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Stürmisch und regnerisch wird es in den nächsten Tage über Deutschland.

Im Westen bereits kühler

Wetterumschwung: Der Herbst kündigt sich an

Offenbach - Der Herbst kommt: Und das spürt zunächst der Westen. Die Unwetter lassen aber auch in den nächsten Tagen den Süden erzittern.

Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang am 1. September schlägt das Wetter in Deutschland um. Tief „Jonas“ bringt Wind, Regen und deutlich kühlere Luft ins Land. „Das Wetter stellt sich heute um“, sagte Meteorologin Anna Wieczorek vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag in Offenbach. „Bis zum Wochenende setzt sich die kühlere Luft mit Höchsttemperaturen kaum über 20 Grad in ganz Deutschland durch.“ Schauer, Wolken, Gewitter und etwas Sonne wechseln sich ab.

In den nächsten Tagen wird das Wetter laut Vorhersage folgendermaßen: Im Nordwesten gibt es Schauer, im Südosten längere Regenfälle. Dazwischen ist es trocken, bei meist wenigen Wolken. Die Sonne zeigt sich gelegentlich. An den Alpen und dem Alpenvorland regnet es besonders viel. Die Temperaturen sinken in der Nacht zum Freitag und der Nacht zum Samstag auf 4 bis 13 Grad.

Das Wetter in Ihrer Region

Nach dem Kalender dauert der Sommer noch bis zum 23. September. Die Sommerzeit endet erst in der Nacht zum 25. Oktober. Tief „Jonas“ über Dänemark zog am Dienstag über Deutschland. Es hatte kühle Atlantikluft, Sturm, Regen, Gewitter und Hagel im Gepäck.

In Frankreich kamen bei Unwettern mit Orkanböen von mehr als 150 Stundenkilometern zwei Menschen ums Leben. Im Südwesten des Landes wurden außerdem zwei Menschen schwer und zehn weitere leicht verletzt, wie das Innenministerium in Paris mitteilte.

Wer sich jetzt schon für das Wetter im Jahr 2016 interessiert, ist bei der Freien Universität Berlin an der richtigen Adresse. Dort startet in wenigen Tagen wieder der Verkauf von Wetterpatenschaften. „Ab dem 16. September nehmen wir Anträge für Hoch- und Tiefdruckgebiete für 2016 an“, sagte Daniela Schoster vom „Team Wetterpate“ am Institut für Meteorologie der Deutschen Presse-Agentur. Das Institut vergibt seit 1954 Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen.

dpa

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