+
Nach Ansicht von Horst Hippler hat Deutschland im Wettkampf um die besten Wissenschaftler deutlich aufgeholt. Foto: Frank Leonhardt/Archiv

Wettstreit um beste Wissenschaftler: Deutschland holt auf

Erfurt (dpa) - Im Wettstreit um die besten Wissenschaftler haben deutsche Hochschulen nach Ansicht des Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Horst Hippler, gegenüber den USA kräftig aufgeholt.

Das Defizit sei "eigentlich gar nicht mehr vorhanden", sagte Hippler der Deutschen Presse-Agentur. Aus dem "brain drain", der Abwanderung von Talenten, sei vielmehr eine "brain circulation", ein Talent-Kreislauf, geworden.

Neben den renommierten großen deutschen Universitäten hätten dabei auch zunehmend kleinere Standorte Erfolg damit, internationale Spitzenforscher anzulocken. Wichtige Arbeit leisten dabei laut Hippler die hoch dotierten Alexander-von-Humboldt-Professuren, mit denen renommierte Forscher seit einigen Jahren aus dem Ausland in die Bundesrepublik geholt werden. "Insofern sind wir sehr erfolgreich dabei, auch die besten Köpfe nach Deutschland zu holen."

Für Menschen, die sich bilden oder ausbilden lassen wollten, sei die Bundesrepublik hinter den USA das attraktivste Land. Für deutsche Wissenschaftler seien die Unis in den Vereinigten Staaten mit ihren großen finanziellen Mitteln dagegen nach wie vor die erste Adresse - allerdings spielten auch die Hochschulen in Kanada oder Australien zunehmend eine Rolle.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

16 Tote bei Busunglück in Italien
Sie waren in Frankreich und wollten zurück in ihre Heimat Ungarn, als ihr Bus in Italien in Flammen aufgeht. Bei dem tragischen Unglück nahe Verona sterben zahlreiche …
16 Tote bei Busunglück in Italien
Umfrage: Mehrheit für öffentliches Stillen
Berlin - Die Mehrheit der Menschen in Deutschland findet öffentliches Stillen laut einer Umfrage in Ordnung.
Umfrage: Mehrheit für öffentliches Stillen
Todesfalle: 16 Schüler sterben in brennendem Bus nahe Verona
Verona - Bei einem schweren Busunglück nahe Verona in Italien sind 16 Menschen ums Leben gekommen. 39 Reisende seien verletzt worden. Es handelt sich um Schüler aus …
Todesfalle: 16 Schüler sterben in brennendem Bus nahe Verona
Weitere Überlebende aus verschüttetem Hotel gerettet
Am Ort des verschütteten Hotels in Italien ist keine Zeit zu verlieren: Am dritten Tag nach dem schweren Lawinenunglück ziehen Katastrophenhelfer immer noch Überlebende …
Weitere Überlebende aus verschüttetem Hotel gerettet

Kommentare