SEK-Einsatz an Klinik in Deggendorf: Geiselnahme

SEK-Einsatz an Klinik in Deggendorf: Geiselnahme
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Am Freitag wurden per E-Mail Bombendrohungen gegen mehrere Landgerichte ausgesprochen.

Große Polizeieinsätze

Bombendrohungen gegen mehrere Landgerichte - Hinweis auf rechtsextremen Hintergrund

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In Wiesbaden ist aktuell ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz. Der Grund dafür ist eine anonyme Drohung. Mittlerweile hat sich die Lage an einigen Orten wieder entspannt.

Update 13.09 Uhr: Hatten die Bombendrohungen einen rechtsextremen Hintergrund. Wie KN-Online berichtet, soll die Drohmail mit „nationalsozialistische Offensive“ unterschrieben gewesen sein. "Ich kann bestätigen, dass eine Mail eingegangen ist, die mit nationalsozialistische Offensive gezeichnet ist", sagte Polizeisprecher Oliver Pohl dem Medium.

Update 12.38 Uhr: Mittlerweile hat sich auch in Magdeburg die Leute deutlich beruhigt. Nachdem die Polizei das Gebäude durchsucht und keine Sprengsätze gefunden hatte, wurde das Gebäude wieder freigegeben.

In Postdam hat ein Polizist außerdem Stellung bezogen und erläutert, wie der Ablauf infolge der Drohung war. Die Drohung sei demnach bereits gestern Abend eingegangen. Die E-Mail sei des Weiteren gleichlautend auch in anderen Bundesländern versendet worden. Man habe die Drohung ernstgenommen und entsprechend überprüft.

Update 11.48 Uhr: Auch das Landgericht in Bremen soll betroffen sein. Wie Radio Bremen berichtet wurde am dortigen Landgericht ebenfalls ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Es soll sich dabei um einen Brief handeln, der von der Polizei überprüft worden ist. Er enthielt wohl keine gefährlichen Substanzen.

Update 11.30 Uhr: Auch in Saarbrücken wurde das Landgericht laut SR vorübergehend wegen einer Bombendrohung geräumt. Das Gebäude wurde anschließend mit Sprengstoffspürhunden durchsucht. Nach Angaben der Polizei wurde aber nichts gefunden, so dass der Betrieb mittlerweile wieder normal läuft.

In Kiel wurde das Landgericht mittlerweile wieder freigegeben, so dass die Menschen in das Gebäude zurückkehren können. Laut Polizei wurde dort nichts Verdächtiges gefunden.

Bombendrohungen gegen mehrere Landgerichte: Polizei reagiert mit Großeinsätzen

Wiesbaden - Drohungen gegen mehrere Landgerichte haben die Polizei in mehreren deutschen Städten am Freitag in Aufruhr versetzt. Darin drohen Unbekannte mit einem gefährlichen Gegenstand bzw. mit dem Einsatz eines Sprengsatzes. Wie ernst die Lage ist, ist aktuell völlig unklar.

In Wiesbaden hat die Polizei das Landgericht sowie umliegende Gebäude geräumt, da eine unmittelbare Gefahr durch die Drohung, die per E-Mail ausgesprochen wurde, nicht ausgeschlossen werden kann. Außerdem ist ein Abschnitt der Mainzer Straße aktuell gesperrt. Mittlerweile hat die Polizei wohl einen verdächtigen Gegenstand im Landgericht gefunden und sucht das Gebäude derzeit mithilfe von Diensthunden ab.

Auch in Kiel, Erfurt und Magdeburg werden gerade die Landgerichte geräumt, da es dort ebenfalls Bombendrohungen gab. Ob ein Zusammenhang zwischen den Drohungen besteht, ist aktuell noch unklar. Die Polizei Brandenburg meldet via Twitter außerdem eine Drohung gegen das Justizzentrum in Potsdam. In allen Fällen sind die Drohungen laut dpa per E-Mail eingegangen. Laut Polizei Magdeburg soll sogar ein bundesweiter Anschlag angekündigt worden sein.

In Erfurt konnte zumindest leichte Entwarnung gegeben werden, da ein Sprengstoffspürhund bei der Suche nicht anschlug. Die 30 Bediensteten, die zuvor aus dem Gerichtsgebäude gebracht worden waren, sollen ihre Arbeit im bald wieder aufnehmen können.

Alle aktuellen Informationen zu der aktuellen Lage finden Sie bei fnp.de*.

Lesen Sie auch:

Wie fnp.de auch berichtet: Nach einer Explosion in einer Tiefgarage in Frankfurt brannten zwei Autos völlig aus.Der Schaden geht in die Millionenhöhe.

sh

*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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Kommentare

Sapere AudeAntwort
(0)(0)

Sie betreiben gerade genau das, was Sie den Behörden vorwerfen: Kaffesatzleserei.

Ali DeutscherAntwort
(2)(0)

Die Berichte zum Anschlag auf die BGH-Außenstelle in Leipzig zeigen vor allem, dass die Linksextremen exakt geplant und dann auch wie Profis durchgeführt haben.

Jetzt sollen die "Rechten" wohl strategisch aufgerüstet haben, wenn man sich die verschiedenen Städte so vor Augen führt.

In einem Fall gibt es dann passend in der "Hochburg" Magdeburg sogar einen "Hinweis auf rechtsextremen Hintergrund" als Headline..

Sachlich korrekt wäre gewesen "Eine Mail mit einer mutmaßlichen Unterschrift eines sich „nationalsozialistische Offensive“ nennenden Schreibers ist eingegangen.

Aber das kennt man ja - es gibt leider genügend "Leser", denen eine solche Überschrift reicht, um Bescheid zu wissen.

Zebulon
(3)(0)

Interessant. Erst der Mordversuch gegen AfD-Politiker, der uns mittlerweile "richtig erklärt" wurde. Und jetzt, trara!, angeblich rechtsgerichtete Drohungen gegen Gerichte. Ein Schelm, wer....