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Glück wünschen sich viele - aber was bedeutet Glück eigentlich für uns?

So wichtig ist Geld für unser Glück

Worauf wir für eine Million verzichten würden

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München - Geld macht auch nicht glücklich: Dieser Satz klingt zwar herrlich idealistisch, die Realität sieht für viele aber offenbar anders aus. Für die richtige Summe würden die Deutschen auf so manches verzichten, sogar auf Sex.

Am 20. März ist internationaler Tag des Glücks. Da stellt sich die Frage: Was macht uns eigentlich wirklich glücklich? Ist es Gesundheit, ist es die Liebe? Die ernüchternde Antwort lautet für viele nach wie vor: Geld - kein Wunder, dass so viele Menschen Lotto spielen.

Wie eine Umfrage von Lottoland ergeben hat, sagen 79 Prozent der Deutschen, dass ihnen zum perfekten Glück vor allem finanzielle Unabhängigkeit fehlt. Gesundheit spielt für weitaus weniger Menschen (46,5 Prozent) die größte Rolle in diesem Zusammenhang, gefolgt von den eigenen vier Wänden (40,8 Prozent) oder mehr Freizeit (40,6 Prozent). Das heißt aber nicht, dass sich die Deutschen nach Luxusartikeln sehnen. Das Traumauto oder eine eigene Yacht vermissen nur etwa 16,9 Prozent zum perfekten Glück. Für rund jeden vierten Befragten wäre es dagegen das Größte, den Liebsten einen Herzenswunsch zu erfüllen.

"Was fehlt Ihnen zum perfekten Glück?"

Prozent
Finanzielle Unabhängigkeit / keine Geldsorgen 78,7
Gesundheit 46,5
Die eigenen vier Wände 40,8
Mehr Freizeit / weniger arbeiten 40,6
Guter Job 29,6
Die Erfüllung eines großen Wunsches von Freunden/Familie/Partnern/Kindern 26,4
Hochzeit / eigene Familie 22,3
Ein Luxusartikel (Traumauto, Yacht, Insel, etc.) 16,9
Weltreise / Kreuzfahrt 10,3
Auswandern 7,9
Sonstiges 3,2

Darauf würden wir für eine Million Euro verzichten

Für die richtige Summe würden die rund 1.000 Befragten auch auf so einiges verzichten, wie die Reaktionen auf die Frage "Worauf würden Sie für eine Million ein Jahr lang verzichten?" zeigen. 72 Prozent wären demnach bereit, ihre Stimme nicht bei der nächsten Bundestagswahl abzugeben. Sogar der schönsten Nebensache der Welt würden immerhin rund ein Drittel (34,4 Prozent) der Befragten für ein ganzes Jahr entsagen. Nicht ganz so wichtig wie Sex ist den Deutschen der Studie zufolge das eigene Auto. Für einen Geldregen würde rund jeder Zweite seinen Wagen für 12 Monate stehen lassen. Kein Geld der Welt ist dagegen den meisten ihre Familie beziehungsweise ihr Lebenspartner wert. Auf sie würden nur 6,4 Prozent für ein Jahr verzichten.

"Worauf würden Sie für eine Million Euro ein Jahr lang verzichten?"

 

Prozent
Meine Stimme bei der nächsten Bundestagswahl 71,7
Auto 46,8
Mobile Kommunikationsmittel (Smartphone, Tablet, Laptop, etc.) 42,3
Sex 34,4
Freunde 11
Leben in Freiheit 8,1
Dach über dem Kopf 8,1
Einen der Sinne (Fühlen, Schmecken, Hören, Sehen, Riechen) 7,2
Lebenspartner / Familie 6,4

Insgesamt sind übrigens mehr Männer als Frauen bereit, für eine Million Euro bestimmte Dinge vorübergehend aufzugeben, so die Auswertungen von Lottoland.

vh

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