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Zwei Jahre nach Ausbruch der bisher größten Ebola-Epidemie in Westafrika können die Menschen langsam aufatmen. Die WHO will nun auch Liberia für ebolafrei erklären. 

WHO will auch Liberia für ebolafrei erklären

Zwei Jahre nach Ausbruch der bisher größten Ebola-Epidemie in Westafrika können die Menschen dort aufatmen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will als letztes der drei betroffenen Länder Liberia für ebolafrei erklären.

Damit wäre die Epidemie, an der 11 300 Menschen gestorben waren, beendet. Sierra Leone und Guinea sind bereits für ebolafrei erklärt worden.

Einen endgültigen Sieg über diese Krankheit würde das nach WHO-Einschätzung aber nicht bedeuten. Eine erneute Übertragung des Virus aus der Tierwelt auf Menschen gilt als möglich. Allerdings gibt es mittlerweile wichtige Fortschritte bei der Entwicklung von Impfstoffen.

Ein betroffenes Land wird für ebolafrei erklärt, wenn es 42 Tage - die doppelte Zeitspanne der maximalen Inkubationszeitraums - keine neuen Fälle gegeben hat.

Insgesamt waren in den beiden Jahren 28 600 Menschen an dem Virus erkrankt. Die meisten Toten gab es in Liberia (4800). Die WHO hatte den Ausbruch zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Die UN-Sonderorganisation war in die Kritik geraten, weil sie anfangs nicht angemessen auf die Krise reagiert habe. Daraufhin zog die WHO Konsequenzen, die ihre Reaktionsfähigkeit verbessern sollen.

dpa

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