Wetter: 100 Liter Regen pro Quadratmeter drohen

Berlin - Der Deutsche Wetterdienst hat vor Dauerregen und Überschwemmungen im Südosten Deutschlands gewarnt. In Nürnberg sorgte der Dauerregen bereits für Probleme im Berufsverkehr.

Stundenlanger Regen hat in der Nacht zum Mittwoch in Nürnberg Straßen und Unterführungen überschwemmt und erhebliche Problemen im Berufsverkehr ausgelöst. In einem Stadtteil sei der Strom ausgefallen, teilte die Polizei mit. Wie viele Haushalte davon betroffen waren, war zunächst unklar. Die Meteorologen gaben in der Nacht zum Mittwoch bereits Warnungen vor Dauerregen für Sachsen und Teile Sachsen-Anhalts, Thüringens und Brandenburgs heraus. Sie gelten bis Freitagmorgen. Gebietsweise könnten bis zu 50 oder 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, hieß es.

Aus diesem Grund erwarten die Wetterkundler neben Hochwasser an kleineren Flüssen und Bächen auch Erdrutsche und überflutete Straßen. Vereinzelt könnten die aus Tschechien heranziehenden Unwetter sogar 100 Liter Regen pro Quadratmeter mit sich bringen, sagte der Meteorologe Hans-Jürgen Langner vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig am Mittwoch. Verbreitet sollten binnen zwölf Stunden 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

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Am Dienstagabend war die Unwetterfront bereits über den Süden Bayerns hinweggezogen. Gewitter mit Hagel und starkem Regen überfluteten nach Polizeiangaben mehrere Keller im Allgäu. Heftige Sturmböen rissen Bäume aus dem Boden. Straßen und Unterführungen standen unter Wasser. Im Raum München blieb der Sachschaden trotz zahlreicher Notrufe eher gering, sagte ein Polizeisprecher.

dpa

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