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Pünktlich zu Weihnachten werden Sternschnuppen am Himmel erwartet.

So wird das Wetter

Sternschnuppen zu Weihnachten

Darmstadt - Pünktlich zu Weihnachten wird sich der Himmel mit einem festlichen Lichterglanz schmücken. Das Wetter könnte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung machen.

Der Nachthimmel bietet zur Weihnachtszeit gleich zwei Auftritte. Bei klarer Sicht dürfte der Komet Lovejoy am Sonntagmorgen und auch am Sonntagabend am besten zu beobachten sein. In der Nacht zum Montag erreichen zugleich die Sternschnuppen der Ursiden ihr Maximum. „Lovejoy ist aber vermutlich nur mit dem Feldstecher zu entdecken“, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) im hessischen Heppenheim, Otto Guthier. Bei den Sternschnuppen könnte es besser aussehen, „wenn der Himmel klar ist“.

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes sind die Beobachtungschancen jedoch nicht besonders gut. Die besten gebe es vor Weihnachten und am Heiligabend meist im Osten und im Süden Deutschlands. Andernorts verhindere eine oft dicke Wolkendecke die Sicht nach oben. An den darauffolgenden Feiertagen „wird es dann langsam richtig schwierig“, meinte der Meteorologe Marcus Beyer. Zu den Wolken komme stärkerer Regen hinzu.

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Lovejoy könnte laut Guthier am besten morgens im Nordosten etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang zu entdecken sein oder abends, dann im Nordwesten eine Stunde nach Sonnenuntergang. Wer den Kometen verpasse, habe im Januar noch mal Chancen, ihn zu sehen.

Die Ursiden sind nicht so ergiebige Meteorströme wie die Geminiden oder die Perseiden. „Zu erwarten sind zwischen 10 und 30 pro Stunde“, meinte Guthier.

dpa

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