. Gerade im Berchtesgadener Land könnte diese heftig ausfallen, nachdem hier gleichzeitig eine Hitzewarnung vom DWD bis 19 Uhr vorliegt.

Update Mittwoch, 22 August, 14.01 Uhr 

Die ersten Unwetter kündigen sich auch diesen Mittwoch bereits an. Bis 15 Uhr warnt der DWD vor starkem Gewitter mit Hagel. Betroffen ist vor allem der Schwarzwald.

Update Mittwoch, 22. August, 10.15 Uhr

Der DWD hat die Hitzewarnung ausgeweitet: Heute trifft es nicht nur Teile aus dem Süden Deutschlands, sondern fast komplett Bayern und Baden-Württemberg, sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen. Vor allem Frankfurt wird heute hier betroffen sein. Nur die Region an den Alpen, München und Augsburg sind nicht von der Hitzewarnung bis 19 Uhr betroffen.

Nach der Hitzewelle droht der Temperatursturz

Update Dienstag, 21. August, 19.55 Uhr

Ende der Woche purzeln die Temperaturen, davor wird es fast überall in Deutschland noch einmal bis 35 Grad warm. Der Umschwung kommt dann Freitag und reicht bis ins Wochenende hinein. Eine Kaltfront bringt von der Nordsee aus frische Luft ins Land. Dazu kann es vor allem in der Südosthälfte zu kräftigen Schauern und Gewitter kommen, Richtung Alpen zu heftigem Starkregen. Die Nordwesthälfte wird weitgehend verschont. Nur in Küstennähe kann es einzelne Regenschauer geben. An der Nordsee steigen die Temperaturen am Freitag voraussichtlich nicht über 18 Grad. Im Südosten werden es maximal 26 Grad.

Update Dienstag, 21. August, 15.23 Uhr

Im Norden liegen heute die Temperaturen zwischen 22 und 26 Grad. Hier ist es eindeutig am kühlsten in Deutschland.

Der Süden hat heute besonders schönes und warmes Wetter: 25 bis 32 Grad bekommt es hier heute.

Ebenso sieht es im Westen aus. Auch hier liegen die Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad. 

Der Osten erreicht heute Werte zwischen 24 und 28 Grad.

Update Dienstag, 21. August, 11.38 Uhr 

Auch heute gibt das Wetter wieder alles: Die Temperaturen steigen im Süden Deutschlands wieder auf über 30 Grad. Der DWD hat daher für den Großteil Baden-Württembergs, speziell um Konstanz, Freiburg und um Mannheim herum gilt eine Hitzewarnung bis 19 Uhr. Die an Baden-Württemberg angrenzenden Gebiete von Rheinland-Pflalz sind ebenfalls betroffen. Auch in Bayern bei Würzburg und zwischen Regensburg und Passau wird es besonders heiß. Warm wird es heute aber in ganz Deutschland.

Update Montag, 20. August, 13.39 Uhr

Der DWD hat heute sogar für vereinzelten Regionen im Süden Deutschlands eine Hitzewarnung herausgegeben. Im Südwesten um Freiburg und Konstanz sowie im Südosten zwischen Regensburg, Landshut und Passau wird es heute wieder richtig heiß.

Update Montag, 20. August, 8.20 Uhr:

Deutschland hat ein größtenteils sonniges und stellenweise auch sehr heißes Wochenende hinter sich. Ein paar Tage soll es auch noch so weitergehen mit dem Wetter: Bis Donnerstag soll es laut Meteorologe Dominik Jung von wetter.net täglich bis zu 30 Grad geben. Doch dann folgt der große Temperatursturz - bis knapp über 20 Grad sollen die Thermometer dann nur noch klettern, in manchen Teilen Deutschland wird es sogar noch kälter. 

Hoffnungen auf dringend benötigten Regen nach der langen Dürreperiode in Deutschland werden aber enttäuscht: „Der Temperatursturz geht in den meisten Regionen total trocken über die Bühne. Es gibt kaum nennenswerten Niederschlag“, so Meteorologe Jung. Ausnahme: Die Alpen. Dort soll es am kommenden Wochenende kräftig regnen und ab 1800 Meter sogar schneien.

Die Temperaturen in Deutschland sollen übrigens nur kurzzeitig fallen: „Die Temperaturen raffen sich schnell wieder auf und leiten dann einen herrlichen Spätsommer ein“, prophezeit der Wetterexperte. Um die 25 Grad soll es dann geben. Jedoch: Der erhoffte Niederschlag soll weiterhin ausbleiben. „Die extremste Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen geht daher weiter“, warnt Jung.

Wetter in Deutschland: Sonntag bleibt es vorerst schön - dann kracht es

Das Wochenende klingt in weiten Teilen Deutschlands dank eines Hochdruckeinflusses sonnig aus. Ab Sonntagmittag wird es im Nordwesten und Norden wolkig bis stark bewölkt und vor allem nahe der dänischen Grenze kann es etwas regnen. Die Temperaturmaxima liegen laut Deutschem Wetterdienst zwischen 25 und 32 Grad. 

Ab dem frühen Nachmittag müssen sich allerdings einige Regionen auf Gewitter einstellen. Im Südschwarzwald und am Alpenrand kann es krachen, teilweise kann es sogar zu Starkregen, Hagel und stürmischen Böen kommen. Besonders in den Alpen kann es vereinzelt zu Unwettern kommen, die aber in der Nacht zu Montag wieder nachlassen. 

Auf den nordfriesischen Inseln gibt es ab dem Nachmittag einzelne steife Böen (Bft 7) aus Südwest.

Hitzewelle in Deutschland führt zu enormen Schäden in der Landwirschaft

Update 18. August, 14.43 Uhr

Acht Bundesländer haben der Bundesregierung gemeldet, dass die Hitzewelle Schäden in Höhe von insgesamt fast drei Milliarden Euro angerichtet hat. Die größte Summe fällt mit 980 Millionen Euro in Niedersachsen an, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Samstag berichtete. 

Mecklenburg-Vorpommern meldete der Bundesregierung dem Bericht zufolge in den vergangenen Tagen 531 Millionen Euro an Schäden, Schleswig-Holstein 422 Millionen. Zudem hätten Sachsen 308 Millionen, Brandenburg 260 Millionen, Rheinland-Pfalz 180 Millionen, Thüringen 150 Millionen und das Saarland 5,3 Millionen Euro an Schäden aufgrund der Trockenheit in diesem Sommer gemeldet. Die Schadensmeldungen sind eine zentrale Voraussetzung für die von den Bauern wegen der Dürre geforderten staatlichen Hilfen in Milliardenhöhe.

Für Hilfsmaßnahmen bei Extremwetterereignissen sind eigentlich die Länder zuständig, bei Ereignissen von nationalem Ausmaß kann aber auch der Bund einspringen. So geschah es 2003. Ob es sich in diesem Jahr erneut um eine Extremwettersituation von nationalem Ausmaß handelt, prüft die Regierung derzeit.

Wochenbeginn wird durch Hitzewelle „staubtrocken

Update 18. August, 11.55 Uhr:

Der dringend nötige Regen bleibt in Deutschland weiter aus. Das sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) zum Ende der Woche voraus. „Hoher Luftdruck über Mitteleuropa lässt die Hoffnung von Landwirten und Gartenbesitzern auf Landregen in den nächsten Tagen vernichtend klein werden“, heißt es von den Meteorologen mit Blick auf die kommende Woche. 

Letzter Schauer und Gewitter sollen am Samstag im Osten und Süden abziehen. Danach kehrt die Hitzewelle zurück: Blauer Himmel mit nur wenigen Wolken und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad an der Küste sowie bis 31 Grad im sonstigen Deutschland bestimmen das Wetter am Wochenende. Blitz und Donner kann es am Alpenrand geben.

Die neue Woche bringt etwas Niederschlag, aber nur einzelnen Regionen. Im Norden und Westen ist mit geringfügigem Regen zu rechnen, wie der DWD in Offenbach mitteilte. Ansonsten bleibt es trocken. „Mancherorts würde es „staubtrocken“ wohl besser treffen“, sagte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann.

Mit 21 bis 26 Grad im Nordwesten sowie 27 bis 33 Grad in den anderen Regionen wird es wieder etwas heißer.

Wetter in Deutschland: So heiß soll es am Wochenende werden

Update 17. August, 13.30 Uhr:

Der Sommer dreht noch einmal auf! Nach Abzug letzter Schauer und Gewitter am Samstag im Osten und Süden kehrt der Bilderbuchsommer zurück: Blauer Himmel mit nur wenigen Wolken und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad an der Küste sowie bis 31 Grad im sonstigen Deutschland bestimmen das Wetter am Wochenende. Blitz und Donner kann es am Alpenrand geben. Nach Abzug letzter Schauer und Gewitter am Samstag im Osten und Süden kehre der Bilderbuchsommer zurück: Blauer Himmel mit nur wenigen Wolken und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad an der Küste sowie bis 31 Grad im sonstigen Deutschland bestimmen das Wetter am Wochenende. Blitz und Donner kann es am Alpenrand geben.

Wetter in Deutschland: So war die Vorhersage für Freitag 

Nach den heißen Temperaturen vom Donnerstag bleibt es auch am Freitag warm. Wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt, kann es allerdings von Nordwesten langsam ost-südostwärts vorankommende Schauer geben, vereinzelt sogar Gewitter. 

Doch ansonsten gibt es viel Sonnenschein, im Nordwesten wird es zwischen 21 bis 25 Grad warm, der Rest Deutschlands darf sich auf Temperaturen zwischen 25 bis 34 Grad freuen.

Wetter in Deutschland: So heiß wurde es am Donnerstag

Update 16. August, 10.30 Uhr

Am Donnerstag steigen die Temperaturen in Deutschland weiter an. Im Norden und Süden bleiben die Werte voraussichtlich noch unter 30 Grad. Es sind aber teilweise Spitzentemperaturen von 33 Grad möglich, meldet das Portal wetter.net.

Es kann regional zu leichter Bewölkung kommen, insgesamt bleibt es aber hochsommerlich warm. Im Norden und Nordwesten ist in der Nacht mit Regenschauern zu rechnen.

Das Wetter am Mittwoch

Update 15. August 2018, 16.46 Uhr

Die Dürre hat auch ihre Vorteil, denn die Hitzewelle hat in Großbritannien archäologische Schätze freigelegt. Historische Strukturen könnten auf Luftaufnahmen jetzt besser aufgespürt werden, weil der Boden wenig Feuchtigkeit enthalte, teilte die staatliche Denkmalpflegebehörde Englands am Mittwoch mit.

So seien etwa mehr Umrisse von Gebäuden und Gärten sichtbar, die zum ehemaligen Herrenhaus Tixall Hall in der Grafschaft Staffordshire gehörten. Das Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das zwei Wochen als Gefängnis für Maria Stuart diente, wurde 1927 weitgehend abgerissen.

In der Nähe von Eynsham in der Grafschaft Oxfordshire wurden wieder Reste einer uralten Siedlung sichtbar, darunter Gruben. Zu den aus der Luft erkennbaren Fundstücken gehören auch ein römischer Bauernhof und eine Beerdigungsstätte aus der Bronzezeit. „Das war wohl einer meiner arbeitsintensivsten Sommer in den 20 Jahren, in denen ich fliege“, sagte ein Experte der Behörde Historic England.

Wetter in Deutschland: Es wird wieder warm

Update vom 15. August 2018, 13.45 Uhr:

Jetzt wird es nochmal richtig heiß: "Man könnte sogar von einem Hitzewellchen sprechen", sagte der DWD-Meteorologe Martin Jonas zu den Aussichten. Das gilt speziell für Abschnitte entlang des Rheins und in der Mitte Deutschlands. Dort dürfte am Donnerstag vielerorts wieder die 30-Grad-Marke erreicht und auch überschritten werden. Mit anderen Worte: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kehren in großen Teilen Deutschlands dann Sonne und hohe Temperaturen zurück. 

Hitze in Deutschland: Spitzenwerte bis 34 Grad

Allerdings bleibt es an den Küsten und in Nordwestdeutschland kühler. Von hier aus arbeitet sich am Freitag auch eine Kaltfront Richtung Süden vor. Dennoch bleibt es im Süden und im Osten zunächst heiß. Spitzenwerte von bis zu 34 Grad dürften dann in der Lausitz erreicht werden. Von Schleswig-Holstein bis zum Niederrhein sind am Freitagmorgen dagegen eine dichte Wolkendecke und ein paar kräftige Regenschauer zu erwarten.

Bis Samstagmittag soll es dann wieder etwas kühler werden. Im Süden und in der Mitte Deutschlands bleibt es mit Höchstwerten bis 28 Grad aber durchaus sommerlich, während im Norden bei vielen Wolken und einer frischen Brise maximal 24 Grad erreicht werden. Auf den Nordseeinseln steigt die Temperatur voraussichtlich nicht über 20 Grad. Am Südschwarzwald und Alpenrand kann es nach DWD-Angaben im Tagesverlauf teils kräftige Schauer und Gewitter geben.

Update vom 15. August 2018, 8.33 Uhr:

Nach den etwas kühleren Tagen wird es in Deutschland wieder wärmer. Am Mittwochvormittag hängen laut Deutschem Wetterdienst zwar vor allem in der Nordhälfte und in der Mitte Deutschlands noch Wolken am Himmel, im Laufe des Tages lockern die sich aber auf. Der Süden darf sich allgemein über ein bisschen mehr Sonne freuen. 

Während es in großen Teilen Deutschlands trocken bleibt, hat nur der äußerste Norden Pech und bekommt etwas Regen ab. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 29 Grad, im Norden und im Bergland gibt es 22 bis 25 Grad.

Wetter in Deutschland: Neben Sonne auch Schauer und Sturm - Gewitter im Südosten

Update vom 14. August 2018, 17.21 Uhr: 

Mit blauem Himmel, Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad kommt nach und nach der Sommer zurück. Hoch „Lorin“ werde sich an diesem Mittwoch über Frankreich bilden und nehme Kurs auf Deutschland, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mit. Ab Donnerstag steigen die Temperaturen mancherorts sogar wieder über die 30-Grad-Marke. Extremwerte wie zuletzt seien aber nicht in Sicht, erklärte DWD-Meteorologe Robert Hausen.

Die Temperaturen steigen ab diesem Mittwoch an: Von 22 bis 29 Grad auf 25 bis 33 Grad am Donnerstag. Am Mittwoch ist es vor allem im Süden sonnig und überwiegend trocken, nur im äußersten Norden fällt etwas Regen. Am Donnerstag regnet und gewittert es der Vorhersage zufolge abends im Nordwesten und Westen, ansonsten bleibt es trocken.

Am Freitag ziehen im Osten und Süden Schauer und Gewitter durch, ansonsten ist es trocken und wird 21 bis 28 Grad warm, im Osten und Südosten wieder bis 33 Grad. „Im Großen und Ganzen gilt: Der Rekordsommer 2018 setzt sich fort“, heißt es in der DWD-Prognose.

Update 14. August 2018, 9.30 Uhr:

Nach dem nassen Montag müssen Sie sich auch am heutigen Dienstag in vielen Teilen Deutschlands neben Sonne auf Schauer und Sturmböen einstellen. Laut wetteronline.de bleibt es zwischen Main und Donau meist trocken, doch im Südosten und an den Küsten wird heute weiterhin mit Unwetter gerechnet. Der DWD spricht auch von stürmischen Böen, die vom Norden bis in die Mitte Deutschlands ziehen können. 

Die Spitzentemperaturen liegen heute zwischen 22 und 27 Grad. 

Sehen Sie auch im Video: So hilft man Tieren, Hitzewellen gut zu überstehen

Wetter in Deutschland: Unwetterfront erreicht Deutschland

Update 13. August 2018, 16.18 Uhr

In München herrscht eine Unwetterwarnung der Stufe 3 bis 17 Uhr. Es wird Starkregen und Hagel mit bis zu 2 cm Größe erwartet.

Update 13. August 2018, 15.31 Uhr

Mittlerweile sind auch Deggendorf und Osnabrück mit Unwettern laut DWD betroffen.Die Gewitterfront im Westen dehnt sich außerdem immer weiter von Norden nach Süden aus.

Update 13. August 2018, 14.45 Uhr

Das Unwetter der Stufe 2 mit kleinen Hagelkörnern wandert von Oberstdorf wandert langsam Richtung München. Außerdem bilden sich im Westen immer mehr Gewitterzentren. Auch in der Nähe von Freiburg sind Gewitter zu erwarten. Ebenso gibt es Gewitter bei Nordhorn und Emden. 

Update 13. August 2018, 14.05 Uhr

Auch den Westen von Nordrhein-Westfalen um Düsseldorf und Essen herum, erwischt es bis 15.00 Uhr mit Starkregen und Hagel.

Der Osten Deutschlands muss mit Windböen bis zu 60 km/h bis 16 Uhr rechnen. 

Update 13. August 2018, 13.50 Uhr

Wetterwarnungen für Schwaben. In de Region um Dillingen und Günzburg gibt es eine Warnung vor starkem Gewitter mit Hagel und Windböen bis zu 70 km/h, die bis 14.30 Uhr zählt. Und auch um Friedrichshafen und zwischen Oberstdorf und Sonthofen liegt eine Wetterwarnung der stufe 2 bis 15 Uhr vor.

Update 13. August 2018, 13.44 Uhr

Wettervorhersagen könnten bald deutlich besser werden, denn am 21. August startet ein ESA-Satellit, der noch genauere Aufzeichnungen macht.

Unwetter toben auch heute wieder in Deutschland

Update 13. August 2018, 13.38 Uhr

Blitz, Donner und Starkregen: Der Sommer legt in Bayern vorerst eine kurze Pause ein. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Montag müssen die Menschen vor allem in Südbayern und der Oberpfalz mit Gewittern rechnen. Dabei könnten örtlich bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. In der Nacht zum Dienstag fällt nach DWD-Angaben auch an den östlichen Alpen bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter in sechs Stunden. Örtlich soll es auch hageln. Die Temperaturen kühlen auf 18 Grad im Allgäu und 25 Grad am Main ab. Trotz des Regens bleibt die Waldbrandgefahr nördlich der Donau hoch bis sehr hoch.

Update 13. August 2018, 13.33 Uhr: 

Noch ist es mit der Hitze nicht vorbei: Am Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder Höchsttemperaturen bis zu 34 Grad. Vor allem im Osten könnte es wieder besonders heiß werden. Im Norden und Westen hingegen wird es kühler bei maximal 27 Grad.

Im Laufe des Tages ziehen voraussichtlich teils kräftige Gewitter mit Starkregen von Westen her über das Land. Im Südosten sind auch Sturmböen um die 100 Stundenkilometer möglich. In der Nacht zum Dienstag zieht der Regen auch nach Osten weiter, die Werte sinken auf bis zu 9 Grad.

Auch in den kommenden Tagen bestimmt ein Wechsel aus Sonne, Regen und Gewittern das Wetter in Deutschland. So steigen die Temperaturen am Dienstag und Mittwoch voraussichtlich nicht mehr über 30 Grad. Am Donnerstag erwartet der DWD allerdings noch einmal Höchstwerte von bis zu 33 Grad.

Update 13. August 2018, 13.03 Uhr

Das Bundesagrarministerium beharrt auch nach ersten Länder-Schätzungen zu Dürreschäden auf der amtlichen Erntebilanz, bevor über mögliche Nothilfen für Bauern entschieden werden soll. „Wir brauchen repräsentative Zahlen“, sagte eine Sprecherin am Montag in Berlin. Bei einem Treffen von Ministeriumsexperten aus Bund und Ländern sollten zunächst weitere Daten begutachtet und ausgewertet werden. Um Gesamtschäden einschätzen zu können, gehe es nicht nur um die Zahl betroffener Länder, sondern auch um das Ausmaß der Ausfälle. Der Erntebericht des Ministeriums ist für Ende August vorgesehen.

Update 13. August 2018, 10.48 Uhr

Auch heute nähern sich Gewitterwolken.

#Gewitterwolken nähern sich #Koblenz am #Mittelrhein

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Lesen Sie auch: Perseiden am vergangenen Wochenende mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde

Alle Informationen im Live-Ticker zur Hitzewelle 2018: 

Update, 12. August 8.45 Uhr:

Wie geht es mit dem Wetter in Deutschland nach der Hitzewelle und der lang ersehnten Abkühlung weiter? Die Erklärung liefert das Portal wetter.net. „Die Temperaturen fahren Achterbahn“, heißt es da. 

Während die Höchstwerte im Osten zum Wochenstart bei längerem Sonnenschein hochsommerliche 27 bis 33 Grad erreichen, werden die Temperaturen im Westen schon durch eine heranziehende Front gedämpft. „Dichte Wolkenfelder breiten über die gesamte Westhälfte Deutschlands aus. Sie bringen gebietsweise Regenschauer und Gewitter, teils mit Unwettercharakter“, heißt es bei wetter.net. Das Thermometer steigt auf 20 bis 26 Grad.

Ab Mittwoch ist ein neues Hoch in Richtung Mitteleuropa unterwegs. Das hat zur Folge, dass es in den Tagen darauf immer wärmer und freundlicher wird. Auch der Donnerstag bleibt sonnig. Die Temperaturen steigen auf 25 bis 33 Grad. Am Freitag zeigen die Thermometer in vielen Regionen wieder Höchstwerte über der 30-Grad-Marke. Besonders entlang des Rheins können laut wetter.net lokal 34 Grad gemessen werden.

Wetter in Deutschland: Nach einer kurzen Abkühlung wird es wieder richtig heiß.

Wetter in Deutschland kommt nicht zur Ruhe

Update, 11. August 2018, 8.45 Uhr:

Das Wetter in Deutschland kommt einfach nicht zur Ruhe. Auch am Samstag sind mehrere Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes aktiv. Fast in der gesamten nördlichen Hälfte der Bundesrepublik gilt eine Warnung vor Windböen. An der Küste im Raum Kiel sind sogar Sturmböen vorhergesagt. Beim DWD heißt es dazu: „Heute in der Nordhälfte mäßiger Westwind mit starken Böen um 50 km/h, an der See Sturmböen um 75 km/h, etwas landeinwärts und in Schleswig-Holstein stürmische Böen um 65 km/h. In der Nacht zum Sonntag nachlassender Wind.“ Und weiter: „GEWITTER: Heute im Norden kurze Gewitter mit stürmischen Böen, an der See auch mit Sturmböen. Nachts weitere Schauer, aber nur anfangs Gewitter.“

Doch wie geht es weiter mit dem Wetter in Deutschland? Am Sonntag erwarten uns laut DWD Höchstwerte zwischen 20 Grad an der Nordsee und 30 Grad im Südwesten. Am Montag ab Mittag nimmt im Westen die Gewitterneigung zu - mit der Gefahr örtlicher Unwetter. Es wird sehr warm bis heiß und teils schwül mit Höchstwerten zwischen 26 und 33 Grad, im Osten lokal etwas darüber. Am Dienstag gibt es südlich der Donau zum Teil schauerartigen, an den Alpen länger andauernden Regen mit eingelagerten Gewittern. Die Tageshöchstwerte liegen dann zwischen 20 bis 27 Grad.

Hitzewelle führte zu Fischsterben

Update 10. August 2018, 19.15 Uhr: 

Sauerstoffmangel hat im Aasee in Münster zu einem Fischsterben geführt. „Bis Freitagnachmittag sind schon mehr als 20 Tonnen verendete Fische mit dem Saugwagen und Keschern eingesammelt worden“, sagte Münsters Umweltdezernent Matthias Peck. Laut einer Mitteilung hat ein Grünalgensterben in der Nacht zum Donnerstag die Sauerstoffwerte im alten Aasee unter die kritische Schwelle von zwei Milligramm pro Liter Wasser sinken lassen.

Fachleute des Landesfischereiverbandes und der städtischen Ämter gehen davon aus, dass damit „der weit überwiegende Teil des Fischbestandes tot ist“, hieß es in der Pressemitteilung. Die Stadt Münster will nun mit Hochleistungspumpen Wasserfontänen in das 40 Hektar große Areal spritzen, um Sauerstoff einzubringen und die Restbestände zu retten. Wegen des Einsatzes der Pumpen sei der See am Samstag stellenweise nur „eingeschränkt zugänglich“, hieß es weiter.

Update 10. August 2018 17.14 Uhr:

Die  Bahnstrecke Dortmund-Bremen-Hamburg wurde wieder freigegeben. 

Update 10. August 2018 16.35 Uhr

Gestern zogen beeindruckende Wolkenkonstellationen über den Himmel hinweg.

Update 10. August 2018 16.12 Uhr

Der Juli war nicht nur in Deutschland der heißeste Monat des Jahres, sondern auch der wärmste Juli in Finnland, der seit Beginn der Aufzeichnungen des „Finnish Met Institut“ aufgezeichnet wurde. Die Durchschnittstemperaturen in Lappland waren 5 Grad und 2,5 bis 4 Grad im Rest des Landes höher als normal üblich.

Update 10. August 2018 15.59 Uhr

Trotz der Unwetter ist die Trockenheit der vergangenen Wochen nach wie vor ein großes Problem. Der Landkreis Kassel hat verboten, Wasser aus Flüssen, Bächen und Seen zur Bewässerung zu entnehmen, damit sich die Lebensbedingungen für Fische und andere Organismen nicht weiter verschlechtern. Wer sich nicht an das Verbot halte, müsse mit einem Bußgeld von bis zu 50 000 Euro rechnen. In Oberbayern kämpfte die Feuerwehr am Freitag weiter gegen einen Brand im Bergwald.

So wird das Wetter die nächsten Tage - die Dürre bleibt ein Problem

Update 10. August 2018, 15.30 Uhr

Zwar hat Tief „Nadine“ einen kleinen Temperatursturz gebracht, aber dieser endet bald wieder, laut Metereologe Dominik Jung von wetter.net, denn dieser verspricht uns wieder warmes Sommerwetter. Am Sonntag werden schon wieder Temperaturen von 24 bis 32 Grad erreicht. Doch die Nacht zum Sonntag wird erst einmal kalt: In der Nacht regnet es im Norden in Küstennähe vereinzelt. Ansonsten zeigt sie sich vielfach gering bewölkt oder klar. Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 10 Grad an der See und 12 und 7 Grad im Rest des Landes. 

Auch der Montag wird besonders warm, jedoch sind nächste Woche ebenso kühlere Tage mit dabei. Die 20-Grad-Marke wird meist dennoch überschritten. Der Dienstag bringt daher eine leichte Abkühlung mit Werten zwischen 23 und 28 Grad.

Doch wie geht es weiter? Nach der Wochenmitte deuten einige Wettermodelle sogar eine markante Erwärmung an, in weitern Teilen wird dann wieder die 30-Grad-Marke geknackt. Große Unwetter und viel Regen sind nächste Woche auch nicht mehr in Sicht, das heißt die Dürre wird wahrscheinlich weitergehen. 

Eine wirklich markante Umstellung der Großwetterlage bleibt weiterhin in großer Ferne. Die typische Westwindwetterlage ist bereits seit Ende Januar eingeschlafen. Normalerweise kommen bei uns in Mitteleuropa die Tiefdruckgebiete vom Atlantik und bringen Wolken mit Regen. „Doch diese klassische Wetterautobahn ist seit Monaten scheinbar eingeschlafen. Auch in den kommenden Tagen scheint sie nicht wieder zu neuem Leben zu erwachen“ erklärt Wetterexperte Jung. Das bedeutet, dass das Sommerwetter bis September bleiben könnte.

Update 10. August 15.49 Uhr:

Wie die Deutsche Bahn auf Twitter berichtet wird die Strecke Dortmund-Bremen-Hamburg ab 16.30 Uhr wieder freigegeben. 

Update 10. August 2018, 15.32 Uhr

Wie die bild.de berichtet hat das Unwetter gestern sogar einen Freizeitpark lahmgelegt. Im Erse-Freizeitpark (Niedersachsen) fielen mehrere Bäume um, die teilweise sogar Fahrgeschäfte beschädigt haben. Daher wird er Freizeitpark voraussichtlich noch den kompletten Freitag geschlossen bleiben. 

Update 10. August 2018, 15.17 Uhr

Im Norden Deutschland können heute immer noch Windböen mit bis zu 60 km/h auftreten. Vor allem die Küstenregionen von Neidersachensen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind bis 20 Uhr betroffen.

Es kommt immer noch zu Zugausfällen

Update 10. August 2018, 12.50 Uhr

Nach den Beeinträchtigungen durch das Sturmtief „Nadine“ bietet die Deutsche Bahn betroffenen Fahrgästen eine kostenlose Erstattung von Tickets an. Diese gibt es, wenn Kunden eine gebuchte Fahrt im Fernverkehr aufgrund des Unwetters nicht antreten konnten oder wollten. Fahrkarten könnten aber auch bis eine Woche nach dem Ende einer Streckenstörung noch flexibel genutzt werden, erklärte ein Bahnsprecher. Dies gelte auch für zuggebundene Tickets. Sitzplatzreservierungen ließen sich ebenfalls kostenfrei umtauschen.

Bei erheblichen Verspätungen erstattet die Bahn grundsätzlich einen Teil des Ticketpreises. Ab 60 Minuten Verspätung gibt es 25 Prozent des Fahrpreises zurück, ab 120 Minuten 50 Prozent. Entscheidend ist dafür die Ankunftszeit am Zielort. Entschädigungsbeträge unter 4 Euro werden allerdings nicht ausgezahlt.

Update Update 10. August 2018, 12.24 Uhr

Die Strecke Wolfsburg/Hannover ist voraussichtlich bis zum Montag 13.8 gesperrt. Die Züge müssen über Braunschweig umgeleitet werden, wodurch Verspätungen von bis zu 30 Minuten möglich sind.

Update 10. August 2018, 11.53 Uhr

Wie wetter.com berichtet hat die Bahn mittlerweile keine Streckenprobleme mehr im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste, sind am Donnerstag auf Schienen und Oberleitungen gestürzt, sind aber mittlerweile wieder entfernt worden.

Update 10. August 2018, 11.40 Uhr

Auch in Südindien gab es gestern Überschwemmungen und einen Erdrutsch. Bei diesem sind 27 Menschen ums Leben gekommen. Durch den starken Monsun-Regen musste sogar Tore von Staudämmen geöffnet werden, um weniger Druck darauf zu haben. 

Update 10. August 2018, 10.41 Uhr

Die Abkühlung hält nicht lange an: Nur am Freitag und Samstag ist es etwas kühler. Doch Hoch „Kevin“ ist schon im Anmarsch und bringt ab Sonntag wieder wärmere Temperaturen. Das Wetter sieht in Deutschland zumeist gut aus, um am Wochenende die Sternschnuppen der Perseiden zu beobachten. Nächste Woche können stellenweise sogar wieder 30 Grad erreicht werden.

Update 10. August 2018, 10.30 Uhr

Auch der Bahnverkehr in Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen ist wegen des Unwetters eingeschränkt. 

Es hat nicht nur den Norden, sondern auch den Südwesten Deutschlands ziemlich erwischt. Das ist auch gut im Video zu sehen. 

Update 10. August 2018, 9.41 Uhr

Ansonsten wird es wettermäßig im Großteil Deutschlands etwas ruhiger. Im Norden gibt es allerdings immer noch Wetterwarnungen vor Stumböen von 50k/ bis 60 km/. Diese schließen auch Hamburg und Berlin ein. 

Erhebliche Einschränkungen beim Zugverkehr in Norddeutschland

Update 10. August 2018, 9.55 Uhr

In Niedersachsen hat „Nadine“ ziemlich gewütet. Es wurden Bäume umgerissen und entwurzelt, weshalb der Bahnverkehr in der Region immer noch eingeschränkt ist. Die Bahnstrecke Hannover/Hamburg ist immer noch nicht wieder befahrbar. Von Osnabrück - Hannover - Berlin fahren laut der Deutschen Bahn die Züge immerhin wieder auf einem Gleis. Bis alles wieder normal läuft, wird allerdings noch etwas dauern. Die DB schätzt das ab Mittags der Zugverkehr wieder normal rollen kann. 

Sturm über Norddeutschland: Trümmer eines Gerüstes liegen in der Bremer Innenstadt. Am Abend zuvor hatte starker Wind während eines Gewitters das Gerüst an der Liebfrauenkirche umgerissen. 

Update 10. August 2018, 9.35 Uhr

In Frankreich wurde ein Ferienlager durch die schweren Unwetter überschwemmt. Dabei wurde ein Wohnwagen mitgerissen, in dem sich ein 70-Jähriger Deutscher aufhielt. Er gilt seitdem als vermisst.

Überschwemmungen gab es zum Teil auch im Südwesten Deutschlands:

Update 10. August 2018, 9.32 Uhr

In Thüringen beschädigte der Sturm das Dach eines Einkaufsmarktes. Dieses wurde durch die heftige Böen abgehoben. Teile flogen auf umstehende Autos. Auch die Dächer von Wohnhäusern waren betroffen.

Update 10. August 2018, 8.55 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern wütet ein Großbrand. Den Großbrand in Lübendorf hat die Feuerwehr zwar wieder unter Kontrolle gebracht, jedoch herrscht akute Gefahr für die Einsatzkräfte. Das Feuer ist auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ausgebrochen, auf dem sich noch Munitionsreste im Boden befinden können. Diese können durch das Feuer explodieren.

Update 10. August 2018, 6.06 Uhr

Mit orkanartigen Böen ist Gewittertief „Nadine“ am Donnerstag über Deutschland hinweggefegt. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume verletzt. Zentrale Strecken im Bahn-, Straßen-, und Flugverkehr waren betroffen. 

Bis zum Freitagmorgen waren die ICE-Trassen Hannover-Hamburg-Kiel, Bremen-Hamburg sowie Osnabrück-Löhne gesperrt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Wie lange die Störungen andauern würden, war zunächst noch unklar. Auf den übrigen Fernverkehrsstrecken würden die Züge teilweise umgeleitet. Auch im Regionalverkehr sollten sich Fahrgäste auf Ausfälle und Verspätungen einstellen.

An der Küste seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern gemessen worden, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Freitagmorgen mittteilte.

Durch das Unwetter wurden mehrerer Menschen verletzt und Häuser beschädigt.

Schwere Unwetter: Berliner EM-Zuschauer sollten Stadion nicht verlassen

Update 9. August 2018, 23.01 Uhr:

Der Sturm in Berlin ist vorüber. Die Zuschauer konnten nach starkem Regen, Blitz und Donner das Olympiastadion schließlich verlassen.

Zum Wochenende soll sich die Wetterlage wieder beruhigen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist die große Hitze vorerst vorbei - sommerlich warm bleibt es trotzdem. Hoch „Kevin“ bringt trockene Luft - außer dem Südosten Bayerns und Schleswig-Holstein.

Im Osten Deutschlands blieb es zunächst weitgehend heiß mit Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad. Erst in der Nacht zum Freitag sollten dort Gewitter aufziehen.

Wer wegen der Hitze zuletzt schlecht schlief, kann sich auf die Nacht zum Samstag freuen. Die Temperaturen sinken dann auf 14 bis 7 Grad. Samstag sollen es dann zwischen 23 und 27 Grad werden. Auch wenn sich die Temperaturen damit wieder auf ein für Deutschland normales Niveau einpendeln, ist die Hitzewelle noch nicht vorbei. Ein DWD-Meteorologe sagte: „Es kann noch bis in den Oktober hinein heiße Tage von 30 Grad oder mehr in Deutschland geben.“

Massive Unwetterfront bremst Flugzeuge, Bahn und Autos aus

Update 9. August 2018, 22.30 Uhr

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin wurden die Zuschauer am Donnerstagabend gebeten, das Olympiastadion aufgrund eines aufziehenden Gewitters zunächst nicht zu verlassen. Die Durchsage ertönte direkt nach dem abschließenden 100-Meter-Hürden-Lauf der Frauen. 

Update 9. August 2018, 21.56 Uhr

Unwetter mit orkanartigen Sturmböen von bis zu 110 Stundenkilometern und Regen erreichten vielerorts das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie Teile Niedersachsens. Böen mit 110 Stundenkilometern wurden im Bezirk Arnsberg gemessen, 101 Stundenkilometer in Wuppertal.

Im Osten Deutschlands blieb es zunächst weitgehend heiß mit Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad. Erst in der Nacht zum Freitag sollten dort Gewitter aufziehen.

Das baden-württembergische Bad Mergentheim ist am Donnerstag der heißeste Ort in Deutschland gewesen. 36,8 Grad Celsius wurden dort gemessen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Abend sagte. Die vier weiteren Top-Werte wurden allesamt im Osten des Landes gemessen: In Doberlug-Kirchhain in Brandenburg waren es 36,6 Grad, in Oschatz in Sachsen 36,5 Grad und in Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt und Klitzschen in der Gemeinde Mockrehna in Sachsen jeweils 36,4 Grad Celsius.

Update 9. August 2018, 21.19 Uhr

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind Waldbrände ausgebrochen. In der Nähe von Schwerin sowie bei Lübbendorf geriet im Laufe des Nachmittags ein Wald in Brand. Dabei handelte es sich bei beiden Wäldern um munitionsbelastete Gebiete.

Laut der Bild warnte die Feuerwehr und Polizei davor, das Gebiet bei Schwerin zu betreten. „Von der Munition geht eine latente Gefahr aus“, soll demnach ein Sprecher gesagt haben. Die Feuerwehr selbst betrat das Gelände ebenfalls nicht.

Bei dem Waldbrand bei Lübbendorf (in der Nähe von Lübtheen) waren insgesamt 100 Feuerwehrmänner vor Ort, um den ca. zehn Hektar großen Brand zu bekämpfen. 

Aufgrund der akuten Gefahr wurden Einwohner von Lübbendorf und Ramm evakuiert. 

Update 9. August 2018, 20.37 Uhr

Vermutlich ein Blitzeinschlag hat zu einem Brand in einem Hundehotel am Niederrhein mit zwei toten Tieren geführt. In der Hundezwingeranlage der Einrichtung sei bei schlechtem Wetter am Donnerstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen, teilte die Polizei des Kreises Wesel mit. Zwei Hunde verendeten, mehrere Hundezwinger wurden bei dem Feuer zerstört. Die Polizei geht nach ihren ersten Ermittlungen von einem Blitzeinschlag als Brandursache aus.

Update 9. August 2018, 20.23 Uhr

Sturmböen sorgten in Hessen für Sandstürme, unter anderem auch über Ackerflächen am Ortsrand von Weiterstadt. Sat.1 zufolge soll ein Sandsturm zwischen Frankfurt und Darmstadt den Verkehr auf der A5 behindert haben. 

Update 9. August 2018, 19.45 Uhr

Gewittertief „Nadine“ hat in vielen Regionen Deutschlands zu Sperrungen und erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. Wie die Bahn mitteilte, wurde etwa die ICE-Linie 10 zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet wegen des Unwetters unterbrochen.

Mehrere Bäume im Gleis bei Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen) sowie eine Störung zwischen Wolfsburg und Hannover (Niedersachsen) hatten demnach zu Ausfällen auf der Verbindung geführt. Ein Sprecher der Bahn sagte, dass versucht werde, die Strecke so schnell wie möglich wieder freizugeben.

In Hessen kam es zu erheblichen Folgeverspätungen, nachdem der Zugverkehr am Knotenpunkt Frankfurt/Main unterbrochen war. Gesperrt war demnach außerdem die Strecke zwischen Frankfurt und Hanau aufgrund einer Oberleitungsstörung. Mittlerweile ist sie jedoch wieder befahrbar.

Update 9. August 2018, 19.25 Uhr

Nach heftigen Regenfällen in Südfrankreich musste ein deutsches Ferienlager evakuiert werden. Ein Betreuer wird noch immer vermisst. Mehr dazu lesen Sie hier

Update 9. August 2018, 19.02 Uhr

In dem bayerischen Ort Oberaudorf ist ein Waldbrand ausgebrochen. Wie Merkur.deberichtet, sind derzeit mehrere Hubschrauber im Einsatz, die das Feuer aus der Luft bekämpfen.

Update 9. August 2018, 18.27 Uhr

Wie die Deutsche Bahn über Twitter mitteilte, ist der Bahnverkehr in Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, im Saarland und teilweise auch in Nordrhein-Westfalen beeinträchtigt. In diesen Regionen ist aufgrund des Unwetters mit Einschränkungen zu rechnen. Aktuell sind folgende Strecken gesperrt:

Mainz - Mannheim

Hamm - Bielefeld

Frankfurt - Hanau

Update 9. August 2018, 17.54 Uhr

Durch starken Regenfall in einem Dorf in der Schweiz kam es zu einer eindrücklichen Naturgewalt: Eine Schlammlawine verursachte Schäden an Brücken, Häusern und Autos. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update 9. August 2018, 17.28 Uhr

Beim Durchzug einer Unwetterfront in Mittelhessen sind am Donnerstagnachmittag mehrere Menschen verletzt worden. Eine 20 Meter lange Jalousie löste sich an einem Café in Bad Vilbel und verletzte drei Menschen, einen davon schwer, wie ein Polizeisprecher in Gießen berichtete. In Marburg stürzte ein Baum auf eine Straße, was aber folgenlos blieb. Zunächst war die Polizei von einem Verletzten ausgegangen.

Update 9. August 2018, 17.15 Uhr

Umgestürzte Bäume haben nach einem Unwetter die Autobahn 3 (Frankfurt-Würzburg) bei Seligenstadt in Hessen blockiert. Die Autobahn wurde am Donnerstagnachmittag in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von mehr als 20 Kilometern. Einige Fahrzeuge seien durch die Bäume beschädigt worden und müssten abgeschleppt werden, sagte eine Sprecherin. Angaben über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Update 9. August 2018, 16.35 Uhr

Das Gewitter zieht nun auf das Emsland, Ostwesfalen, Südostniedersachsen, den hessischen Nordosten und Unterfranken zu. Die Hohenloher Ebene und die nordöstliche Schwäbische Alb sind ebenso bis 18 Uhr betroffen.

Update 9. August 2018, 16.20 Uhr

Der Betrieb am Frankfurter Flughafen läuft wieder: Wegen einer Gewitterfront hat Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt am Donnerstagnachmittag eine halbe Stunde den Betrieb eingestellt. Flugzeuge blieben zunächst in der Luft, auch die Bodenabfertigung wurde vorübergehend eingestellt. Es könne in der Folge zu Ausfällen von Flügen kommen, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport.

Unwetter hat Frankfurter Flughafen komplett lahmgelegt

Update 9. August 2018, 16.36 Uhr

Eine Gewitterfront hat am Donnerstag für rund eine halbe Stunde den Flugverkehr auf Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt am Main gestoppt. Wegen einer Gewitterzelle über dem Airportgelände sei um 15.20 Uhr die Abfertigung aus Sicherheitsgründen eingestellt worden, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Dies bedeute, dass es zunächst keine Abflüge und Landungen mehr gegeben habe.

Nach Wetterbesserung wurde demnach um 15.50 Uhr die Abfertigung wieder aufgenommen. Seither herrsche "wieder normaler Betrieb", sagte die Sprecherin.

Update 9. August 2018, 16.05 Uhr

Die Flugzeuge blieben in der Luft, bis das Gewitter vorbeigezogen sei. Dies sei das normale Vorgehen bei solchen Wetterlagen. Auch die Bodenabfertigung sei vorübergehend eingestellt worden wegen Blitzschlaggefahr auf dem Vorfeld. Es könne in der Folge zu Ausfällen von Flügen kommen, sagte der Sprecher.

Die Lufthansa reservierte schon einmal 3000 Hotelzimmer, falls Passagiere stranden sollten. Die Fluggesellschaft stellte sich eigenen Angaben zufolge darauf ein, dass rund 6000 Passagiere und rund 40 Flüge von den Auswirkungen der Gewitterfront betroffen sein könnten.

Nach Angaben der Frankfurter Feuerwehr stürzten wegen Sturmböen im Stadtwald Bäume um. Die Stadt warnte, dass die Gefahr von Astbrüchen in Parks und Grünanlagen wegen der Windböen erhöht sei. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Starkregen, Wind und Hagel gewarnt.

Update 9. August 2018, 15.46 Uhr

Das Unwetter hat den Frankfurter Flughafen komplett lahmgelegt: Die sogenannte „Nullsteuerung“ ist eingetreten. Keine Starts, keine Landungen und keine Abfertigungen gehen mehr - es herrscht gerade absoluter Stillstand in Frankfurt! Das hat ein Sprecher des Betreibers Fraport bestätigt.

Update 9. August 2018, 15.44 Uhr

Die Unwetterfront zieht immer weiter Richtung Osten. Die Unwetterwarnung der Stärke 3 zieht nun langsam von Heidelberg Richtung Würzburg. Die Gewitterfront in Nordrhein-Westfalen zieht etwas mehr nördlicher. 

Außerdem liegt fast für das komplette Bundesland Baden-Württemberg ein Warnung vor Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 85 km/h bis 16 Uhr. Außerdem ist die erste Gewitterfront weiter östlich zwischen Erfurt Magdeburg aufgetreten. 

Update 9. August 2018, 15.16 Uhr

Mittlerweile hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch Wetterwarnungen der Stufe 3 für die Region um Pforzhiem und Heidelberg vor. Dabei kann es zu heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 100 km/h und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.

Drei Segler aus Nordsee gerettet Eidersperrwerk

Update 9. August 2018, 15.01 Uhr

Seenotretter haben drei Segler aus der Nordsee gerettet. Ihr sieben Meter langes Boot war gekentert und gesunken. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS vom Donnerstag waren die jungen Hamburger am Tag zuvor auf dem Weg von Cuxhaven zur Insel Föhr, als ihr Steuerruder bei drei Meter hohen Wellen brach. Ein Versuch der Seenotretter, das manövrierunfähige Boot an Land zu schleppen, scheiterte: Die Jacht schlug in einer hohen Welle quer, kenterte und sank. Die Seenotretter holten die zwei Männer und eine Frau aus dem Wasser. Alle drei waren unterkühlt, da sie bereits auf ihrem Boot durchnässt worden waren.

Update 9. August 2018, 14.38 Uhr

Die Unwetterfront zieht von Südwesten her immer weiter ins Land. Mittlerweile liegen dadurch keine amtlichen Warnungen für Unwetter um Saarbrücken vor. Dafür bewegt das Unwetter der Stufe 3 sich auf Koblenz zu. Und auch in Stuttgart gibt es eine Warnung vor starkem Gewitter der Stufe 2 bis 16.30 Uhr. Die Hitzewarnungen für den Osten bestehen weiterhin.

So bereiten Sie sich auf Unwetter vor

Update 9. August 2018, 14.35 Uhr

GEBÄUDE IM VORFELD SCHÜTZEN

Keller und andere tief liegende Bereiche sollten bei Überflutungsgefahr rechtzeitig vor eindringendem Wasser geschützt werden. Zudem sollten Gullys und Abflussrinnen frei von Laub und anderem Schmutz sein.

UNTERSCHLUPF IN GEBÄUDEN ODER AUTOS

Als bester Schutz bei einem Unwetter gelten ein festes Gebäude oder alternativ ein geschlossenes Auto. In Gebäuden ohne Blitzschutz für Strom- und Versorgungsleitungen sollten bei Gewitter die Stecker der Elektrogeräte gezogen werden.

SCHUTZSUCHE IN FREIEM GELÄNDE

In der freien Natur sollten Spaziergänger oder Radfahrer in Senken, Hohlwegen, unter Felsvorsprüngen oder Stahlbetonbrücken in die Hocke gehen, die Beine umklammern und den Kopf senken. Der Abstand zu anderen Menschen oder Fahrrädern sollte mindestens einen Meter betragen. Auch Gegenstände aus Metall wie Werkzeuge oder Sportgeräte sollten möglichst weit entfernt sein.

BÄUME UND WASSER MEIDEN

Der Spruch "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" ist falsch. Hohe, freistehende Bäume sind grundsätzlich zu meiden, ebenso wie Masten oder Zäune. Auch im Wald sollten Spaziergänger in die Hocke gehen und sich schützen. Inmitten vieler Bäume ist die Gefahr generell geringer als auf freiem Gelände. Absolut tabu ist ein Aufenthalt im Wasser.

FLUSSBETTEN

Vermeintlich ausgetrocknete Bach- und Flussläufe sollten keinesfalls betreten werden. Denn bei Starkregen könnten sie sich schnell mit Wasser füllen - es besteht Lebensgefahr.

DIE 30-30-REGEL

Vergehen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, ist das Gewitter noch rund zehn Kilometer entfernt, also sehr nah. Dann ist es dem Versicherer R+V zufolge ratsam, Schutz zu suchen. Erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz und Donner ist die Gefahr gebannt.

FAHRWEISE ANPASSEN UND NOTFALLS ANHALTEN

Starkregen kann die Sicht auf der Straße stark beeinträchtigen. Autofahrer sollten ihre Fahrweise daher anpassen. Bei Sturm und Hagel empfiehlt es sich, auf einem Parkplatz oder am Straßenrand in einem baumfreien Abschnitt anzuhalten und abzuwarten.

Update 9. August 2018, 13.50 Uhr

Der DWD gab folgende Wetterwarnungen heraus: Zum einen gibt es immer noch Hitzewarnungen für den Großteil Deutschlands, vor allem die Mitte und der Osten sind hier bis etwa 19 Uhr betroffen. Das hängt jedoch auch davon ab, wie schnell die Unwetter nach Osten ziehen.

Um Saarbücken liegt aktuell bereits schon eine Unwetterwarnung der Stufe 3 vor, die bis etwas 14.30 Uhr gilt. Und ach weiter Unwetter der stufe 2 ziehen an der westlichen Deutschlandgrenze auf, die bis 16 Uhr gehen. Doch diese Unwetter werden definitiv, wenn man sich ansieht, wie die Gewitterfront durch die Winde zieht, voraussichtlich auch den Rest Deutschlands erreichen. 

Update 9. August 2018, 12. 57 Uhr

So sieht die aktuelle Wetterlage laut des Deutschen Wetterdienstes für heute aus:

Update 9. August 2018, 12.14 Uhr

Die Dürre macht Weizen erheblich teurer. An der für den europäischen Markt maßgeblichen Pariser Warenterminbörse Matif ist der Weizenpreis von Mai bis Ende Juli um 20 Prozent auf über 200 Euro pro Tonne gestiegen. Das berichtete am Donnerstag Klaus Josef Lutz, Vorstandschef des größten europäischen Agrarhändlers Baywa. Außerdem werde die weltweite Erntemenge niedriger ausfallen als im Vorjahr. Die Baywa rechnet damit, dass rund um den Globus etwa 736 Millionen Tonnen Weizen geerntet werden - ein Minus von drei Prozent.

Wie braun es in Europa und Deutschland aussieht, ist auch gut auf den Bilder von Alexander Gerst zu sehen, der im Juni zu ISS geflogen ist.

Update 9. August 2018, 11.53 Uhr

Auch der deutsche Wetterdienst erwartet heftige Unwetter, Tornados und Orkane: In Nordrhein-Westfalen müsse vom Mittag an mit schweren Sturmböen, teils auch mit orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von 105 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, teilte der DWD am Morgen mit.

Mancherorts könnten sich womöglich sogar Tornados bilden. Hinzu kommen heftiger Starkregen und Hagel. Über mehrere Stunden seien Regenmengen von bis zu 75 Liter pro Quadratmeter möglich, sagte ein Sprecher des DWD. Welche Regionen besonders betroffen sind, ließ sich zunächst noch nicht absehen. Doch die Unwetterfront wird aus dem Westen auf uns zukommen.

WWF fordert Bauern zu anderer Form der Bodennutzung auf

Update 9. August 2018, 11.50 Uhr

Durch veränderte Fruchtfolgen und eine andere Art der Bodenbearbeitung könnten deutsche Landwirte nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten. Böden hätten bei entsprechender Bewirtschaftung "immenses Potenzial im Kampf gegen die Klimakrise", erklärte der WWF am Donnerstag in Berlin.

Demnach könnten Acker- und Weideflächen CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und langfristig binden. Zentral sei unter anderem die sogenannte Humusschicht. Durch den wechselnden Anbau bestimmter Nutzpflanzen wie Hülsenfrüchte und reduzierte Bodenbearbeitung könne der Humusanteil erhöht werden. 

Die Umweltorganisation forderte eine möglichst naturnahe Landwirtschaft mit ungenutzten Zwischenflächen, die unter anderem Niederschlagswasser zurückhalten. Reine Ackerflächen könnten ihren Wasserhaushalt dagegen schlechter regulieren, was Hitze und Dürre in landwirtschaftlich genutzten Gebieten befördere, erklärte sie.

Wetter in Deutschland: Orkanböen am Freitag an der Nordsee

Update 9. August 2018, 10.15 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag droht an der Nordsee, nicht nur an der deutschen Küste, sondern auch an den Nordseeabschnitten in Belgien und Holland, ein schwerer Sturm, das berichtet der Meteorologe Dominik Jung auf wetter.net. Es sind Windgeschwindigkeiten von 100 km/h bis 120 km/h möglich. 

Von Westen her zieht ein Tief nach Deutschland, dass mit kalter Luft auch im Rest von Deutschland für Abkühlung und vor allem Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgt. 

Update 9. August 2018, 10.10 Uhr

In Kassel wird das Wasser im Bergpark für die Wasserspiele knapp, wie die HNA* berichtet, denn der Wasserstand im wichtigsten Wasserreservoir ist durch den Hitzesommer sehr niedrig geworden. Dadurch sind die alle Etappen jeweils 2 Minuten kürzer als normal üblich.

Update 9. August 2018, 6.39 Uhr

Nach der Hitze der vergangenen Tage erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag vielerorts kräftige Gewitter und Starkregen. Von Westen her ziehen die Unwetter demnach mit teils starkem Wind über Deutschland hinweg.

Der Osten bleibt dabei noch weitgehend sonnig mit Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad. Im Norden und Westen dürften die Maximalwerte zwischen 25 und 30 Grad liegen. Erst in der Nacht zum Freitag verlagern sich die Gewitter dann auch in den Osten und Südosten des Landes.

Die ersten Unwetter nach der Hitzewelle

Update 8. August 2018, 23.00 Uhr 

Die Unwetter-Warnungen in ganz Deutschland sind weniger geworden. Lediglich im Landkreis Bad Reichenhall in Bayern und rund um das baden-württembergische Freudenstadt besteht noch die Warnstufe 2. Der DWD warnt dort immer noch vor starken Gewittern. Doch für den Donnerstag sind schon wieder neue Hitze-Warnungen ausgegeben worden. Etwa in Berlin, Frankfurt und München werden wieder Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet.

Update 8. August 2018, 21.00 Uhr 

Das brandenburgische Langenlipsdorf ist am Mittwoch der heißeste Ort in Deutschland gewesen. 38,4 Grad wurden dort gemessen, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Abend sagte. Auch die anderen Top-Werte des Tages wurden an Wetterstationen in der Region Berlin-Brandenburg registriert: 38,0 Grad waren es in Berlin-Tempelhof und in Berlin-Schönefeld, 37,8 Grad in Potsdam.

Update 8. August 2018, 19.45 Uhr 

Der DWD hat die Unwetterwarnungen für den Süden Bayerns auf die Stufe 2 herabgestuft. Die Gewitterzellen ziehen aber nun nach Baden-Württemberg. Für die Regionen um Freudenstadt und den Landkreis Calw gilt nun die Warnstufe 3. Auf einer Karte des DWD können sie die aktuellen Warnungen verfolgen.

Hitze und Dürre: Klimaschützer fordern Politik zum Handeln auf 

Update 8. August 2018, 15.17 Uhr

Unter dem Eindruck des Extremsommers fordern Klimaschützer von der Bundesregierung mehr Tempo beim Kampf gegen die Erderwärmung. Auf der Zugspitze, dem höchsten deutschen Berg, demonstrierten Greenpeace-Aktivisten am Mittwoch für einen schnellstmöglichen Kohleausstieg. Auf dem Gletscher entrollten sie ein großes Banner mit der Aufschrift „Sommer 2018: Hitze, Dürre, Gletscherschmelze - Kohleausstieg jetzt starten!“ Dieser Sommer sei „nur ein Vorgeschmack auf das, was wir noch erwarten können“, sagte Sprecher Thilo Maack. Ernteausfälle, Waldbrände, Fischsterben und Gletscherschmelze seien schon jetzt die Folgen.

Umweltschützer fordern sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, frühzeitig aus dem Sommerurlaub wiederzukehren, um wegen der Dürre und des Klimawandels etwas zu unternehmen.  

Update 8. August 2018, 15.17 Uhr

In der Region rund um Gera und Eisenberg hat der DWD eine Unwetterwarnung der Stufe 4 bis 16 Uhr herausgegeben. Dabei gibt es heftigen Starkregen sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 90 km/h und Hagel mit Korngrößen um 3 cm. Auch Teile von Sachsen sind betroffen. 

Eine Unwetterwarnung der Stufe 2 gibt es im erweiterten Kreis um Gera, im Süden von Sachsen, um Dresden sowie in der Mitte von Sachsen-Anhalt. Die Wetterwarnung der Stufe 1 herrscht weiterhin im westlichen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. 

Gewitter bringen Abkühlung - aber auch kräftigen Regen und Hagel 

Update 8. August 2018, 14.07 Uhr

Kräftige Gewitter fegen auch am Donnerstag über Teile Deutschlands hinweg und vertreiben die Hitze der vergangenen Tage. Neben Blitz und Donner haben sie starken Regen, Hagel und Wind im Gepäck, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach vorhersagte. Nachdem es bereits am Dienstag und Mittwoch teilweise heftig gewitterte, ziehen ab Donnerstagmittag neue Unwetter über dem Westen und Nordwesten Deutschlands auf. Sogar Orkanböen sind der Vorhersage zufolge möglich. Sturmböen und Gewitter kann es auch im übrigen Deutschland geben. Noch einmal steigen die Temperaturen im Westen bis auf 30 Grad, ansonsten bis auf 34 Grad.

Ab Freitag regnet es anfangs noch im Südosten und Nordwesten, ansonsten ist es trocken. An der Nordsee kühlt sich die Luft auf 20 Grad ab, und auch ansonsten wird es nicht wärmer als 27 Grad. Nachts gibt es bei 8 bis 15 Grad reichlich Gelegenheit zum Durchlüften.

Das Wochenende wird im Süden sonnig und im Norden regnerisch. Am Samstag ziehen Schauer und Gewitter vor allem über den Norden und Nordwesten hinweg, hier wird es bis 25 Grad, ansonsten bis 27 Grad warm. Am Sonntag sind vereinzelt wieder mehr als 30 Grad möglich. Am Dienstag folgt laut DWD dann aber schon wieder eine Abkühlung, voraussichtlich geht es anschließend wechselhaft weiter.

Eine ähnlich langanhaltende Hitzewelle wie zuletzt erwartet der DWD in diesem Jahr nicht mehr. Zwar werde es punktuell noch über 30 Grad heiß werden, sagte DWD-Meteorologe Jens Winninghoff: „Ich gehe aber nicht mehr von Werten über 35 Grad aus.“

Aktuelle Wetterwarnungen für Starkregen und Sturmböen

Update 8. August 2018, 12.59 Uhr

Aktuell herrschen laut DWD noch Unwetter-Warnungen der Stufe 1 in Bayern von Bamberg bis nach Freising bis 14 Uhr. Um Schwandorf können noch Gewitter mit der Warnstufe 2 auftreten. Starke Windböen kommen im Westen Deutschland. Vor allem Teile von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind betroffen. Die Wetterwarnung mit Sturmböen bis zu 55 km/h gelten bis 19 Uhr.

Update 8. August 2018, 12.47 Uhr

Brennende Felder und lodernde Buschfeuer machen im Dürre-Sommer 2018 Schleswig-Holsteins Feuerwehren schwer zu schaffen. Zusätzlich zum normalen Einsatzgeschehen mussten die Wehren im Juni und Juli im nördlichsten Bundesland zu rund 500 Busch- und Flächenbränden ausrücken, wie der Landesfeuerwehrverband am Mittwoch mitteilte. Da es keine Möglichkeit einer detaillierten landesweiten Erfassung gebe, beruhe die Zahl auf vorsichtigen Schätzungen der sieben Leitstellen im Land, hieß es.

Versicherungs-Tipps bei Unwetter-Schäden

Update 8. August 2018, 12.09 Uhr

Schäden durch ein Unwetter dürfen erst mal nur vorsorglich repariert werden. Zwar müssen Hausbesitzer zum Beispiel Fenster mit zerbrochenen Scheiben direkt abdichten, um größere oder weitere Schäden durch Regen zu vermeiden, erklärt der Bund der Versicherten. Hierbei spricht man von der Schadenminderungspflicht. Allerdings muss zugleich die Versicherung unverzüglich informiert werden, die dann gegebenenfalls noch einen Gutachter für die Bewertung der Schäden schickt. Erst nach Absprache dürfen Schäden daher richtig repariert oder kaputte Gegenstände entsorgt werden.

Außerdem müssen Versicherte die Schäden vor dem vorsorglichen Reparieren dokumentieren, am besten mit Fotos und einer genauen Aufstellung der beschädigten Gegenstände. Auch Zeugenaussagen können sinnvoll sein.

Für Sturm- und Hagelschäden kommt in der Regel die Hausrat- oder die Gebäudeversicherung auf. Dazu gehören zum Beispiel abgedeckte Dächer, zerstörte Schornsteine und Beschädigungen am Gebäude durch umgefallene Bäume sowie Folgeschäden wie vom Regen durchfeuchtete Fußböden oder Möbel, nachdem Sturm oder Hagel ein Fenster zerstört haben.

Dafür muss aber der Sturm maßgeblich für den Schaden verantwortlich sein, und es muss mindestens Windstärke acht geherrscht haben, also Winde mit rund 63 Stundenkilometern. Nachweisen können Versicherte das über Messungen und Aufzeichnungen der Wetterämter, aber auch Medienartikel dazu können als Nachweis dienen.

Starkregen ist nicht mit versichert. Dafür muss ein extra Versicherungsschutz gegen Elementarschäden bestehen. Auch für Blitzschläge ist eine Erweiterung der Verträge bei vielen Versicherern nötig.

Hier kommen die ersten Unwetter nach der Hitzewelle an

Update 8. August 2018, 11.42 Uhr

Nach einem Blitzeinschlag in ein Haus in Horb (Baden-Württemberg) haben drei Bewohner eine Rauchvergiftung erlitten. Der Blitz hatte den Dachstuhl am Dienstag in Brand gesetzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach bekämpfte der 65 Jahre alte Hausbesitzer die Flammen selbst, bis die Feuerwehr kam. Dabei bekam er eine erhöhte Dosis Kohlenmonoxid ab. Auch seine Tochter und sein ein Jahr alter Enkel kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Seine Frau blieb unverletzt. Das Haus wurde schwer beschädigt und war vorerst nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf rund 100 000 Euro geschätzt.

Update 8. August, 07.13 Uhr

Nach mehreren Wochen mit extremer Sommerhitze naht die ersehnte Abkühlung. In Teilen Hessens kam diese in der Nacht zum Mittwoch allerdings besonders heftig. Vor allem in dem Ort Kirchhain bei Marburg liefen am Dienstag viele Keller voll und Dächer wurden abgedeckt, wie Kreispressesprecher Stephan Schienbein am frühen Morgen sagte.

An zwei Schulen des 16 000-Einwohner-Ortes fällt demnach am Mittwoch der Unterricht aus. Laut dem Wetterdienst Kachelmannwetter fielen in Kirchhain in drei Stunden 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Es seien „riesige Wassermengen“ vom Himmel gekommen, so Schienbein. Im gesamten Landkreis Marburg seien in der Nacht 400 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Menschen seien bislang nicht zu Schaden gekommen.

Auch das benachbarte Stadtallendorf, das nahe Gießen und Teile Südhessens hatten mit Regenmassen zu kämpfen. Sie überfluteten ganze Straßenzüge, manche Autofahrer blieben im Wasser Stecken. Viele Keller standen unter Wasser.

Deutschlandweit sind für den Mittwoch ebenfalls Schauer und Gewitter angesagt. Zunächst bleibt es aber mit bis zu 38 Grad im Osten noch schwül-heiß, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Heißester Ort Deutschlands war am Dienstag der Flughafen Köln/Bonn - dort wurden 38,3 Grad gemessen. Am Donnerstag liegen die Höchstwerte im Westen dann voraussichtlich „nur“ bei 25 bis 30 Grad - auch wenn es sich wegen der Schwüle heißer anfühlen dürfte. Von Westen her naht eine breite Gewitterfront, die im Laufe des Nachmittags in Richtung Osten weiterzieht.

Alle Informationen im Live-Ticker zur Hitzewelle 2018: 

Update 7. August 2018, 22.50 Uhr

Heftige Gewitter und Wolkenbrüche sind am Dienstagabend auf Hessen niedergegangen. In Kirchhain bei Marburg fielen laut dem Wetterdienst Kachelmannwetter in drei Stunden 150 Liter Regen pro Quadratmeter. An einer Schule des 16.000-Einwohner-Ortes fällt am Mittwoch der Unterricht aus, wie Kreisbrandmeister Stephan Schienbein der „Oberhessischen Presse“ sagte. Die Landrätin habe diese Entscheidung getroffen, weil noch nicht abzusehen sei, wie groß die Unwetterschäden an den Schulgebäuden und der Turnhalle seien. Ein kurioses Bild bot ein aufblasbarer Swimmingpool, der von einem Regen-See umgeben war.

Auch das benachbarten Stadtallendorf hatte mit Regenmassen zu kämpfen. Sie überfluteten ganze Straßenzüge, Keller standen unter Wasser. Manche Autofahrer unterschätzten die Gefahr, fuhren in die braune Brühe und blieben stecken. Nach Starkregen hat die Feuerwehr am Abend auch in Südhessen zahlreiche vollgelaufene Keller auspumpen müssen.

Video: Satellitenbilder zeigen trockenes Deutschland

Update 7. August 2018, 22.00 Uhr

In Spanien ist die Zahl der Hitzetoten innerhalb einer Woche auf neun gestiegen, unter ihnen befindet sich ein deutscher Urlauber. Der 40-jährige Deutsche sei während einer Wanderung auf dem berühmten Jakobsweg in der westlichen Region Extremadura an den Folgen eines Sonnenstichs gestorben, erklärte am Dienstag ein Sprecher der örtlichen Gesundheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

In einigen Gegenden von Extremadura waren die Temperaturen am Wochenende auf bis zu 46 Grad gestiegen. Unter den Hitzetoten in der Region befinden sich nach Angaben der Behörden überdies ein 66-jähriger Mann und eine 75 Jahre alte Frau. Der 66-Jährige sei am Donnerstag an Multiorganversagen infolge eines Hitzschlags gestorben. Die 75-Jährige verstarb demnach am Samstag ebenfalls an den Folgen eines Hitzschlags.

Update 7. August 2018, 20.45 Uhr

Rund um den Flughafen Köln/Bonn ist am Dienstag die bundesweit höchste Temperatur des Tages gemessen worden. Dort wurde es 38,3 Grad heiß, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Abend sagte. Alle der fünf heißesten Orte vom Dienstag lagen in Nordrhein-Westfalen. In Werl und Köln-Stammheim wurden 38,2 Grad gemessen, in Lippstadt und Lüdinghausen 38,1 Grad.

Update 7. August 2018, 17.45 Uhr

Hier ist eine Karte, der Regionen, denen zuerst das Unwetter droht:

Superzellen und Tornados - so heftig wird der Wetterwechsel nach der Hitzewelle

Update 7. August 2018, 17.43 Uhr

Durch die große Hitze folgen nun besonders heftige Unwetter. Sogar Superzellen sind laut wetter.com möglich. Das sind besonders langlebige und kompakte Gewitterzellen, die zu starkem Regen und Hagel sowie zu sehr starken Sturmböen führen können. Aus diesen ist die Entstehung von Tornados möglich, die sich durch eine starke Windscherung bilden. Dass bedeutet, das unten am Boden wenig Wind herrscht und weiter oben in der Atmosphäre starke Winde sind. 

Losgehen wird es in der Nacht auf den Mittwoch im Nordwesten Deutschlands. Zuerst wird es wohl das Emsland, Niederrhein und die Eifel treffen, danach zieht es bis in die Mitte des Landes und breitet sich bis Freitag in den Osten Deutschlands aus. Zwischen Berlin und München werden jedoch eher starker Regen und Hagel und weniger Tornados erwartet. Tornados und Hagelkörner, die die Größe von Hühnereiern bekommen können, werden vor allem in der Mitte Deutschlands erwartet. Die Unwetter-Gefahr besteht bis in den Donnerstag hinein. Freitag ist der Unwetter-Spuck dann weitestgehend vorüber.

Brand an Bahnstrecke in Siegburg bei Bonn

Update 7. August 2018, 17.32 Uhr

Wegen eines Brands an einer Bahnstrecke in Siegburg bei Bonn ist am Dienstag die Feuerwehr zu einem Großeinsatz ausgerückt. Nach ersten Erkenntnissen griff ein Böschungsbrand an der Bahnstrecke auf benachbarte Häuser über, wie regionale Medien übereinstimmend berichteten. Die Feuerwehr meldete über die Warnapp Nina einen "ausgedehnten Brand in Siegburg". Anwohner sollten Fenster und Türen schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten.

Die Polizei war mit zwölf Streifenwagen und einem Hubschrauber im Einsatz, wie eine Sprecherin in Siegburg auf Anfrage mitteilte. Mehrere Straßen am Brandort in Siegburg-Brückberg seien abgesperrt worden, Anwohner würden in Sicherheit gebracht. Über mögliche Verletzte konnte die Sprecherin zunächst keine Angaben machen.

Update 7. August 2018, 17.27 Uhr

Die anhaltende Hitze wirkt sich auch auf Spielplätze aus. So ziehen sich auf den rund 300 Spieleinrichtungen in Aachen die Holzelemente zusammen, wie die nordrhein-westfälische Stadt am Dienstag mitteilte. Daher prüfen derzeit sechs Spielplatzkontrolleure, ob die gelösten Schrauben bei den Geräten nachgezogen werden müssen. „Die Luftfeuchtigkeit, die das Holz sonst umgibt, fehlt. Dadurch lösen sich die Schrauben“, hieß es. Alle Spielgeräte seien jedoch sicher. Eltern und Kinder müssten sich keine Sorgen machen.

Update 7. August 2018, 15.05 Uhr

Gewitter könnten Hitze eindämmen - doch vorher ist es schwül: Hitzegeplagte müssen in den kommenden Tagen noch einmal leiden: Es bleibt nicht nur sehr warm, durch immer feuchtere Luft ist es auch schwül-warm, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag ankündigte. Die schwüle Luft kündet allerdings auch Gewitter an, die in den kommenden Tagen großflächig über Deutschland ziehen und mit teils unwetterartigem Regen für Abkühlung sorgen werden.

Starke Unwetter warten heute vor allem in Bayern auf uns, wie Merkur.de* berichtet.

Update 7. August 2018, 15.03 Uhr

Die Bundestagsbienen sind ein Opfer der großen Hitze geworden und haben weit weniger Honig als üblich produziert. „Selten hatten wir eine so schlechte Sommerernte“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Oliver Krischer, der Deutschen Presse-Agentur. Statt wie üblich 35 Kilogramm je Bienenvolk hätten die drei Bienenvölker nur jeweils 25 bis 30 Kilo Honig produziert.

Hitzewelle: Wie lange reicht unser Trinkwasser noch?

Update 7. August 2018, 13.32 Uhr

Es gab immer wieder Spekulationen, dass unser Trinkwasser knapp werden könnte, so wie es in zwei Stadtteilen von Kelheim in Hessen der Fall ist. Nach Einschätzung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz trotz wochenlanger Dürre und Hitze nicht gefährdet. Auch wenn es lokale Engpässe geben könne, seien diese nicht bedrohlich, die Versorgung sei bundesweit gesichert, sagte eine Sprecherin der Behörde in Bonn am Dienstag. Auch die kommunalen Wasserversorger hatten kürzlich betont, dass das Trinkwasser nicht knapp werde, Talsperren und Tiefbrunnen seien ausreichend versorgt. Der Aufruf zum Wassersparen sei aber eine Vorsichtmaßnahme wegen der langanhaltenden Dürre.

Hamburgs Alsterschwäne wegen Hitze ins Winterquartier gebracht

Update 7. August 2018, 12.23 Uhr

Wegen des heißen Wetters sind die Hamburger Alsterschwäne erstmals in einem Sommer in ihr Winterquartier gebracht worden. Schwanenvater Olaf Nieß fing am Dienstag mit mehreren Helfern rund 40 Tiere an der Rathausschleuse ein, um sie in den Eppendorfer Mühlenteich zu bringen. Dort verbringen die Vögel normalerweise nur den Winter, weil der Teich mit Hilfe von Pumpen eisfrei gehalten werden kann. Jetzt sollen sie vorübergehend zur Beobachtung in einem abgetrennten Bereich des Gewässers bleiben.

Heute wird es bis zu 39 Grad heiß - oder wird es noch heißer?

Update 7. August 2018, 10.24 Uhr

An diesem Dienstag werden in Deutschland erneut Temperaturen von bis zu 39 Grad erwartet. Im Norden bleibt es dabei weiterhin trocken. Im Süden - vor allem im Bergland - kann es hingegen zu teils kräftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel kommen.

Sollte es am Dienstag noch heißer werden als angekündigt, könnte es einen neuen Rekord geben: Den bisher höchsten in Deutschland gemessenen Wert - 40,3 Grad - gab es am 5. Juli 2015 sowie am 7. August 2015 jeweils im bayerischen Kitzingen. Vergangene Woche wurden in Bernburg in Sachsen-Anhalt bereits 39,5 Grad gemessen. Kein Wunder, dass Forscher eine neue Heißzeit voraussagen

Berlin streitet über Hitzefrei für öffentlichen Dienst wegen möglicher Hitzerekorde

Update 7. August 2018, 10.22 Uhr

In Berlin gibt es Streit über Hitzefrei - nicht allerdings für Schüler, sondern für den öffentlichen Dienst. Nach heftiger Kritik an entsprechenden Regelungen zogen mehrere Senatsverwaltungen ihre Erlaubnis zurück, wonach Mitarbeiter während heißer Tage ab 14.00 Uhr Dienstschluss bekommen, wie die "Berliner Morgenpost" am Dienstag berichtete. Demnach hoben Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) die Regelung wieder auf.

Doch nun gibt dem Bericht zufolge Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) ihren Beschäftigen frei. "Aufgrund der extremen Hitze in den nächsten Tagen hat die Senatorin entschieden, eine weitergehende Regelung für die Arbeitszeiten zu treffen", wurde eine Sprecherin zitiert. In einer Rundmail hieß es laut der Zeitung, von Dienstag bis Donnerstag könnten alle Mitarbeiter um 14.00 Uhr den Dienst beenden. Dies gelte als voller Arbeitstag.

Kritik an der Regelung kam laut "Morgenpost" aus den Berliner Bezirken und aus dem umliegenden Brandenburg. Der Potsdamer Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte der Zeitung, der öffentliche Dienst dürfe keine solchen Privilegien schaffen. "Was wäre, wenn jeder aufhören würde zu arbeiten bei der Hitze?"

Große Waldbrände wüten in Kalifornien

Update 7. August 2018, 10.21 Uhr

Zwei Waldbrände im Norden Kaliforniens sind zum größten Feuer in der Geschichte des US-Staates zusammengewachsen. Der sogenannte Mendocino-Komplex nahe dem Ort Mendocino nördlich von San Francisco habe mittlerweile eine Fläche von 283 800 Acres (fast 1149 Quadratkilometer) erfasst, teilte die kalifornische Feuerschutzbehörde CalFire am Montagabend (Ortszeit) mit. Das entspricht gut zweimal der Größe des Bodensees. Damit übertrifft die Brandfläche das Thomas-Feuer, das 2017 in Südkalifornien gewütet hatte und fast 282 000 Acres zerstörte.

Das raten Experten an heißen Tagen

Update 7. August 2018, 10.20 Uhr

Wenn es so heiß wird ist vor allem Trinken laut Experten wichtig. An heißen Tagen sollten zwei bis vier Liter Wasser oder Tee zu trinken, körperliche Belastungen und Alkohol zu vermeiden, Sonnenschutz zu nutzen oder Fußbäder einzuplanen. Wer in der Küche hantiert, sollte auf Hygiene achten - Stichwort verdorbene Lebensmittel.

Und: „Lassen Sie niemals, auch nicht für 'kurze Zeit', jemanden im verschlossenen Auto zurück, das im Sonnenschein steht“, warnte Löb. „Das gilt besonders für Babys, Kleinkinder und ältere Menschen - aber auch zum Beispiel für Hund oder Katze.“ Symptome für Hitzschlag oder Kollaps seien beispielsweise Schwindel, Schwächegefühl, sehr rote oder blasse Haut, Krämpfe in Armen und Beinen, Bewusstseinstrübung.

Update 7. August 2018, 08.10 Uhr

Die anhaltend hochsommerlichen Temperaturen lösten wieder Waldbrände aus, unter anderem in Brandenburg. Am Montagnachmittag fing dort ein Wald- und Heidegebiet bei Nauen im Havelland Feuer, wie die Feuerwehrleitstelle Potsdam auf Anfrage bestätigte. Am Abend waren mehr als 110 Feuerwehrkräfte und ein Polizei-Hubschrauber zur Kontrolle der Lage im Einsatz. Menschen waren nicht gefährdet.

Auch in der Nacht zum Dienstag war wieder kaum Regen gefallen. Mancherorts kühlte es auf Werte von 14 bis 21 Grad ab, im Norden und Osten sowie im Mittelgebirge sogar bis auf 12 Grad. In den folgenden Tagen steigt die Unwettergefahr in Deutschland. Am Donnerstag könnten Gewitter mit Starkregen dann vielerorts Abkühlung bringen.

Weiterhin beschäftigen auch viele Badeunfälle die Rettungskräfte. Ein 76 Jahre alter Mann kam am Montag im Bodensee in der Nähe von Überlingen ums Leben. Zeugen hätten bemerkt, dass der Schwimmer mit dem Gesicht nach unten leblos auf der Wasseroberfläche getrieben sei, teilte die Polizei am Abend mit. Der Mann sei zwar noch reanimiert worden, dennoch habe der Notarzt nur noch den Tod feststellen können.

Hitzewelle in Europa: Urlauber leiden in der Sonne

Update 6. August 2018, 16.32 Uhr

Die Schwandorfer Polizei meldete Probleme mit Falschparkern am Murner See. Hier haben Badegäste im Parkverbot gegenüber der Feuerwehr geparkt. Außerdem wurde unter anderem ein Rettungsweg und mehrere Zufahrtswege zu den Seen zugeparkt, wie die zuständige Polizei Schwandorf mitteilte. Wäre ein Notfall eingetreten, hätte diese nicht ausrücken können. 

Update 6. August 2018, 16.15 Uhr

Am Mittwoch könnte ein neuer Hitzerekord für den Osten aufgestellt werden. Dominik Jung von wetter.net vermutet, dass am Mittwoch die 40-Grad-Marke geknackt werden könnte. Das wäre das erste Mal für den Osten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Allerdings bringen diese extremen Temperaturen auch heftige Unwetter mit sich. The Weather Channel berichtet, dass sogar Tornados möglich sind. 

Update 6. August 2018, 15.51 Uhr

Einen neuen Hitzerekord hat auch der Tegernsee wieder aufgestellt, denn er ist so warm wie nie, wie merkur.de* berichtet. Doch leider entstehen dadurch vermehrt Algen, verfärben den Tegernsee grün. So lange dies keine Blaualgen sind, sind diese auch völlig unproblematisch. 

Das Wetter beeinflusst den Bahnverkehr

Update 6. August 2018, 15.20 Uhr

Für Bahn-Fahrgäste zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden bringt die Hitze besondere Schwierigkeiten. Auf den ICE-Strecken Frankfurt-Amsterdam und Frankfurt-Brüssel habe es am Montag einzelne Zugausfälle gegeben, weil Antriebe ausgefallen seien, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Für diese Routen gebe es nicht so viele Ersatzfahrzeuge wie für Inlandsverbindungen. Denn die Züge müssten technisch für mehrere Bahn-Systeme ausgelegt sein.

Die Fahrten von und nach Amsterdam und Brüssel begannen deshalb am Montag in Köln, wo die Kunden in Inlands-ICE umstiegen. Dadurch waren sie laut Bahn eine halbe Stunde länger unterwegs.

Update 6. August 2018, 15.17 Uhr

Ein Nebenfluss der Elbe ist stellenweise komplett ausgetrocknet. Wegen der Regenarmut und des heißen Wetters ist die Schwarze Elster im Süden Brandenburgs stellenweise ausgetrocknet. „Es gibt Stellen, da ist nichts mehr“, sagte der Pressesprecher der Stadt Senftenberg, Andreas Groebe, am Montag. An anderen Stellen sei dagegen noch viel Wasser in dem Nebenfluss der Elbe zu sehen. Dies hänge vermutlich mit den unterschiedlichen Tiefen zusammen.

So trocken sieht die Donau gerade in Deutschland aus - im Video

An diesem Tag kommt nach der Hitzewelle und Hitzerekord der Temperatursturz.

Update 6. August 2018, 14.20 Uhr

Doch Ende der Woche scheint die Abkühlung nun wirklich zu kommen. Vor allem in Bayern warten am Freitag ein regelrechter Temperatursturz auf uns. Nur noch um die 22 Grad soll es laut den Wetterberichten am Freitag in München haben. Und auch im Rest von Deutschland wird es kühler. Im Westen fallen die Temperaturen allgemein auf etwa 23 Grad. Im Osten werden Temperaturen um die 26 Grad erwartet. 

Doch vorher könnten noch neue Hitzerekorde aufgestellt werden. Vor allem der Dienstag und Mittwoch werden wieder heiß und ein Überschreiten der 40-Grad-Marke ist durchaus denkbar.

Update 6. August 2018, 13.28 Uhr

Nicht nur Fische sterben wegen der großen Hitze: Auch Rinder müssen geschlachtet werden, nachdem das Futter nicht mehr ausreicht und der Nachschub sehr teuer ist. Um 15 Prozent ist der Preis für das Kraftfutter wie Mais oder Getreide seit Juni 2018 gestiegen. Um das ausgleichen zu können, müsste der Liter Milch 10 Cent mehr kosten und das ist nicht realistisch. Die einzige Konsequenz, die daraus folgt ist, dass Landwirte Rinder und Kälber früher schlachten müssen. "Man muss wirklich bei jedem Tier überlegen: Brauche ich das noch?", rät der Sprecher der Rindviehhalter im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, Christian Holtdirk, berichtet der WDR.

Eine Tonne toter Fische aus dem Rhein wegen heißen Wetters geborgen

Update 6. August 2018, 11.28 Uhr

Das Fischsterben im Rhein hat begonnen. Eine Tonne toter Fische wurden bereits geborgen, wie der schweizerische Fischereiverband der Deutschen Presse-Agentur am Montag bestätigte. Grund dafür sind die zu hohen Temperaturen im Fluss. Betroffen sind daher vor allem Äschen, die Temperaturen unter 23 Grad bevorzugen. Im Stein am Rhein westlich des Bodensees war das Rheinwasser aber schon über 27 Grad warm. Durch die starke Erwärmung der Gewässer sinkt der Sauerstoffanteil. Ist er zu gering können die Fische nicht mehr atmen und sterben.

Update 6. August 2018, 10.02 Uhr

Die andauernde Hitze trifft vor allem extrem die Bauern: Die Grünen fordern daher angesichts der anhaltenden Hitze und Trockenheit mehr Tempo bei der Diskussion um staatliche Hilfen für notleidende Bauern. "Das kann viel, viel schneller gehen" sagte der agrarpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Er äußerte sich zur Haltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, für Entscheidungen über mögliche Hilfszahlungen bis Ende August abwarten zu wollen.

Die Bilanz für die Getreideernte liege vor, sagte Ostendorff in der ARD. Es sei "nicht akzeptabel", die Landwirte so lange warten zu lassen. Vielen Betrieben müsse jetzt geholfen werden, weil sie bereits das Winterfutter an ihre Tiere verfütterten. Der Grünen-Agrarexperte, der selbst Landwirt ist, bezog sich auf Äußerungen von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU).

Außerdem könnte das heiße Wetter sogar dafür sorgen, dass der Almabtrieb der Kühe früher stattfinden muss. Die Wasserversorgung wird knapp und wegen der Hitze wächst kaum noch Futter für die Kühe nach.  

Hitzewelle in Deutschland: Die Meldungen vom Sonntag, 3. August

Update 5. August 2018, 12.57 Uhr

Erst ein neuerlicher Höhepunkt der Hitzewelle, dann eine erfrischende Abkühlung: Die neue Woche startet nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach vielerorts wieder mit viel Sonne und bis zu 36 Grad Wärme. Nur ganz im Norden sowie im höheren Bergland werde es mit 26 bis 30 Grad etwas weniger heiß, teilte der DWD am Sonntag mit. Am angenehmsten dürfte es dank des Seewindes bei rund 24 Grad auf den Inseln werden. Einzelne Schauer und Gewitter sind lediglich an den Alpen möglich.

Am Dienstag ist erneut Schwitzen angesagt bei Höchstwerten von 34 bis 38 Grad. „Punktuell kann es sogar noch etwas heißer werden, so dass mit einer hohen und extremen Wärmebelastung zu rechnen ist“, warnte der DWD. Am Mittwoch verlagere sich dann der Hitzeschwerpunkt Richtung Osten. Vor allem im Süden und Osten Deutschlands könnten es nochmal bis zu 38 Grad werden, während im Nordwesten bei 31 Grad Schluss sein dürfte.

Der genaue Ablauf des Wetterumschwungs sei noch unsicher, hieß es vom DWD. Möglicherweise sei es mit den Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze bereits am Donnerstag in vielen Landesteilen vorbei. „Spätestens am Wochenende sollte die mittlerweile historische Hitzewelle aber überall in Deutschland beendet sein.“

Update 5. August 2018, 10.25 Uhr

Die Hitzewelle hält Deutschland weiter fest im Griff. Vor allem in der Südhälfte bleiben die Temperaturen hoch, es geht rauf auf bis zu 35 Grad. Der Deutsche Wetterdienst gibt für Sonntag eine amtliche Warnung vor Hitze aus, auch am Montag wird eine starke Wärmebelastung für die Südhälfte Deutschlands erwartet.

Etwas Abkühlung bekommen die Menschen in Norden geboten. Dank eines Hochs über Irland weht etwas kühlere Luft von der Nordsee insbesondere in den Norden Deutschlands. An der See werden 22, in der Nordhälfte insgesamt bis zu 29 Grad erwartet.

Gegen Hitze: Darum sollten Sie jetzt Scharfes essen

Das Wetter am Wochenende: Die Meldungen vom Samstag, 4. August

Update 4. August 2018, 20.35 Uhr

Zu einer gefährlichen Lage führte derweil ein Waldbrand in NRW - in Straelen am Niederrhein. In unmittelbarer Nähe des Brandortes, auf niederländischen Gebiet, befand sich nämlich ein Reserve-Öl-Lager. Es drohte als Explosionsgefahr, sollten es die Flammen bis dorthin schaffen. Damit nicht genug: Auch Phosphor-Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg wurden in dem Gebiet vermutet. Deshalb durften die Einsatzkräfte vom Boden aus den Wald nicht betreten. 

Wie der WDR berichtet, wurde ein Löschhubschrauber eingesetzt, der mit einem 8.000-Liter-Tank Wasser aus einem Baggersee in Wachtendonk holte. Ab dem Nachmittag fällte die Feuerwehr Bäume, damit auch Einsatzfahrzeuge den Brand bekämpfen konnten. Teilweise standen Schaulustige auf der angrenzenden A40, um den Einsatz zu beobachten. Das Feuer soll mittlerweile weitgehend unter Kontrolle sein.

Update 4. August 2018, 19.20 Uhr

Besonders den Süden Deutschlands trifft die Hitze am Wochenende extrem. Für ganz Baden-Württemberg und weite Teile Bayerns gibt es eine amtliche Warnung vor Hitze durch den Deutschen Wetterdienst.  Auch für Teile des Saarlandes und Rheinland-Pfalz gibt es sie. Die Warnung gilt bis Sonntagabend, 19 Uhr.

Am Sonntag werden in Süddeutschland laut dem DWD 29 bis 35 Grad erwartet. In der Nordhälfte Deutschlands sind es 24 bis 29 Grad, an der See angenehme 22 Grad mit Nordwestwind und teilweise auch starken Böen. 

Zum Wochenstart hitzt sich das Wetter in Deutschland wieder auf. Die Temperaturen klettern am Dienstag verbreitet auf 34 bis 39 Grad, prognostiziert der DWD. An Küstenabschnitten mit Seewind sowie in höheren Lagen sind es 27 bis 31 Grad. Ähnlich soll es am Mittwoch werden.

Abkühlung verspricht für den Westen und Norden erst der Donnerstag, mit Temperaturen zwischen 24-29 Grad, am Freitag soll es vor allem im Süden und Osten Schauer und Gewitter geben. Die Temperaturen sollen dann nicht mehr über 30 Grad klettern, sommerlich warm bleibt es aber. 

Rekorde für Freibäder durch aktuelles Wetter

Update 4. August 2018, 9.30 Uhr

Viele Freibäder in Deutschland steuern in diesem ungewöhnlich heißen Sommer auf einen Besucherrekord zu. Das ergab eine bundesweite Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die beiden städtischen Freibäder in Duisburg haben 2018 schon die Bestmarke gerissen. Mehr als 90.000 Menschen suchten dort nach einer Abkühlung.

In Berlin gab es dieses Jahr bereits Einlass-Stopps, um die Sicherheit der Badegäste nicht zu gefährden. Ein Rekord für die Freibäder ist in greifbarer Nähe: Bis Ende Juli seien bereits 1,31 Millionen Gäste in 17 Schwimmbädern gezählt worden, teilten die Bäderbetriebe mit. Der bisherige Rekord liege bei 2,07 Millionen.

Update 4. August 2018, 8.57 Uhr

Die Hitzewelle geht auch an diesem Wochenende in Deutschland weiter. Für den Rhein-Neckar-Raum und für den Oberrhein sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Samstag bis zu 38 Grad voraus. Im Südosten der Bundesrepublik werden kräftige Gewitter erwartet, ansonsten werde es „sonnig, trocken und heiß“, heißt es auf der DWD-Homepage. Am Sonntag kühlt es vor allem in der Südhälfte mit Höchsttemperaturen bis 35 Grad nur unwesentlich ab.

Auch die Brandgefahr ist am Samstag deutschlandweit sehr hoch. Der entsprechende Index des DWD weist für viele Flächen die höchste Gefahrenstufe aus - darunter für mehrere Gebiete in Ostdeutschland sowie für Teile Bayerns, Baden-Württembergs und Südhessen. Der Waldbrandgefahrenindex setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Neben der Lufttemperatur, Luftfeuchte und Sonneneinstrahlung spielen auch Wind, Niederschlag und Bodenfeuchte bei der Berechnung eine Rolle.

Hitzewelle 2018: Die Meldungen vom Freitag, 3. August

Update 3. August 2018, 22.47 Uhr 

Wegen der aktuellen Hitzewelle hat der staatliche französische Energiekonzern EDF am Freitag zwei Atomreaktoren heruntergefahren. Die Maßnahmen beträfen die Reaktoren 1 des Kraftwerks Saint-Alban und 2 des Kraftwerks Bugey an der Rhone im Osten des Landes, wie das Unternehmen mitteilte. Das Atomkraftwerk in Fessenheim am Oberrhein musste aus demselben Grund seine Leistung drosseln.

Hintergrund sind Bemühungen, die Wassertemperatur in den extrem aufgeheizten Gewässern nicht weiter steigen zu lassen. Daher muss die Einleitung von erwärmtem Kühlwasser reduziert werden, was Auswirkungen auf den Betrieb der Reaktoren hat. In Deutschland drosselten Atomkraftwerke deshalb ebenfalls schon ihre Leistung.

EDF zufolge war der Reaktor 1 am Kraftwerkstandort Saint-Alban schon am Donnerstag abgeschaltet worden, am Freitagmittag wurde dies erneut nötig. Bugey 2 wurde im Laufe des Freitagnachmittags abgeschaltet. Zudem mussten auch die Reaktoren Saint-Alban 2 und Bugey 3 wegen der Hitzeprobleme demnach ihre Leistung drosseln.

Update 3. August 2018, 20.43 Uhr

Höhenretter mussten einen Baukranführer am Freitag in Düsseldorf aus seiner überhitzten Steuerkabine abseilen. Der 40 Jahre alte Kranführer war den Angaben der Feuerwehr zufolge wegen eines Hitzestaus in seiner Kabine in 25 Metern Höhe kollabiert. Der Mann war kurze Zeit bewusstlos. Besorgte Mitarbeiter alarmierten daraufhin die Rettungskräfte.

Die Höhenretter legten dem Mann noch in der Kabine ein EKG an und versorgten ihn mit einer Infusion. Dann wurde der Kranführer gemeinsam mit einem Höhenretter abgeseilt und in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht.

Update 3. August 2018, 18.18 Uhr

Wer derzeit mit der Bahn reist, muss Geduld mitbringen - Fernzüge sind nach Informationen des Hessischen Rundfunks derzeit mit erheblichen Verspätungen unterwegs. "Wir haben technische Ausfälle wegen der Hitze", zitierte der Sender am Freitag einen verantwortlichen Mitarbeiter des Unternehmens. Kunden müssten "längere Reisezeiten kalkulieren", besonders dann, wenn sie auf Anschlusszüge angewiesen seien. Den Angaben zufolge liegt die Pünktlichkeit der Fernzüge in der laufenden Woche nur bei durchschnittlich 64 Prozent. "Ende vergangener Woche waren wir bei unter 60 Prozent", sagte der Mitarbeiter. Die Bahn selbst gibt ihre Werte nicht für einzelne Wochen, sondern nur monatsweise heraus. 

Die Bahn hatte zuletzt im Juli Zahlen veröffentlicht und eine negative Entwicklung bei der Pünktlichkeit vermeldet. Laut Konzernchef Richard Lutz erreichte die Pünktlichkeit im Fernverkehr zuletzt 77,4 Prozent, das waren 1,1 Prozentpunkte weniger als im Gesamtjahr 2017. Lutz hatte bereits im vergangenen Jahr ein Pünktlichkeitsziel von 80 Prozent im Fernverkehr ausgegeben. Deutlich pünktlicher rollt der Regionalverkehr.

Hitzewelle in Deutschland: Wann kommt die Abkühlung?

Update 3. August 2018, 16.25 Uhr

Die Abkühlung lässt noch ein bisschen auf sich warten, aber der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartet für kommenden Donnerstag einen „signifikanten Temperaturrückgang“, so der Meteorologe Lars Kirchhübel am Freitag. Zwar heize es sich bis Mittwoch noch auf bis zu 39 Grad auf. Danach fielen die Temperaturen stark, in Deutschland würden dann 20 bis 30 Grad herrschen, wobei 30 Grad nur punktuell erreicht werde.

Außerdem muss sich der Südosten am Samstag wohl auf Gewitter einstellen, die auch unwetterartig mit Starkregen und Hagel ausfallen können. Über etwas Abkühlung kann sich schon einmal der Norden freuen - für die Nordseeküste sind 23 Grad vorausgesagt. Derweil geht es im Rhein-Neckar-Raum und am Oberrhein mit bis 38 Grad richtig heiß zu.

Am Sonntag wird es im Süden etwas kühler, 29 bis 35 Grad sind es dort und 24 bis 29 Grad im Norden. Im Süden und Südosten kann es weiter kräftig gewittern. In der neuen Woche heizt sich die Luft erneut auf, dann sind auch im Norden wieder die 30 Grad in Sicht, in der Mitte und im Süden sind bis zu 36 Grad möglich.

Hitze und monatelange Trockenheit erreichen Rekordniveau

Update 3. August 2018, 16.11 Uhr

Noch nie fiel zwischen April und Juli so wenig Regen, das berichtete jetzt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Mit seinen dauerhaft hohen Temperaturen und der außergewöhnlichen Trockenheit hat das Jahr 2018 schon jetzt historische Dimensionen. Von Anfang April bis Ende Juli sei es so warm gewesen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881, erklärte der DWD.

Demnach war es 3,6 Grad wärmer als im langjährigen Vergleich. „Das ist klimatologisch fast ein Jahrhundertereignis“, sagte DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich. Der April und der Mai seien die wärmsten dieser Monate seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen, der Juni der siebtwärmste und der Juli der viertwärmste.

Auch die Trockenheit, die in manchen Regionen Deutschlands bereits seit Februar andauert, ist auf Rekordniveau. Noch nie sei zwischen April und Juli so wenig Niederschlag registriert worden. Besonders betroffen sei Sachsen-Anhalt, heißt es in einer Bilanz des DWD zu den vier Monaten. „Durch die überdurchschnittlich hohen Lufttemperaturen seit April 2018 war der Wasserbedarf der Pflanzen in diesem Jahr besonders hoch, bei den gleichzeitig deutlich zu geringen Niederschlägen führte dies zu einer Austrocknung der Böden und zu Wassermangel bei einigen landwirtschaftlichen Kulturen und damit verbundenen Ertragseinbußen.“

BASF muss Produktion wegen Hitzewelle drosseln

Update 3. August 2018, 14.33 Uhr

Auf Grund des niedrigen Pegelstandes des Rheines muss jetzt sogar BASF seine Produktion in Ludwigshafen herunterfahren. Die BASF benötigt das Rheinwasser zur Kühlung. Erreicht dieser aber einen gewissen Pegelstand, darf diesem nicht weiter Wasser entnommen werden. Es könnte dadurch zu Engpässen bei der Lieferung kommen. 

Sollte der Pegel des Rheines noch weiter sinken, wird der Warentransport über diesen auch nur noch eingeschränkt erfolgen können. Aktuell halte man den Transport mit Schiffen - trotz des niedrigen Wasserstands - noch aufrecht, indem mehr Binnenschiffe eingesetzt werden. Mit Blick auf die Wetter- und Pegelprognosen bereite BASF aber die Verlagerung auf alternative Verkehrsträger vor.

Würzburg: Regierung spricht Hitze-Alarm für den Main aus 

Update 3. August 2018, 13.45 Uhr

Wegen zu hoher Wassertemperaturen im Main hat die Regierung von Unterfranken einen Hitze-Alarm für den Fluss ausgesprochen. Damit darf in den nächsten Tagen nichts gemacht werden, was das Gewässer noch weiter belasten könnte - etwa Schlammräumungen oder Baggerarbeiten. Kläranlagen dürfen solange auch nicht für kurze Revisionsarbeiten abgeschaltet werden. Sollten die Sauerstoffwerte im Main bestimmte Werte unterschreiten, soll der Fluss zusätzlich belüftet werden, teilte die Behörde am Freitag mit. Landratsämter und Stadtverwaltungen seien bereits gebeten worden, mit Kläranlagen und Industriebetrieben zu sprechen, die warmes Wasser in den Main leiten.

Update 3. August 2018, 13.38 Uhr

Der Rhein ist mittlerweile so ausgetrocknet und hat so niedrige Pegelstände, dass Binnenschiffe nur eingeschränkt fahren. Außerdem brennt seit Donnerstagabend ein Waldstück im Elbsandsteingebirge der sächsischen Schweiz. Mittlerweile sind 4000 Quadratmeter vom Feuer in der Nähe von Rathen betroffen. 

Feuerquallen sind wegen der Hitze in der Ostsee besonders groß

Update 3. August 2018, 12.05 Uhr

An der Ostseeküste ist Vorsicht vor Feuerquallen geboten. Die wirbellosen Meerestiere werden immer wieder vom Wind aus den tiefem Meer an die Strände gespült. Wegen der Hitze sind die Quallen nach Angaben eines Meeresforschers derzeit allerdings größer als sonst. „Wir haben diesen Sommer besonders warme Temperaturen, wie jeder mitbekommt. Von daher wachsen die Tiere schneller“, sagte Ulrich Bathmann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe an den Stränden aber nicht unbedingt mehr Feuerquallen als üblich.

So wirkt die Hitze sich auf die Energie in Deutschland aus

Update 3. August 2018, 10.25 Uhr

1,36 Milliarden Kilowattstunden pro Tag verbrauchen die Deutschen derzeit etwa am Tag - und damit gut sechs Prozent mehr als im Schnitt in den beiden vergangenen Sommern. Die Stromversorgung sei trotz der Hitze nicht gefährdet, versichert das Wirtschaftsministerium. 

Übrigens gibt es durch die vielen Sonnenstunden nicht mehr Solarenergie. Gut 44 Gigawatt Leistung sind in Deutschland installiert, die Anlagen liefern aber rund 24 bis 28 Gigawatt, also etwa zwei Drittel der möglichen Leistung. Der Grund: Der Wirkungsgrad der Anlagen nimmt mit zunehmender Temperatur der Module ab. Solarrekorde werden daher eher an warmen, sonnigen Frühlingstagen gemessen, zum Beispiel um Pfingsten herum, nicht im Hochsommer, wie die dpa berichtet.

Problematisch ist es vor allem für Betreiber von Biogas-Anlagen: Nicht nur aus Biomüll, Gülle und Mist, sondern auch aus Pflanzen entsteht Biogas. Auf rund 1,4 Millionen Hektar in Deutschland werden vor allem Mais und Gras angebaur. Der Fachverband Biogas verweist darauf, dass die Ernte noch nicht abgeschlossen sei. Ausfälle seien aber schon spürbar. „Wenn - wie befürchtet - die Trockenheit anhält, bekommen Anlagen auf Basis von Grünland massive Probleme,“ so Geschäftsführer Stefan Rauh. Auch bei Mais sei in vielen Fällen mit Einbußen über 50 Prozent zu rechnen.

Die Betreiber der Biogasanlagen müssten sich Gedanken machen, wie und wann sie die vorhandenen Substratmengen einsetzten und ob alternative Substrate verfügbar seien. Möglich sei etwa, jetzt die Leistung zu drosseln und im Winter wieder hochzufahren, wenn der Bedarf an Wärme steige. Wärme ist in Biogasanlagen ein Nebenprodukt der Stromerzeugung. „Klar ist aber auch, dass eine Drosselung mit massiven wirtschaftlichen Einbußen verbunden ist“, sagte Rauh. Existenzbedrohende Szenarien seien möglich.

Update 3. August 2018, 9.31 Uhr

Laut dem ADAC könnte es heute zu extremen Staus auf den Autobahnen kommen und das ist gerade bei dieser Hitze kein Zuckerschlecken, wie Bild.de berichtet. Das liegt vor allem daran, dass in Sachsen-Anhalt, Bremen und Niedersachsen die Sommerferien enden und der Rückreiseverkehr am Wochenende beginnt. Auch Teile Skandinaviens reisen wieder nach Hause, da hier ebenso die Ferien enden. 

Besonders betroffen werden die A6, A61, A5 sowie die A8 betroffen sein. Ein paar Tipps wie sie ihr Auto kühlen können und dabei nicht krank werden, lesen Sie in unserem Artikel nach. Außerdem haben wir uns die Frage gestellt, ob es in Autos mit weißem Lack tatsächlich kühler ist.  

Update 2. August 2018, 18.45 Uhr: 

Der ungewöhnlich warme Sommer gefällt einer Mehrheit in Deutschland trotz drückender Hitze und Dürre. 54 Prozent der 1000 Befragten gaben in einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die Zeitung Die Welt an, sich über „das tolle Wetter“ zu freuen und den Sommer zu genießen. 44 Prozent empfinden die Hitze demnach aber als Belastung. Bei den Älteren ab 50 Jahren überwiegt die Zahl derer, die den Sommer als Belastung sehen, sogar (53 Prozent).

Als vermutete Ursache der Hitzewelle nannte eine Mehrheit (57 Prozent) den Klimawandel. Im Vergleich dazu vermuteten 41 Prozent, es sei dieses Jahr nur zufällig so heiß. Eine finanzielle Unterstützung von Landwirten, die wegen der Dürre Ernteausfälle befürchten, unterstützten in der Umfrage 82 Prozent der Teilnehmer.

Hitzewelle könnte kritisch für Fische werden

Update 2. August 2018, 16.55 Uhr: 

Eine besondere Art der Fisch-Rettung ließ sich nun die Feuerwehr in Stuttgart einfallen. Feuerwehrleute sprühen am Max Eith See zuvor abgepumptes Wasser in den See um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. Aufgrund der lang anhaltenden Hitze sank der Sauerstoffgehalt auf ein für Fische kritisches Niveau. In anderen deutschen Gewässern starben bereits hunderte Fische an Sauerstoffmangel.

Update 2. August 2018, 16.30 Uhr: 

Besonders von der Hitze profitieren scheinbar öffentliche Einrichtungen. Bei der anhaltenden Hitze suchen viele Menschen Zuflucht an kühlen Orten wie Museen. Die Münchener Pinakotheken und das Neue Museum Nürnberg vermelden für diesen Juli erkennbar gestiegene Besucherzahlen im Vergleich zum Juli letzten Jahres. Auch das Deutsche Museum spricht vom „besten Juli seit 2015“. Alle drei Museen führen das unter anderem auch auf die Hitze zurück.

Negative Erfahrungen mit den hohen Temperaturen machte das Münchner Stadtmuseum: Weil es dort zu heiß ist, musste eine Ausstellung im dritten Stock schließen.

Update 2. August 2018, 16.17 Uhr: 

Für kurze Abkühlung dürften erste Wärmegewitter sorgen, besonders in Bayern zieht sich die Lage zu. Für Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt und Passau warnt der deutsche Wetterdienst mit Warnstufe drei. Hier sollte mit schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel gerechnet werden. 

Alle Infos zum Wetter in Bayern finden Sie in unserem Bayern-Ticker.

Update 2. August 2018, 15.38 Uhr: 

Wegen des hitzebedingten Niedrigwassers müssen am Mannheimer Hafen derzeit viele Passagiere die Flusskreuzfahrtschiffe verlassen. Für diese Schiffe führe der Rhein nicht genug Wasser, um Richtung Basel weiterzufahren, erläuterte Hafenmeisterin Regine Güntert am Donnerstag. Die Gäste werden dann von ihren Reisegesellschaften per Bus nach Süden gebracht.

In Baden-Württemberg ließen Eltern nun ihren Sohn im heißen Auto zurück.*

Update 2. August 2018, 15.31 Uhr: 

Wegen der anhaltenden Hitze will der Berliner Senat Obdachlose in den kommenden Tagen mit Wasser und Sonnencreme versorgen. Von Freitag bis Sonntag werde dazu der Protokollbus der Landesregierung eingesetzt, erklärte die Sozialverwaltung am Donnerstag. "Nicht nur an kalten, sondern auch an diesen besonders heißen Tagen brauchen obdachlose Menschen Unterstützung", hieß es.

In Dorfen gibt es nun eine kuriose Verordnung für alle Badegäste.

Hitzegewitter bis Samstag möglich

Update 2. August 2018, 13.59 Uhr: 

Ein Ende der Hitzewelle ist auch in den kommenden Tagen nicht in Sicht, im Gegenteil: Aufgrund zunehmender Feuchtigkeit dürfte die 28 bis 38 Grad heiße Luft noch unerträglicher erscheinen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) zu den Aussichten für die kommenden Tage berichtete. In der Ostsee ist mit 23 und 25 Grad aktuell fast so warm wie am Mittelmeer. 

Deutschland ächzt unter der Hitzewelle 

Update 1. August 2018, 21.14 Uhr: Einen Tag nach dem deutschlandweiten Hitzerekord in Sachsen-Anhalt sind die Höchsttemperaturen am Mittwoch in Bayern gemessen wurden. Regensburg sei mit 37,9 Grad der wärmste Ort in Deutschland gewesen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Es folgten Hoyerswerda in Sachsen mit 36,8 Grad und Konstanz am Bodensee mit 36,5 Grad. Im brandenburgischen Cottbus wurden 36,4 Grad gemessen.

Am Dienstag hatte Deutschland den bislang heißesten Tag dieses Sommers erlebt. In Bernburg in Sachsen-Anhalt kletterten die Temperaturen auf 39,5 Grad, in Regensburg waren es da noch 38,2 Grad. Die absolute Rekordmarke aus dem Jahr 2015 mit mehr als 40 Grad wurde am Mittwoch aber nicht erreicht. Der Juli wird als einer der heißesten Monate seit Beginn der Messungen in die deutsche Wettergeschichte eingehen.

So verschaffen Sie sich bei diesem Wetter eine Abkühlung

Update 1. August 2018, 16.25 Uhr: 

Tropische Nächte sorgen auch nachts für wenig Erholung, viele haben derzeit mit Schlafproblemen zu kämpfen. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum gibt Tipps für eine erholsame Nacht. Demnach sollte man das Schlafzimmer am besten früh morgens lüften, tagsüber die Fenster schließen und Rollläden bzw. Vorhänge zuziehen. 

Kühle Getränke sollten ebenfalls vermieden werden, stattdessen lieber zum warmen Kräutertee greifen. Auf Wein und Bier am Besten komplett verzichten. „Alkohol hat direkte Auswirkungen auf Herz und Kreislauf“, sagt Weeß. 

Vor dem Schlafen am Besten lauwarm duschen. Für die schnelle Erfrischung unterwegs: einfach die Handgelenke unter kühles Wasser halten. Hilfreich sei es auch, seine Schlafkleidung für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank zu legen. Ein dünnes Leinen- oder Baumwolltuch könne ebenfalls für Erfrischung sorgen. Ein nasses Bettlaken vor dem offenen Fenster kann der Umgebung durch Verdunstung Wärme entziehen.

Außerdem haben wir noch Tipps, die bei Hitze im Büro helfen für Sie.

Update 1. August 2018, 14.49 Uhr: 

Nicht nur Bauern fürchten durch die Hitze um ihre Ernte, nun gibt es auch erste Folgen für die Schifffahrt. Auf der Donau zwischen Straubing und Vilshofen können Schiffer nicht mehr so viel Ladung wie unter normalen Wetterbedingungen transportieren. Dort betragen die Wasserstände derzeit nur noch zwischen 1,50 und 1,60 Meter, wie Paul Marcus Schäfer vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Regensburg erklärte. Normal liegt der mittlere Wasserstand an diesem Donauabschnitt bei 2,50 Metern. Bei einem Wasserstand von 1,40 Meter komme die Schifffahrt praktisch zum Erliegen, sagte Schäfer.

Die Winzer freuen sich jedoch, denn sie können ihre Weinlese bereits 3 Wochen früher beginnen. Weniger erfreulich ist die Bedrohung für Fische. So gibt es immer wieder Rettungsaktionen, um die Fischbrut zu schützen, da der Sauerstoffgehalt in Gewässern durch die Hitze stark sinkt und man ein Fischesterben wie 2003 vermeiden will. 

Update 1. August 2018, 14.49 Uhr: 

Endlich mal ein sinnvoller Trend, pünktlich zur Hitzewelle: Die „Gieß-Challenge“ ruft dazu auf, angesichts der anhaltenden Hitze junge Bäume zu wässern und Fotos davon in sozialen Netzwerken zu posten. 

Supermarkt bietet besondere Erfrischung an: Kunden dürfen ins Kühlhaus

Update 1. August 2018, 13.59 Uhr: 

Auf originelle Art und Weise können sich Supermarkt-Besucher im Hessischen Friedberg abkühlen. In einem Edeka dürfen sich Kunden gegen Bezahlung im Kühlhaus erfrischen.

„Es ist als Gag gedacht, aber wenn jemand wirklich will, kann er kommen“, sagte der Inhaber des Marktes, Lars Koch, am Mittwoch. Bislang hätten sich etwa 20 Kunden die Erfrischung gegönnt.

Hitze hat Auswirkungen auf unsere Stimmung

Update 1. August 2018, 9.45 Uhr 

Hat die Hitze Auswirkungen auf unsere Stimmung? Was schon lange vermutet wurde, scheint nun von Experten bestätigt. Auch wenn wissenschaftliche Beweise ausstehen, sehen Experten Anzeichen für ein höheres Unfallrisiko bei Hitze. „Die Reizbarkeit an Hitzetagen ist deutlich höher“, sagte der Leiter der Unfallforschung der Versicherer, Siegfried Brockmann, der Deutschen Presse-Agentur. Das könne dann auch zu aggressiverem oder risikobereiterem Verhalten im Verkehr führen.

Unfallforscher des ADAC haben in einer 2013 veröffentlichten Studie über eine höhere Zahl von Unfällen an Sommertagen berichtet. Danach gab es an Tagen mit mehr als 25 Grad mehr Unfälle, die durch mangelnde Konzentration verursacht wurden als an kühleren Tagen.

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jl/sl/dpa/cfm/fbk/afp/Glomex

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