1. Startseite
  2. Welt

Winter-Prognose 2021/2022: Wetterexperte erwartet vor allem Dezember mit großer Spannung

Erstellt:

Von: Martina Lippl

Kommentare

SWeiße Weihnachten 2021? Neue Trend-Prognosen für den Winter 2021/2022 sind da. now-covered hut in mountains MALF00049
Weiße Weihnachten 2021? Neue Trend-Prognosen für den Winter 2021/2022 sind da. © Matthias Aletsee/imago

Eine neue Winterprognose für 2021/2022 ist da. Droht im Dezember an Weihnachten ein Wintereinbruch? Wird es im Januar eiskalt? Ein Blick in die verschiedenen Wettermodelle.

München - Die Tage werden immer kürzer. Diese Dunkelheit bringt einige schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung. Zeit für ein Update in Sachen Winterprognose 2021/2022:

„Spannende Wetterentwicklungen“ sind jetzt laut Meteorologe Dominik Jung von Wetterportal wetter.net zu sehen. Die aktuellen langfristigen Wettermodelle vom US-Wetterdienst NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und europäischen Wetterdienst ECMWF (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts) sind nämlich da. Besonders interessant ist für den Wetterfrosch der Dezember 2021.

Wetter-Enttäuschung für Schnee-Fans? Wetterexperte erwartet milden Winter

Die Prognose für den gesamten Winter - also Dezember, Januar bis zum Februar - sieht nach dem US-Wetterdienst NOAA eher mild aus. 1 bis 2 Grad zu warm im Vergleich zum langjährigen Klimamittel.

Der Dezember 2021 ist laut NOAA weder zu warm noch deutlich zu kalt. Die Temperaturen liegen im europäischen Klimamittel, erklärt Jung. Das ECMWF-Wettermodell sagt im Dezember 2021 für die Mitte und den Süden Deutschlands niedrigere Temperaturen voraus. Dort könnte es knapp ein halbes Grad (0,5 Grad) kälter werden als im Vergleich zum langjährigen Klimamittel, so der Meteorologe. Ein zu warmer Dezember wird von keinem der beiden Wettermodell berechnet.

Gibt es etwa weiße Weihnachten? Auf solche Vorhersagen will sich Wetterexperte Jung kaum festlegen. „Das sind aber nur Klimatrends, niemand sollte sein Leben oder seinen Urlaub danach planen“. Es sei eine nette Spielerei, aber kein Vergleich mit einer klassischen Wettervorhersage für die nächsten drei bis fünf Tage. Die Treffer-Wahrscheinlichkeit sei Jung zufolge bei diesen Jahreszeitenvorhersagen relativ gering. Schnee-Fans müssen sich also noch gedulden.

Update Winterprognose 2021/2022 - So sind die Aussichten für den Januar und Februar 2022

Januar 2022 und Februar 2022 fallen nach den Wettermodellen eher zu warm aus. „Viel Niederschlag wird nicht berechnet. Das deutet dann schon darauf hin, dass es oftmals ein von hohem Luftdruck geprägter Winter sein könnte: wenig Niederschlag, oft ruhiges und unspektakuläres Wetter“, erklärt Wetterexperte Jung.

Schockkälte und Schnee? Neue Trend-Prognosen für den Winter 2021/2022 sind da.
Schockkälte und Schnee? Neue Trend-Prognosen für den Winter 2021/2022 sind da. © imago

In den ersten Prognosen für den Winter 2021/2022 deutete zuerst alles auf eine „faustdicke Überraschung“ hin. Nach den Daten des US-Wetterdiensts deutet sich einer der kältesten Winter seit Jahren an. Der Winter 2020/21 war schon deutlich zu kalt. Der sogenannte Polarwirbel-Split sorgte für apokalyptische Winter-Szenarien und klirrende Kälte. (ml)

Auch interessant

Kommentare