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Welches Wetter erwartet uns im Herbst?

Spätsommer oder Trübsal-Tage?

Wetter-Prognose für Oktober 2019: Der goldene Herbst lässt weiter auf sich warten 

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Erwartet uns künftig noch Schlimmeres als ewig kühle Temperaturen? Das sind die Prognosen für die kommenden Tage. 

Über alle wichtigen Ereignisse rund um das Wetter berichten wir in unserem aktuellen Wetter-Ticker für Deutschland.

Update vom 05. Oktober 2019: Sonniges Oktoberwetter setzt sich auch in den kommenden Tagen nicht durch. Es kann zwar lokal auch längere sonnige Abschnitte geben, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Doch andernorts kann es wiederum teils stark regnen. In den Nächten wird es regional knackig kalt. Für die Nacht zum Sonntag wurde im Osten und Südosten Deutschlands Frostgefahr vorhergesagt, für die Nacht zum Montag in Teilen Ostdeutschlands bei längerem Aufklaren Frost in Bodennähe bis minus 5 Grad.

Am Sonntag wird es tagsüber vor allem im Westen und Südwesten wolkig und regnerisch. In den übrigen Landesteilen gibt es einen Wechsel aus Sonne und Wolken, wobei der Osten die größten Chancen auf längeren Sonnenschein hat. Abgesehen von der Küste bleibt es dazu meist trocken. Die Höchstwerte liegen bei 9 bis 15 Grad.

Deutschland-Wetter im Oktober 2019: Es bleibt wechselhaft

Der Montag bringt erneut eher zweigeteiltes Wetter. Im Süden dominieren bei abklingendem Regen zunächst die Wolken, die aber nach und nach auflockern. In der Mitte und im Norden bleibt es bei oft längerem Sonnenschein trocken. Mit 10 bis 16 Grad steigen die Temperaturen leicht an.

Am Dienstag und Mittwoch bringen die Ausläufer eines Islandtiefs wieder mehr Regen. Die Sonne lässt sich am Dienstag höchstens noch im Süden blicken, vor allem im Westen und Nordwesten regnet es den Meteorologen zufolge häufiger. Im Süden erwärmt sich die Luft auf bis 18 Grad, sonst liegen die Höchstwerte bei 11 bis 16 Grad.

Für weitere Informationen halten wir Sie in unserem Wetter-Ticker immer auf dem Laufenden. 

Update vom 24. September 2019: Die Vorhersagen des Hundertjährigen Kalenders scheinen sich - zumindest, was die zweite Septemberhälfte betrifft - größtenteils zu bewahrheiten. Bis zum 19. September war es in weiten Teilen Deutschlands sonnig und mild. Das prophezeite auch der Abt Mauritius Knauer in seinen damaligen Aufzeichnungen. Anschließend soll sich ihm zufolge bis 28. September wechselhaftes Wetter einstellen. Auch damit scheint der Abt - zumindest mit Blick auf die vergangenen Tage, die sehr durchwachsen waren und bleiben sollen - recht zu behalten. Deshalb wagen wir mithilfe des Hundertjährigen Kalenders nun auch einen Ausblick auf den Oktober

Der Ex-Hurrikan Lorenzo zieht Richtung Europa. Was das für uns bedeutet, können Sie in unserem Wetter-Ticker verfolgen

Hundertjähriger Kalender: So soll der Oktober werden

Der Oktober soll laut Hundertjährigem Kalender so beginnen, wie der September enden soll: Mit viel Regen. Vom 1. bis 6. Oktober wird es demnach nass. Darauf sollen zwei schöne und warme Tage folgen, bevor es von 9. bis 13. Oktober zwar immer noch warm bleiben, aber erneut regnerisch und trüb werden soll. Der Rest des Monats wird durchwachsen. Immer wieder werden Schönwetter-Phasen (14. bis 16. Oktober und 24. bis 28. Oktober) durch Regen (17. bis 23. Oktober) oder Nebel am Monatsende unterbrochen. 

Ohne den Hundertjährigen Kalender haben Wetter-Experten schon eine erste Wetter-Prognose für den Winter 2019/2020 in Deutschland veröffentlicht. Experte spricht von „Schockprognose“ für den nächsten Winter. Auch entlang der Adria werden die nächsten Tage extrem ungemütlich.

Hundertjähriger Kalender: So verlässlich sind die Vorhersagen bisher im September

Update vom 13. September 2019: München - Momentan erleben wir in Deutschland das klassische Herbstwetter. Mal Regen und Nebel, mal Sonne und Sommer-Temperaturen. Doch was hat der Hundertjährige Kalender dazu berechnet und was können wir in den nächsten Wochen noch erwarten? 

Der Hundertjährige Kalender hat für den September bislang einige richtige, sowie einige falsche Prognosen getroffen. „Sehr schönes Wetter“ hatte er für den Zeitraum vom 10. bis 19. September vorhergesagt. Bislang hat sich das nur bedingt bewahrheitet. Die zweite September-Woche brachte Deutschland klassische Altweibersommer-Temperaturen über 20 Grad, aber auch Regen und Nebel.

Vorhersagen für die zweite Septemberhälfte wecken Hoffnung

Welches Wetter ist nun für die nächsten Tage und die zweite September-Hälfte zu erwarten? Die Schönwetter-Voraussage bis zum 19. September wird sich wohl in den nächsten Tagen bestätigen. Für das kommende Wochenende werden sommerliche Höchsttemperaturen mit bis zu 30 Grad erwartet. Wind und Nebel halten sich in ganz Deutschland zurück. Allerdings hält diese Schönwetter-Front leider nicht lange an. Bereits am Montag, spätestens ab Dienstag ziehen Regenwolken über Deutschland auf und bringen das regnerische Herbstwetter wieder zurück in die Bundesrepublik - so die Prognose des Kalenders.

Laut Hundertjährigem Kalender soll die letzte September-Woche anschließend gemischt werden. Das könnte sich durchaus bestätigen. Der Deutsche Wetterdienst macht ähnliche Angaben. Es besteht also Hoffnung auf einen freundlicheren Abschluss des Monats, als berechnet. In Niedersachsen wütete das Sturmtief „Mortimer“ in Form eines Tornados, wie ein Video aus Ostfriesland zeigt. Darüber berichtet nordbuzz.de*.

Hundertjähriger Kalender weckt Hoffnungen auf zweite September-Hälfte

Ursprungsartikel vom 02. September 2019: Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang am 1. September erleben wir in Deutschland einen deutlichen Wetterumschwung. Konnte man vor wenigen Tagen noch im Bikini bei 30 Grad in der Sonne schwitzen, gilt es jetzt Windjacke und Regenschirm einzupacken. Dieser Abschied vom Sommer ging vielen jetzt deutlich zu schnell. Müssen wir uns wirklich schon endgültig von T-Shirts und Flip Flops verabschieden und auf Schmuddelwetter einstellen? Oder gibt es im September noch ein paar milde Spätsommer-Tage? Wir werfen einen Blick auf den Hundertjährigen Kalender. 

Wetter-Vorhersage: Was ist der Hundertjährige Kalender überhaupt? 

Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen, die im 17. Jahrhundert von Mauritius Knauer, einem Abt des bayerischen Klosters Langheim, verfasst wurde. Er ging davon aus, dass die Himmelskörper Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur das Wetter entscheidend beeinflussen, und zwar abwechselnd jeweils ein Jahr lang. Dieser Logik zufolge würde sich das Wettergeschehen alle sieben Jahre wiederholen und so auch in Zukunft Vorhersagen ermöglichen, so Knauers Annahme. Seine Beobachtungen veröffentlichte er unter dem Titel „Calendarium oeconomicum practicum perpetuum“, der bis heute in mehreren Verlagen als „Hundertjähriger Kalender“ erscheint. 

Wetter im September - das sagt der Hundertjährige Kalender

Was also prophezeit nun der Hundertjährige Kalender für das Wetter im September 2019? Zuerst einmal sei gesagt, dass 2019 ein Merkur-Jahr ist und das steht allgemein eher für trockenes und gleichzeitig kaltes Wetter. Und speziell für den September sehen die damaligen Notizen des Abtes wie folgt aus:

Am 1. und 2. September sollte sich das schöne Wetter der vergangenen Wochen laut Knauers Aufzeichnungen eigentlich fortsetzen. Beim Blick nach draußen hat sich diese Annahme schon mal nicht bewahrheitet. Denn gerade zum 1. September sind die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands deutlich gesunken. Am 3. und 4. September ist dem Hundertjährigen Kalender zufolge mit starken Regenfällen zu rechnen. Aktuellen Vorhersagen zufolge könnte sich diese Annahme zumindest teilweise bestätigen. 

Vorallem am Alpenrand warnt der Deutsche Wetterdienst derzeit bis Dienstagmorgen (3. September) vor Dauerregen. Und auch im übrigen Teil des Landes sind dicke Wolkenfelder und Schauer zu erwarten, vor allem im Nordwesten soll es regnerisch bleiben.

Mitte September: Hundertjähriger Kalender verspricht gutes Wetter

Die folgenden zwei Wochen sollen dann gut werden. Falls man dem Hunderjährigen Kalender glauben darf, dürften wir uns bis 19. September auf eine Schönwetterphase freuen, die nur am 9. September von Unwettern unterbrochen werden soll. Was man bisher allerdings schon mal sagen kann, stimmt diese Prognose nur bedingt: Bis zum 9. September war es in überwiegenden Teilen Deutschlands kalt und regnerisch. Die aktuellen Wettervorhersagen versprechen aber tatsächlich mehr Sonne und wieder steigende Temperaturen. Bleibt also die Hoffnung, dass sich die Voraussagen des Hundertjährigen Kalenders, wonach wir uns jetzt auf einige spätsommerliche Septembertage freuen dürfen, bewahrheiten.

Ende September soll ins Wasser fallen

Von 20. bis 28. September lassen die damaligen Beobachtungen auf wechselhafte Aussichten schließen. Die letzten beiden Septembertage fallen laut Knauers Aufzeichnungen dann so richtig ins Wasser. Wie sich das Wetter in Deutschland im Oktober 2019 entwickelt, können Sie in unserem Wetter-Ticker verfolgen. 

Nach Ansicht von Meteorologen sind allerdings keine ernstzunehmenden Prognosen anhand des Hundertjährigen Kalenders möglich. Bei zutreffenden Vorhersagen gehen Experten eher von Zufällen aus.  

Das Original des „Calendarium oeconomicum practicum perpetuum“ (Hundertjähriger Kalender) ist als digitale Version auf der Homepage der Staatsbibliothek Bamberg zu sehen.

Video: Wetter-Vorhersage bis 6. September

In Brasilien sorgte eine gigantische Wolke für Panik.

Die Achterbahnfahrt in Sachen Wetter geht weiter. Während es im Süden noch spätsommerlich warm ist, ziehen im Norden bereits dicke Wolkenfelder heran. Meteorologen prophezeien einen deutlichen Temperatursturz - doch es gibt auch Hoffnung.

Der Herbst zeigte sich bislang nicht von seiner besten Seite, doch nun könnten warme Temperaturen tatsächlich viele Sonnenstunden versprechen.

va

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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