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Wieder Explosion in türkischer Hafenstadt

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- Istanbul - Zwei Tage nach dem Terroranschlag im südtürkischen Antalya mit drei Todesopfern und Dutzenden Verletzten, unter ihnen auch drei Regensburger, ist am Mittwoch bei einer Explosion in der Stadt Mersin am östlichen Mittelmeer eine Passantin verletzt worden. Durch die Detonation in einem Müllcontainer wurden Geschäfte und Autos in der Umgebung beschädigt, berichteten türkische Medien. Eine verdächtige Person wurde festgenommen.

Ob die Explosion einen terroristischen Hintergrund hat, war zunächst unklar. In derselben Stadt waren Anfang Juni 15 Menschen bei einem Bombenanschlag verletzt worden, zu dem sich die Extremistengruppe Freiheitsfalken Kurdistans bekannt hatte.

Bei der Suche nach den Bombenlegern von Antalya stehen die Ermittler anscheinend noch am Anfang. Ein als Verdächtiger festgenommener Händler wurde nach dem Verhör wieder freigelassen. Der Mann hatte seinen Laden kurz vor dem Anschlag zehn Minuten früher als üblich geschlossen und deshalb Verdacht auf sich gezogen.

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