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Ergiebiger Schneefall und Temperaturen um die 0 Grad haben viele Wintersportler auf die Pisten gelockt

Wetterdienst warnt vor Glatteis

Deutschland genießt das Schnee-Wochenende

Frankfurt - Nach ergiebigem Schneefall sind in Teilen Deutschlands die Wintersportbedingungen gut und die Straßen glatt.

Die Lifte vieler Skistationen auch in niedrigen Lagen wurden am Samstag erstmals in dieser Saison in Gang gesetzt. Für Sonntag werden weitere Schneefälle erwartet.

Zum Start der Skisaison im Sauerland in NRW waren am Samstag fast 40 Lifte geöffnet, wie eine Sprecherin der Wintersport-Arena Sauerland der Nachrichtenagentur dapd sagte. Zudem seien für Skilangläufer rund 175 Kilometer Loipen befahrbar. Der erste Tag sei „relativ gut besucht“ gewesen, mit einem Ansturm werde aber erst zu Weihnachten gerechnet.

Auch der bundesweit nördlichste Skilift am Bungsberg in Schleswig-Holstein mit gerade einmal 168 Metern Höhe wurde nach Angaben des Betreibers wieder für Skifahrer geöffnet. Ebenso sieht es in Rheinland-Pfalz aus: Auf der dortigen höchsten Erhebung - dem Erbeskopf mit immerhin 818 Metern Höhe - wurden am Samstagmittag die Lifte in Betrieb genommen, wie der Betriebsleiter mitteilte. Nach den jüngsten Schneefällen habe sich eine etwa 20 Zentimeter dicke Schneedecke auf den Pisten gebildet. Der Betreiber rechnet für das Wochenende mit Tausenden Wintersportlern.

Warnung vor Glatteis und Schneeverwehungen

Besonders ergiebig schneite es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Rheinland und im Schwarzwald. Dort bildete sich in manchen Orten eine bis zu 18 Zentimeter dicke Schneedecke. In der Nacht zum Sonntag rechnen die Meteorologin auch in Nord- und Süddeutschland mit verstärktem Schneefall. Der Wetterdienst warnte vor Unwettern durch starke Verwehungen. Im Nordwesten müsse mit Glatteis gerechnet werden.

Bereits am Samstag sorgte der Schneefall für schwierige Straßenverhältnisse. Die Autobahn 61 bei Wehr in Reinland-Pfalz musste nach einem Lkw-Unfall in beide Richtungen zeitweise voll gesperrt werden. Die Fahrerin war mit ihrem Lkw auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geraten. Der Sattelzug durchbrach die Leitplanke und blieb quer auf dem Mittelstreifen liegen. Die Fahrerin überstand den Unfall unverletzt. Die Lkw-Ladung verteilte sich über die gesamte Fahrbahn.

Auf den nordrhein-westfälischen Straßen kam es zwischen Freitag 8.00 Uhr und Samstag 4.00 Uhr zu fast 1.500 witterungsbedingten Unfällen. 65 Personen wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf über 3,2 Millionen Euro geschätzt.

dapd

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