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Bis zu 37 Grad: Da hilft nur Wasser als Abkühlung!

Doch bald kommt die Kältefront

Blitzsommer - und es wird noch heißer!

Offenbach - Nächte wie in den Tropen und tagsüber gnadenlose Hitze - in Deutschland herrscht Blitzsommer. Doch nach dem heißesten Tag des Jahres am Mittwoch steht uns schon die nächste Kältefront bevor.

Deutschland steht vor dem bisher heißesten Tag des Jahres, doch Abkühlung ist schon im Anmarsch: Nach erwarteten Spitzenwerten von bis zu 38 Grad Celsius am Mittwoch fallen die Temperaturen zum Freitag um durchschnittlich zehn Grad. „Absehbar wird es erstmal nicht mehr so heiß“, sagte Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag.

„Wie lange das anhält, kann man im Moment noch nicht mit Bestimmtheit sagen“, fügte er hinzu. Solche Temperaturwechsel gehörten aber zum Sommer dazu. „Es ist eher ungewöhnlich, wenn man jetzt mehrere Tage oder Wochen Dauerhitze hat.“ Der Sommer sei aber nicht verloren. Bis zum September, meinte der Wetterexperte, „haben wir noch viel Zeit“.

Kältefront ab Donnerstag

Werden am Mittwoch noch Sonne und Hitze erwartet, ziehen zum Donnerstag von Westen Schauer und Gewitter auf. Die Wetterexperten rechnen dann mancherorts mit Sturmböen, Starkregen und Hagel. „Der Donnerstag wird wohl ein Unwetter-Tag in einigen Regionen“, sagte Beyer. Nur im Osten bleibe es zunächst freundlich. Dort erreichen die Thermometer auch am Freitag noch 25 bis 29 Grad, sonst wird es deutlich kühler mit Höchstwerten von 20 bis 26 Grad. Ungewöhnlich sind solche Temperatursprünge nach Ansicht des Wetterexperten nicht. „Es war einfach nur ein heftiger Hitzeeinschub“, erklärte er.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Erste Tropennacht in Deutschland

Denn bislang strömt heiße Luft aus Nordafrika nach Deutschland - und die bescherte einigen Orten im Süden sogar eine Tropennacht. Am heißesten war es im südhessischen Michelstadt-Vielbrunn. Dort sank die Temperatur in der Nacht zum Dienstag nicht unter 22,5 Grad. Am Mittwoch werden tagsüber auch in Schleswig-Holstein 30 Grad erwartet. „Wer der Hitze entfliehen möchte, dem bleiben eigentlich nur die Inseln der Nord- und Ostsee“, riet der Wetterdienst.

Erste Ozon-Warnung in Süddeutschland

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg wies auf erhöhte Ozonwerte hin. Erstmals wurde in diesem Jahr die Ozon-Warnschwelle überschritten. In Baden-Baden wurden am Montag mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen, teilte die Landesanstalt mit. Besonders nachmittags und abends sollen sich Menschen nicht ungewöhnlich körperlich anstrengen, dann treten die höchsten Ozonwerte auf.

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Hitze auch im Zoo: Eis am Stil für Affen

Auch Tierparks wappneten sich gegen die Hitze. „Im Zoo Landau bekommen die Schimpansen Susi und Gerti gefrorenen Fruchtsaft am Stiel“, sagte Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Wasser-Eisbomben aus einem Zehn-Liter-Eimer gibt es im saarländischen Zoo Neunkirchen für die Braunbären - mit Fisch oder Frucht, wie Tierpfleger Dirk Backes sagte.

dpa

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