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Durch überfrierende Nässe kann es in den kommenden Tagen gefährlich glatt werden auf Deutschlands Straßen.

Wetteraussichten

Vorsicht, jetzt droht gefährliches Glatteis!

Offenbach - Nach den winterlichen Temperaturen sorgt in den kommenden Tagen Hoch "Traude" durch überfrierende Nässe für gefährliches Glatteis auf Deutschlands Straßen.

Erste Schneeflocken, tückisches Glatteis, unvorsichtige Fahrer: In weiten Teilen Deutschlands hat der Winter in der Nacht zum Dienstag den Verkehr gefährdet und unzählige Unfälle ausgelöst. Mehrere Menschen wurden verletzt, manche von ihnen schwer. Es kam zu Blechschäden und an vielen Orten zum Chaos im morgendlichen Berufsverkehr. Die Polizei sprach allerorten Warnungen aus, Autos winterfest zu machen und vorsichtig zu fahren.

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Neben zahlreichen Leichtverletzten gab es auch einige schlimmere Unfälle. In Niedersachsen rutschte zwischen Hessisch Oldendorf und Segelhorst der Fahrer eines Kleinwagens in einen entgegenkommenden Transporter, wie die Polizei in Hameln mitteilte. Der 35 Jahre alte Autofahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Schwer verletzt wurde ebenfalls ein 30 Jahre alter Autofahrer, der auf der B217 bei Steinkrug aus einer Kurve flog und sich überschlug. Er war auf glatter Straße zu flott gefahren.

Erster Schnee führte auch im Südwesten zu mehreren, mitunter schweren Unfällen. Bei Leutkirch im Kreis Ravensburg wurde eine Autofahrerin schwer verletzt, nachdem sie auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen verlor und mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammenprallte.

Im Raum Lübeck wurden zwei Frauen verletzt. Auf der A1 hatte eine 31-jährige Lübeckerin zwischen den Anschlussstellen Moisling und Lübeck-Mitte auf glatter Fahrbahn beim Überholen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Wagen schleuderte gegen das Auto einer 35-Jährigen aus Hamburg und wurde anschließend von einem Sattelzug gestreift.

Die größten Winter-Irrtümer

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Ins Rutschen kamen Autofahrer auch in Mecklenburg-Vorpommern. Bei acht Unfällen wurden in der Region Pasewalk/Penkun seit Montagabend zwei Autofahrer verletzt. Auf der Bundesstraße 104 bei Plöwen verunglückte eine Autofahrerin bei Schneefall, rutschte von der Bundesstraße und wurde verletzt. Ein Polizeisprecher in Anklam forderte die Fahrer auf, vor allem in Waldstücken und auf Brücken langsamer und vorsichtiger zu fahren.

Tausende Autofahrer mussten Verkehrsprobleme hinnehmen. Der erste Schnee des Winters in Mittelfranken führte am Dienstag zu Chaos im Großraum Nürnberg. Auf Schneeglätte kam es immer wieder zu Unfällen, lange Staus auf fast allen Einfallstraßen waren die Folge. „Das ist jedes Jahr das Gleiche: Beim ersten Schnee kommt es zu Behinderungen. Viele Autofahrer in der Region haben sich anscheinend noch nicht auf Schnee und Eis eingestellt“, sagte ein Polizeisprecher.

In Hessen waren am Dienstagmorgen vielerorts die Streudienste im Einsatz, allein in Mittelhessen kam es zu mindestens 13 Unfällen mit Blechschäden. In Rheinland-Pfalz blieb die Lage ruhiger, es gab nur vereinzelt Unfälle mit Blechschäden.

dpa

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