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In Bremen stürzten Bäume wegen des Sturms um.

Wetter-Irrsinn: Jetzt kommt Orkantief "Andrea"

Essen - Der Wetter-Wahnsinn geht in die nächste Runde. Nachdem schon die ersten Schneeglöckchen blühen, geht es nun auch mit den lästigen Pollen los. Obendrein droht jetzt auch noch eine Serie von Sturmtiefs.

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Eine Serie von Sturmtiefs trifft Deutschland. Orkan “Ulli“, der am Dienstag weiten Teilen des Landes heftigen Wind brachte und an den Küsten und auf den Bergen mit Sturm- und Orkanböen Stärke 12 erreichte, ist nur der Vorgeschmack: Am Donnerstag erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) den nächsten schweren Sturm. Er wird “Andrea“ heißen.

Sturmtief "Ulli" fegt über Deutschland

So wütet Sturmtief "Andrea" in Deutschland

“Er sieht noch etwas giftiger aus als der aktuelle“, sagte DWD-Meteorologe Ansgar Engel am Dienstag. Vermutlich werde es dann auch im Binnenland orkanartige Böen bis in die Niederungen geben.

Am Dienstag galten Unwetterwarnungen für die Küsten und die Hochlagen von Harz, Nordhessen, Taunus und Rhön vor schweren Sturm- und orkanartigen Böen.

“Hinter dem Donnerstags-Sturm fließt dann mal deutlich kältere Luft nach Deutschland“, sagte Engel. Zumindest in den Mittelgebirgen und Richtung Alpen werde es dann winterlich. Kälte und Schnee bis ins norddeutsche Flachland sei aber weiterhin nicht in Sicht.

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Damit nicht genug: Die Heuschnupfenzeit beginnt in diesem Jahr schon sechs Wochen früher als in kalten Wintern. “Die Pollen fliegen schon wieder. Für Allergiker ist das der Beginn einer langen Leidenskette“, sagte Meteorologe Günther Hamm vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Essen. Den Pollenflug könnte nur ein plötzlicher Kälteeinbruch stoppen, doch der sei in den nächsten Tagen nicht zu erwarten, sagte Hamm. Es bleibe mild und regenerisch. Allergiker werden in diesen Tagen vor allem von Haselnuss-Pollen geärgert, denn Hasel-Pflanzen zählen zu den Frühblühern. In den kommenden Tagen könnten auch noch Erlen- und Birkenpollen fliegen.

dpa

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