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Eisregen in Hamburg: Eine Frau hielt es nicht mehr auf den Beinen.

Wetterdienst warnt

Glatteis in vielen Teilen Deutschland - Heftige Unfälle und Verletzte

Berlin - Die kalten Temperaturen sorgen besonders im Norden Deutschlands für glatte Straßen. Ausrutscher und Autounfälle sorgen für teils schwere Verletzungen. Der Wetterdienst warnt.

Eisregen hat die Straßen in vielen Teilen Deutschlands am Samstag in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt. Besonders in Nordrhein-Westfalen kam es zu zahlreichen Unfällen. Bei einer Karambolage auf der eisglatten Autobahn 46 bei Iserlohn wurden mindestens sechs Menschen verletzt, darunter mehrere Kinder. Fünf Autos seien an dem Unfall beteiligt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Es sei noch eine Reihe weiterer Unfälle gemeldet worden.

Auch für Niedersachsen rief der Deutsche Wetterdienst die höchste Unwetter-Warnstufe aus. In Hannover wurde der Busverkehr der Verkehrsbetriebe wegen spiegelglatter Straßen eingestellt. Bereits am frühen Abend seien wegen der Witterung keine Busse mehr gefahren, sagte eine Sprecherin der Polizei. Straßenbahnen führen auf einigen Linien mit Einschränkungen, teilten die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe zudem via Facebook mit.

In Hamburg rutschen zahlreiche Fußgänger aus

In Hamburg waren bereits am Mittag zahlreiche Fußgänger ausgerutscht und gestürzt. Die Feuerwehr der Hansestadt teilte am späten Samstagabend mit, dass zwischen 10 und 21 Uhr 392 wetterbedingte Einsätze angefallen seien. Es sei aber niemand lebensgefährlich verletzt worden.

Laut DWD waren besonders der Norden und der Westen Deutschlands vom Eisregen betroffen. In Teilen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und des Saarlands warnten die Experten am späten Abend noch immer vor unwetterartigen Situationen. Es könne noch bis in die Nacht hinein gefährlich glatt auf den Straßen sein. Für Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin gab der DWD dagegen am Abend Entwarnung.

In ganz Europa haben die Menschen mit der Kälte zu kämpfen. Im Süden legen Sturm und Schnee den Verkehr lahm, selbst die kälteerprobten Moskauer bibbern.

dpa/sap

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