Wintereinbruch sorgt für Chaos in Europa

- Hamburg/Madrid/London - Ein heftiger Wintereinbruch hat zehntausende Menschen in Europa in Not gebracht. Schnee, Eis und Stürme schnitten Dörfer von der Außenwelt ab. Auf spiegelglatten Straßen gab es unzählige Unfälle. Binnen 24 Stunden forderte der Wintereinbruch mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte.

<P></P><P>Straßenglätte legte in Deutschland den Berufsverkehr von Rügen bis Bayern lahm. Autobahnen waren durch quer stehende Lastwagen blockiert. Frierende Menschen mussten in der Not mit Suppe und Decken versorgt werden. Es entstanden Millionenschäden. In Spanien galt fast im ganzen Land Unwetteralarm. Selbst an den Badestränden Mallorcas fiel Schnee.</P><P>Allein in Deutschland kam es zu Tausenden von Unfällen, meistens blieb es jedoch bei Blechschäden. Einige Autofahrer in Baden-Württemberg saßen in der Nacht zu Freitag bis zu 18 Stunden in ihren Fahrzeugen in kilometerlangen Staus fest. Hilfskräfte versorgten die Wartenden mit warmen Getränken und Suppe.</P><P>In weiten Teilen Niedersachsens, Schleswig-Holsteins, MecklenburgVorpommerns und in Nordrhein-Westfalen mussten sich Pendler auf spiegelglatte Autobahnen, Bundes- und Landstraßen einstellen. Rüdes Fahrverhalten und mangelnde Winterausrüstung verschärften die Lage: Ein Polizeisprecher kritisierte, dass viele Autofahrer mit Sommerreifen unterwegs seien. Auch Heinz Krahforst vom ADAC Württemberg berichtete von einer schwierigen Situation. "Die Schleppfahrzeuge kamen nicht voran, weil überall Autos stecken geblieben sind."</P><P>Im Norden wurden die Autofahrer im Großraum Bremen auf eine harte Probe gestellt. Wegen überfrierender Nässe wurden die Straßen extrem glatt. Unzählige Karambolagen hielten die Autofahrer und Polizisten in Atem.</P><P>In der Nordhälfte Spaniens waren mehr als 100 Dörfer nach heftigen Schneefällen von der Außenwelt abgeschnitten. In manchen Gegenden lag der Schnee nach Angaben des Rundfunks über einen Meter hoch. In mehreren Departements in Frankreich wurde der Lastwagenverkehr verboten. Auch Schulbusse durften nicht mehr fahren.</P><P>Der Deutsche Wetterdienst sagte für das Wochenende eine Wetterberuhigung voraus. Nur am Alpenrand werde am Samstag anfangs noch schneien. Sonst herrsche heiteres und trockenes Wetter. </P>

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