Dunkle Gewitter-Wolken: Unter anderem in und rund um Dresden soll es Starkregen geben. (Symbolfoto)
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Dunkle Gewitter-Wolken: Unter anderem in und rund um Dresden soll es Starkregen geben. (Symbolfoto)

Schlechtes Wetter Anfang Juli

Ein Tief rauscht heran: DWD warnt vor hoher Unwetter-Gefahr in Deutschland - „Örtlich heftiger Starkregen“

  • Patrick Mayer
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Das schlechte Wetter im Juli setzt sich fort: Von Donnerstag auf Freitag herrscht im Südosten und Osten Deutschlands Unwetter-Gefahr mit Starkregen und Gewittern.

München/Offenbach - „Auch heute wird der Himmel seine Schleusen öffnen.“ Erklärt Diplom-Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und meint mit heute den Donnerstag, 8. Juli. Seine Aussage ist vielsagend: Seit Tagen regnet es in Deutschland Anfang Juli vielerorts wie aus Kübeln. Direkt gesprochen.

Unwetter in Deutschland: Zwischen Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen mit Gewittern

Das Wetter in Deutschland macht Sorgen. Von wegen sommerlich warm und stundenlanger Sonnenschein. Ein Tief namens Arno zieht an diesem Donnerstag und Freitag (9. Juli) von Österreich über Polen hinweg in Richtung Ostsee, was „sehr feuchte Luft nach Deutschland“ bringt, wie Trippler weiter erklärt.

Die Folge: Am Freitagvormittag soll es teils kräftige Schauer vom Süden bis in den Osten der Bundesrepublik geben. Mehr noch: „Örtlich kann es zu heftigem Starkregen kommen“, sagt Trippler.

Im Video: Regen? Sonne? Temperaturen? Das Weltwetter in 60 Sekunden

Mehr noch: Bereits in der Nacht zum Freitag gebe es im Südosten Deutschlands eine erhöhte Unwetter-Gefahr. Zwischen Stuttgart in Baden-Württemberg und der sächsischen Landeshauptstadt Dresden gilt dann die DWD-Warnstufe Rot. „Dort kann es Gewitter geben, die 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit bringen“, erzählt der Meteorologe. Würden die Gewitter „zusammenwachsen“, seien sogar 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter über mehrere Stunden möglich.

Unwetter in Deutschland: Starkregen und Gewitter in Franken, Thüringen und Sachsen

Auch im Westen Deutschlands könne es in der Nacht zum Freitag zu kräftigen Gewittern kommen, allerdings „mit nicht ganz so großen Regenmengen“, schildert Trippler weiter. In Teilen Bayerns und Sachsens bestehe dagegen eine Warnung vor teils heftigen Gewittern. Für Freitag tagsüber kündigte der DWD indes eine Unwettergefahr für Thüringen, Sachsen, das östliche Hessen sowie für Mittel- und Nordfranken an. Auch hier werde dann „heftiger Starkregen“ erwartet, erklärt Meteorologe Trippler.

Hoffnung macht zumindest der Blick auf das Wetter am Wochenende und Anfang kommender Woche: Zum Beispiel in Dresden und Sachsen soll es dann wieder sommerlich werden mit vereinzelt Sonnenschein und Höchsttemperaturen von bis zu 29 Grad am Montag im Osten Deutschlands. (pm)

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