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Bislang keine Spur von Winter: Eine Frau geht am Donnerstag in Niedersachsen spazieren.

Erste Pollen fliegen schon

Januar-Wetter: Kältewelle nach Frühlingsstart?

Wiesbaden - Der Januar hat mit milden Temperaturen einen Warmstart hingelegt. Doch für Winterfans besteht noch Hoffnung: Ab Mitte Januar könnten die Temperaturen eisiger werden.

Fans kalter Temperaturen haben es zur Zeit schwer: Nach einem nur mäßig winterlichen Dezember hat auch der Januar einen Warmstart hingelegt. Die Temperaturen lagen deutschlandweit laut dem Wetterportal "wetter.net" an den ersten beiden Januartagen vier bis sechs Grad über den Mittelwerten. "Allein gestern war es doppelt so warm wie am letzten Osterfest am 31. März 2013", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal "wetter net" am Freitag. Damals hätten die Höchstwerte im Land bei maximal 6 Grad gelegen, am Donnerstag wurden bis zu 12 Grad erreicht.

So mild soll es auch erstmal bis Mitte Januar weitergehen. Ganz die Hoffnung aufgeben müssen Winterfans aber nicht: Laut Wettertrend des US-Wetterdienstes soll der Januar letztlich von der Temperatur her "normal" ausfallen. Das heißt, es müsste in der zweiten Januarhälfte deutlich kälter werden. Erste zarte Trends einer aus Osten kommenden Abkühlung Ende des Monats deuten sich bereits an. Ob dann auch Schnee fallen wird, lässt sich bis jetzt noch nicht voraussagen.

Tiere wachen aus Winterschlaf auf

Bislang ist die Wetterlage besonders für die Wintersportregionen in den deutschen Mittelgebirgen schlecht. Dort ist so gut wie kein Pistenbetrieb möglich. Besser sieht es in den Alpen aus: Hier gibt es in Höhen deutlich über 1000 Metern gute Bedingungen für Snowboarder und Skifahrer.

Blitzeis & Co.: Das ABC der Winterglätte

Blitzeis & Co.: Das ABC der Winterglätte

Verwirrt ist die Tier- und Pflanzenwelt über die milden Temperaturen. Erste Pollen sind nach Angaben von "wetter.net" schon unterwegs und einige Tiere sind aus ihrem Winterschlaf erwacht. Nicht unglücklich über die Wetterlage sind dagegen Kommunen, die Winterdienst leisten müssen. Sie haben weniger Einsätze und geringere Straßenschäden durch Frost zu vermelden.

wei

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