Mancherorts lag der Schnee bis zu einen Meter hoch. Foto: Aleberto Morante
1 von 6
Mancherorts lag der Schnee bis zu einen Meter hoch. Foto: Aleberto Morante
Eiszapfen in O Cebreiro am Jakobsweg. Foto: Eliseo Trigo
2 von 6
Eiszapfen in O Cebreiro am Jakobsweg. Foto: Eliseo Trigo
Die Schneegrenze fiel auf bis zu 200 Meter. Foto: Aurelio Martin
3 von 6
Die Schneegrenze fiel auf bis zu 200 Meter. Foto: Aurelio Martin
Räumen an der romanischen Stadtmauer von Avila. Foto: Raul Sanchidrian
4 von 6
Räumen an der romanischen Stadtmauer von Avila. Foto: Raul Sanchidrian
Sogar auf den Kanarischen Inseln ist es zurzeit winterlich. Foto: Canary Islands Regional Government
5 von 6
Sogar auf den Kanarischen Inseln ist es zurzeit winterlich. Foto: Canary Islands Regional Government
Schneemannbauen in Madrid: Das Wetteramt gab Unwetterwarnungen für mehrere Provinzen aus. Foto: Ballesteros
6 von 6
Schneemannbauen in Madrid: Das Wetteramt gab Unwetterwarnungen für mehrere Provinzen aus. Foto: Ballesteros

Winter hat Spanien im Griff - Zwei Tote im Schneetreiben

Drei Wanderer verirren sich im Schneetreiben in Ostspanien. Nur einer kann gerettet werden. In Nordspanien sind ganze Landstriche eingeschneit. Die Behörden geben Unwetterwarnungen.

Madrid (dpa) - Zwei Frauen sind bei einer Wanderung in Ostspanien bei Schnee und eisiger Kälte ums Leben gekommen. Ein Mann, der zusammen mit den Frauen zu dem Ausflug in der Gegend von Morella im Norden der Provinz Castellón aufgebrochen war, konnte gerettet werden.

Wie die Rettungsdienste am Sonntag mitteilten, hatte er leichte Erfrierungen davongetragen. Das Trio hatte in der Nacht zuvor per Handy mitgeteilt, dass es sich in einem Schneetreiben verlaufen hatte. Danach brach die Verbindung ab. Bei der Suche nach den Wanderern waren zwei Hubschrauber im Einsatz.

Drei Wochen vor Frühlingsbeginn hatte der Winter weite Teile Nordspaniens fest im Griff. Mehrere Regionen waren nach einer Kältewelle in Weiß gehüllt. Die Schneegrenze ging zeitweise auf bis zu 200 Meter herunter. Das Wetteramt Aemet gab am Wochenende Unwetterwarnungen für mehrere Provinzen. Gewarnt wurde vor Schnee- und Regenfällen, kräftigen Winden sowie hohem Wellengang.

Mancherorts lag der Schnee bis zu einen Meter hoch. Am Sonntag ließ die Kälte allerdings etwas nach. In der Provinz Teruel im Osten des Landes wurde in 10 000 Haushalten die Stromversorgung unterbrochen. Mehrere Dörfer in Nordspanien waren nach Schneefällen von der Außenwelt abgeschlossen.

In den Bergen nördlich von Madrid war am Samstag ein Vorortszug infolge eines Maschinenschadens inmitten einer Schneelandschaft steckengeblieben. Die Fahrgäste mussten vier Kilometer zu Fuß zum Bestimmungsort Cercedilla gehen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Betroffenen.

Bericht mit Bildern in Lavanguardia.com, Spanisch

Warnungen des Zivilschutzes, Spanisch

Aemet

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Thai-Fußballer hoffen jetzt auf baldige Heimkehr nach Hause
Den zwölf Jungen aus der thailändischen Höhle geht es nach der Rettung immer besser. Jetzt wollen sie nach Hause - und dann auch bald in Ausland. Nicht sicher, ob jeder …
Thai-Fußballer hoffen jetzt auf baldige Heimkehr nach Hause
Bereits 200 Todesopfer nach Überschwemmungen in Japan
Okayama (dpa) - Die Zahl der Todesopfer nach den Überschwemmungen im Westen Japans ist auf 200 gestiegen. Wie örtliche Medien weiter berichteten, werden noch immer …
Bereits 200 Todesopfer nach Überschwemmungen in Japan
Japans Regierungschef sagt Überschwemmungsopfern Hilfe zu
Die Situation in den Überschwemmungsgebieten in Japan ist weiter dramatisch. Noch immer werden Dutzende Menschen vermisst, während die Zahl der Todesopfer weiter steigt. …
Japans Regierungschef sagt Überschwemmungsopfern Hilfe zu
Ärzte zufrieden mit Gesundheit der Höhlenjungen
Das WM-Finale werden sich die thailändischen Fußballjungs nach ihrer Höhlenrettung vom Krankenhaus anschauen müssen. Aber glaubt man ihren Ärzten, werden sie schon bald …
Ärzte zufrieden mit Gesundheit der Höhlenjungen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.