Taxi-Fahrer verweigert Fahrt zur Synagoge

Berlin - In Berlin hat es einen weiteren antisemitischen Vorfall gegeben. Ein Taxi-Fahrer verweigerte die Fahrt zur Synagoge.

Im Stadtteil Dahlem sei einer Familie die Weiterfahrt in einem Taxi verweigert worden, weil sie eine Synagoge besuchen wollte, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, verhielt sich der Taxifahrer nach Darstellung der Fahrgäste am Mittwoch zunächst freundlich, bis sie ihm mitteilten, die Synagoge in Charlottenburg besuchen zu wollen. Der Fahrer habe dann unvermittelt angehalten und den Fahrgästen nahegelegt, die Fahrt in einem anderen Taxi fortzusetzen. Am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur war auch der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, in Berlin bedroht worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ein Toter und Verletzte nach Schüssen in Kirche in USA
In einer Kirche im US-Staat Tennessee sind am Sonntag Schüsse gefallen. Medien berichten von einem Toten und sieben Verletzten.
Ein Toter und Verletzte nach Schüssen in Kirche in USA
Fahrer bewusstlos - Tourist verhindert Absturz von Reisebus
Mit seiner gegenwärtigen Reaktion hat ein französischer Tourist ein Katastrophe verhindert. Ein Reisebus mit 21 Passagieren wäre fast auf der Zillertaler Höhenstraße in …
Fahrer bewusstlos - Tourist verhindert Absturz von Reisebus
Geisterfahrer auf der Autobahn - drei Tote
Bei einem schweren Unfall mit einem Falschfahrer am Autobahndreieck Rüsselsheim haben am Samstagabend drei Menschen ihr Leben verloren.
Geisterfahrer auf der Autobahn - drei Tote
Almabtrieb: Kuh geht durch - elf Verletzte
Bei einem Fest anlässlich des Almabtriebs im Glottertal ist am Sonntag eine Kuh durchgegangen und hat elf Menschen verletzt - darunter drei Kinder.
Almabtrieb: Kuh geht durch - elf Verletzte

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion