Wieder Anschlag auf Bundeswehr bei Kundus

Berlin - Drei Tage nach dem tödlichen Selbstmordanschlag auf die Bundeswehr in Afghanistan sind deutsche Soldaten dort erneut Ziel eines Sprengstoffangriffs geworden.

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Selbstmordanschlag: Deutscher Soldat tot

Dabei wurden aber keine Soldaten verletzt, auch die Fahrzeuge blieben unbeschädigt, wie die Bundeswehr am Sonntag im Internet mitteilte. Demnach explodierte wenige Kilometer östlich des Stützpunkts Kundus eine Sprengfalle, als eine Fahrzeugkolonne der Bundeswehr auf dem Rückweg ins Lager war. Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam sagte, detonierte die Sprengfalle erst, als die Fahrzeuge die Stelle bereits passiert hatten.

Die Bundeswehr in Afghanistan

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Am Donnerstag war ein Oberfeldwebel bei einem Selbstmordanschlag der radikalislamischen Taliban in der Unruheprovinz Baghlan ums Leben gekommen. 14 deutsche Soldaten wurden dabei verletzt. Damit stieg die Zahl der toten Bundeswehrsoldaten seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan auf 44. Die Kameraden des 26-Jährigen hatten am Samstag bei einer Trauerfeier im Feldlager Kundus Abschied von ihm genommen. Anschließend wurde sein Leichnam nach Deutschland geflogen. Auch die Heimatgemeinde an seinem niedersächsischen Standort gedachte beim Sonntagsgottesdienst des Fallschirmjägers.

dpa

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