"Krankheit kann eingedämmt werden"

WHO: Ebola-Ausbruch in Nigeria vorbei

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch in Nigeria offiziell für beendet erklärt. "Das ist eine spektakuläre Erfolgsgeschichte, die zeigt, dass Ebola eingedämmt werden kann."

Das erklärte die Organisation am Montag in Genf. Der nigerianischen Regierung und den WHO-Vertretern vor Ort sei aber bewusst, dass das westafrikanische Land weiter gefährdet sei, solange die Krankheit in anderen Ländern der Region weiter wüte. Man bleibe deswegen in Alarmbereitschaft.

In Nigeria hatte es 20 Erkrankte gegeben, 8 davon starben. Ein Ebola-Ausbruch gilt nach den Richtlinien der WHO als beendet, wenn 42 Tage lang kein Fall aufgetreten ist. 42 Tage entsprechen der doppelten maximalen Inkubationszeit, also dem Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen. Bereits am Freitag hatte die Organisation Senegal für ebolafrei erklärt. Dort hatte es jedoch nur eine Infektion gegeben, die der Erkrankte überlebte.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lotto am Samstag: Das sind die Gewinnzahlen
Hier sind die Lottozahlen vom 27. Mai 2017. Jeden Samstag warten die Spieler auf das Ergebnis der Ziehung. Diese Zahlen wurden am 27.05.2017 gezogen.
Lotto am Samstag: Das sind die Gewinnzahlen
Flugbetrieb von British Airways weltweit gestört
Lange Schlangen, verärgerte Passagiere: Ein Ausfall der IT-Systeme hat bei der Fluggesellschaft British Airways Chaos ausgelöst. Auch in Deutschland gab es in der Folge …
Flugbetrieb von British Airways weltweit gestört
Virus wandert weiter: Mehrere Zika-Infektionen in Indien
Gerade erst gilt die Gefahr der tückischen Zika-Krankheit in Brasilien als gebannt - da gibt es in Indien Anlass zur Sorge.
Virus wandert weiter: Mehrere Zika-Infektionen in Indien
Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein
Nahe der bayerischen Grenze hat sich in den österreichischen Alpen ein dramatisches Unglück ereignet: 17 Menschen sind in einer Schlucht eingeschlossen.
Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare